Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 4

Warum der #NaNoWriMo vor allem für #selfpublisher wichtig ist, Teil 4

Willkommen zum vierten und letzten Teil meiner Artikelserie zum NaNoWriMo. Hier erfährst du, warum du als Selfpublisher unbedingt am NaNoWriMo teilnehmen solltest, falls du es noch nicht tust.

Und wenn du bereits an ihm teilnimmst, dann erfährst du, auf welche Weise du ihn noch nutzen kannst, von der du bisher vielleicht noch nichts geahnt hast. Weiterlesen „Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 4“

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Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 2

Warum der #NaNoWriMo vor allem für Selfpublisher wichtig ist Teil 2

Willkommen zu Teil 2 meiner Artikelserie zum NaNoWriMo. Hier erfährst du, warum du als Selfpublisher unbedingt am NaNoWriMo teilnehmen solltest, falls du es noch nicht tust.

Und wenn du bereits an ihm teilnimmst, dann erfährst du, auf welche Weise du ihn noch nutzen kannst, von der du bisher vielleicht noch nichts geahnt hast. Weiterlesen „Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 2“

Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 1

Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist

Hiermit starte ich eine Artikelserie, die den »NaNoWriMo« für Selfpublisher heute und in den kommenden Wochen unter die Lupe nimmt.

Wie jedes Jahr im November geht ein Riss durch die Autoren-Community im Netz. Die einen posten wie verrückt täglich ihre Wordcounts und schmücken ihre Profile mit »NaNoWriMo«-Bannern.

Die anderen begründen, wieso sich nicht am »NaNoWriMo« beteiligen und warum er eine schlechte Idee ist.

Zeit, einmal ein wenig zu beleuchten, was der »NaNoWriMo« ist – und was nicht. Weiterlesen „Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 1“

Triff mich auf der online Autorenmesse vom 05. bis zum 12. November 2017

Triff mich auf der online Autorenmesse vom 05. bis zum 12. November 2017
https://online-autorenmesse.de

Vom 05. bis zum 12. November 2017 findet die erste online Autorenmesse statt. Jurenka Jurk hat ein tolles Programm zusammengestellt und haufenweise tolle Menschen für ihr Projekt gewonnen – und Axel Hollmann und ich sind als Die SchreibDilettanten dabei!

Auf der Messe kannst du in über 30 verschiedenen Videos von Profis lernen willst, wie du erfolgreiche Romane schreibst und neue Impulse für dein Schreiben bekommen.  Die Messe ist kostenlos und du kannst bequem von Zuhause aus an ihr teilnehmen. Du benötigst nur einen Computer oder ein Handy mit Internetzugang und Videoplayer.

Für eine Teilnahme musst du dich auf der Website der Online Autorenmesse anmelden. Anschließend bekommst du eine eMail mit weiteren Informationen, wie und wann du die Videos sehen kannst. Du erhältst auch einen Messe-Zeitplan und während der Messe erinnert dich Jurenka täglich an die bevorstehenden Experteninterviews, sodass du keines verpasst. Jedes Video kannst du dann 24 Stunden lang kostenfrei anschauen.

Wenn du noch Fragen hast, findest du auf der FAQ-Seite der online Autorenmesse ganz viele Antworten.

Der #NaNoWriMo hilft uns, die nihilistischen Triebe zu bekämpfen, die uns zu überwältigen drohen

Der #NaNoWriMo hilft uns, die nihilistischen Triebe zu bekämpfen, die uns zu überwältigen drohenDer Titel dieses Beitrags entspringt einem Zitat John Greens. Eigentlich lautet es frei übersetzt: »Geschichten helfen uns, die nihilistische Trieben zu bekämpfen, die uns zu überwältigen drohen.« Es stammt aus einem Pep Talk, den er 2010 für den NaNoWriMo verfasst hat.

