Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 3

Warum der #NaNoWriMo vor allem für #selfpublisher wichtig ist, Teil 3

Willkommen zu Teil 3 meiner Artikelserie zum NaNoWriMo. Hier erfährst du, warum du als Selfpublisher unbedingt am NaNoWriMo teilnehmen solltest, falls du es noch nicht tust.

Und wenn du bereits an ihm teilnimmst, dann erfährst du, auf welche Weise du ihn noch nutzen kannst, von der du bisher vielleicht noch nichts geahnt hast. Weiterlesen „Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 3“

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Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 1

Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist

Hiermit starte ich eine Artikelserie, die den »NaNoWriMo« für Selfpublisher heute und in den kommenden Wochen unter die Lupe nimmt.

Wie jedes Jahr im November geht ein Riss durch die Autoren-Community im Netz. Die einen posten wie verrückt täglich ihre Wordcounts und schmücken ihre Profile mit »NaNoWriMo«-Bannern.

Die anderen begründen, wieso sich nicht am »NaNoWriMo« beteiligen und warum er eine schlechte Idee ist.

Zeit, einmal ein wenig zu beleuchten, was der »NaNoWriMo« ist – und was nicht. Weiterlesen „Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 1“

Triff mich auf der online Autorenmesse vom 05. bis zum 12. November 2017

Triff mich auf der online Autorenmesse vom 05. bis zum 12. November 2017
https://online-autorenmesse.de

Vom 05. bis zum 12. November 2017 findet die erste online Autorenmesse statt. Jurenka Jurk hat ein tolles Programm zusammengestellt und haufenweise tolle Menschen für ihr Projekt gewonnen – und Axel Hollmann und ich sind als Die SchreibDilettanten dabei!

Auf der Messe kannst du in über 30 verschiedenen Videos von Profis lernen willst, wie du erfolgreiche Romane schreibst und neue Impulse für dein Schreiben bekommen.  Die Messe ist kostenlos und du kannst bequem von Zuhause aus an ihr teilnehmen. Du benötigst nur einen Computer oder ein Handy mit Internetzugang und Videoplayer.

Für eine Teilnahme musst du dich auf der Website der Online Autorenmesse anmelden. Anschließend bekommst du eine eMail mit weiteren Informationen, wie und wann du die Videos sehen kannst. Du erhältst auch einen Messe-Zeitplan und während der Messe erinnert dich Jurenka täglich an die bevorstehenden Experteninterviews, sodass du keines verpasst. Jedes Video kannst du dann 24 Stunden lang kostenfrei anschauen.

Wenn du noch Fragen hast, findest du auf der FAQ-Seite der online Autorenmesse ganz viele Antworten.

Dass du keine Zeit zum Schreiben findest, hat andere Gründe, als du glaubst

Dass du keine Zeit zum Schreiben findest, hat andere Gründe haben, als du glaubst

Du glaubst, Kreativität, Talent oder Sprachgefühl seien die wichtigsten Eigenschaften einer Autorin und du hättest nicht genug davon? Weit gefehlt. Vielleicht meinst du aber auch, dass du nie zum Schreiben kommst, läge daran, dass du keine Zeit hast oder dir deine Zeit falsch einteilst? Die Chancen stehen gut, dass auch das ein Irrtum ist.

Um einen Roman zu schreiben ist es vor allem notwendig, sich täglich zu motivieren. Für wie lange und wann, spielt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Das gelingt nicht mit künstlerischer Begabung und auch nicht mit einem ausgeklügelten Zeitmanagement, sondern vor allem mit Willenskraft.

Allerdings ist das mit der Willenskraft so eine Sache. Du brauchst sie nicht nur zum Schreiben, sondern praktisch vom ersten Moment an, in dem du morgens einen Fuß aus dem Bett setzt. Ab diesem Zeitpunkt gibt es tausend Dinge, die an deiner Willenskraft zehren:

Du musst dich dazu durchringen, morgens früh aufzustehen, zur Arbeit zu gehen, deine Familie zu versorgen, deine Hausarbeit zu verrichten. Und noch viele andere Tätigkeiten verbrauchen deine Willenskraft, die dir auf den ersten Blick vielleicht nicht bewusst sind:

  • Nein sagen zu den leckeren, aber ungesunden Versuchungen beim Bäcker.
  • Nein sagen zu zehnten Tasse Kaffee.
  • Nein sagen zur Zigarette, denn du willst dir ja gerade das Rauchen abgewöhnen.
  • Während der Arbeit geht es darum, stets freundlich und aufmerksam zu bleiben, auch wenn es dir schwerfällt, weil du müde, hungrig oder einfach nur genervt bist.
  • Sport treiben wäre auch noch eine gute Idee, obwohl du lieber die Füße hochlegen möchtest.
  • Als wäre das alles nicht genug, findet später noch der Elternabend statt, zu dem du dich aufraffen musst, obwohl du viel lieber endlich den Feierabend genießen und schreiben würdest.
  • Solltest du nach einem langen Tag doch noch irgendwann Zeit zum Schreiben finde, ertappst du dich dabei, sinnlos vorm Fernseher durch die Kanäle zu zappen. Und falls du dich dann doch dazu aufraffen kannst, deinen Laptop in die Hand zu nehmen, surfst du statt zu schreiben lieber auf YouTube oder Facebook herum oder verdaddelst gleich deine Zeit mit dem Handy.

Ganz klar – du bist nicht willensstark genug. Glaubst du.

Das Gegenteil ist wahrscheinlich der Fall. Die Chancen stehen gut, dass du im Laufe deines Tages sehr, sehr viel Willenskraft aufwendest. Nur halt leider nicht fürs Schreiben. Es bleibt am Ende einfach nicht genug Willenskraft für das übrig, was dir wirklich wichtig ist.

Viele spricht dafür, dass Willenskraft eine Ressource ist. Es hilft, sich Willenskraft wie einen Muskel vorzustellen. Auch Muskeln haben irgendwann einen Punkt erreicht, an dem sie nicht mehr können.

Mit Willenskraft ist es genauso. Aus irgendwelchen Gründen nehmen viele Menschen an, sie würde uns unbegrenzt zur Verfügung stehen und wir müssten nur hart genug, diszipliniert genug oder sonstwas sein, um einfach das durchzuziehen, was wir uns vornehmen.

Die Kunst erfolgreicher Autorinnen, die ihre Manuskripte beenden und veröffentlichen, besteht also weniger in magischen literarischen Talenten oder im überlegenen Zeitmanagement, sondern darin, dass sie sich ihre Willenskraft so eingeteilt haben, dass sie am Ende des Tages noch zum Schreiben reicht.

Aber das lässt sich unter Umständen ändern. Musst du tatsächlich zu jedem freundlich sein – oder ist es vielleicht sogar besser, authentisch zu reagieren?

Außerdem ist die Willenskraft morgens größer als abends. Wer also  gleich nach dem Aufstehen schreibt, hat auf jeden Fall noch genug Willenskraft, um sich ans Manuskript zu setzen.

Die andere gute Nachricht, die mit der Metapher einhergeht, Willenskraft als einen Muskel zu betrachten: Sie kann regeneriert und trainiert werden.

Nachweisbar schlecht für die Willenskraft sind scheinbar entspannende Aktivitäten, die uns aber tatsächlich eher ermüden, z.B.

  • Binge-Watching,
  • Übermäßiges körperliches Training,
  • zu viel Essen, Rauchen, Alkoholkonsum oder
  • Surfen in den sozialen Medien.

Nachweisbar gut für die Willenskraft sind beispielsweise

  • Meditation,
  • Spaziergänge (oder andere körperliche Aktivitäten mit einem mittleren Anstrengungsniveau),
  • mindestens sechs, besser sieben oder acht Stunden Schlaf pro Nacht oder
  • das Ausüben einer kreativen Tätigkeit.

Gerade Letzteres ist eine gute Nachricht für dich als Autorin: Durch das Schreiben wird dein Willenskraft-Muskel sogar noch trainiert und regeneriert. Wer mehr schreibt, tankt damit mehr Willenskraft für den Alltag.

Mit anderen Worten: Je besser es dir gelingt, dir deine Willenskraft so einzuteilen, dass du zum Schreiben kommst, desto mehr werden auch alle anderen Bereiche deines Lebens profitieren.

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Wer mehr über das Thema erfahren will und Interesse an den biopsychologischen Zusammenhängen des Phänomens Willenskraft hat, dem empfehle ich das wunderbare Sachbuch »Bergauf mit Rückenwind« von Kelly McGonigal.

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 9 – Autoren, die ich bewundere

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Okay, ich schummele jetzt einfach mal. Eigentlich heißt die heutige Challenge »Ein Autor, den du bewunderst.« Geht man nach meinem gestrigen Beitrag, müsste das konsequenter Weise Stephen King sein.

Ich bin allerdings nicht unbedingt der größte Stephen-King-Fan unter der Sonne, obwohl ich ihn aus verschiedenen Gründen sehr schätze – bewundern ist vielleicht aber zu viel gesagt.

Deswegen würde meine Antwort auf die Frage nach Autorinnen, die ich bewundere, eindeutig lauten: Das Quartett des Writing-Excuses-Podcasts, also Mary Robinette-Kowal, Brandon Sanderson, Howard Tayler und Dan Wells.

Nun sind die vier nicht unbedingt in meinem Genre – Thriller – unterwegs. Aber erstens lese ich ohnehin relativ breit und zweitens bewundere ich sie nicht unbedingt dafür, dass sie tolle Autorinnen sind. Sie sind es, keine Frage, aber das ist nicht der Grund meiner Bewunderung und vor allem meines Respekts, den ich für diese Autorinnen empfinde.

Ich bewundere sie für ihr Engagement und für die Großzügigkeit, die sie beweisen, indem sie wöchentlich neue Podcast-Folgen veröffentlichen und in ihrer Show immer wieder Leute vors Mikrofon zerren, die mehr als interessant und lehrreich sind. Mal abgesehen davon, dass die vier für sich gesehen schon unglaublich viel unglaublich gut über das Schreiben zu sagen haben und einfach tolle Typen sind, denen ich gerne zuhöre.

Ich habe Writing Excuses praktisch alles zu verdanken, was das Schreiben angeht, und vielleicht auch übers Schreiben hinaus so ein paar Dinge. Seit zehn Jahren ist der Podcast quasi mein regelmäßiger Begleiter.