Eine meiner Lieblingsanekdoten über das Schreiben stammt von Neil Gaiman. Angeblich ruft er bei jedem Roman kurz vor dessen Vollendung bei seiner Agentin an und jammert darüber, dass sein Text nichts taugt, er ihn nicht deswegen beenden wird, dass er überhaupt zum Schreiben gar nicht talentiert genug sei usw.

Neil Gaiman!

Der Autor, der mit Sandman einfach mal den gesamten Comicmarkt umgekrempelt hat, dessen Bücher nahezu alle verfilmte Bestseller sind. Einer der weltweit erfolgreichsten Autoren unserer Zeit.

Eine andere meiner Lieblingsanekdoten stammt von Stephen King. 1999 wurde er bei einem Spaziergang über den Haufen gefahren. Er wurde nicht nur angefahren oder schwer verletzt. Er war so richtig im Eimer. Seine Lunge war kollabiert, die Hüfte gebrochen und das rechte Bein wies mehrere Frakturen auf.

Noch im Krankenhaus auf dem Krankenbett schnappte sich King einen Stift und schrieb den Roman »Duddits«. Er schrieb ausnahmsweise mit der Hand, was er nicht gerne tut. Aber er musste, weil er an keinem Schreibtisch sitzen und deswegen nicht am Computer schreiben konnte.

Offensichtlich besaß King damals noch keinen Laptop, aber das ist hier nicht das Thema.

Beide Anekdoten zeigen, wie der von Green angesprochene Nihilismus – man könnte auch sagen Entropie, Pech, Selbstzweifel, innere Kritiker, was auch immer – sich immer wieder in unsere Leben schleicht (oder uns mit einem Knall erwischt) und uns zu überwältigen droht, uns von dem abbringen will, was wir erreichen oder wie wir sein wollen.

Schaffe ich die Prüfung? Besser erst gar nicht versuchen, dann bleibt mir eine Menge Anstrengung und Demütigung erspart.

Wozu Sport treiben? Die Couch ist viel bequemer und sterben müssen wir alle ohnehin irgendwann.

Ich würde ja gerne schreiben, aber ich bin zu untalentiert, habe keine Erfahrung, es gibt so viele Bücher, wozu noch eins, das kostet so viel Zeit und bringt ja doch nichts, alle machen sich über mich lustig …

Schreiben und die Geschichten, die beim Schreiben entstehen, motivieren uns, diese Form der Selbstzerstörung im Zaum zu halten oder gar zu überwinden.

Eben dafür ist in meinen Augen der NaNoWriMo da. Es geht um Geschichten, die erzählt werden wollen. Es geht um deine Geschichte, die erzählt werden will. Und es geht darum, dass du sie jetzt, hier und heute aufschreibst. Nicht morgen, nicht später. Dass du es versuchst, obwohl es natürlich unbequem ist, vielleicht sogar lächerlich oder unmöglich erscheint.

Und, ja, die Chancen, dass du in einem Monat einen ganzen Roman schreibst, sind gering. Aber der erste Entwurf für einen halben Roman ist der erste Schritt. Die andere Hälfte schaffst du im Dezember. Überarbeiten kannst du dann im Januar und Februar …

Und, ja, die Wahrscheinlichkeit, dass dein Roman von einer Agentur oder einem Verlag angenommen, veröffentlicht und zum Weltbestseller wird, wie die Romane von John Green, Neil Gaiman oder Stephen King, ist gering.

Sehr, sehr gering.

Aber was soll’s? Handeln denn Geschichten nicht von Menschen, die Dinge tun, deren Erfolgsaussichten sehr gering sind? Handeln sie nicht davon, wie Nihilismus, Entropie, Selbstzweifel, Krankheit, Elend, Leid und der Tod – all die zerstörerischen Dinge, die im Leben nun einmal so auf uns lauern -, von den Figuren überwunden werden?

Schreiben und Lesen helfen uns durchzuhalten. Die schlimmen Tage im Leben zu überstehen und darauf zu hoffen, dass bessere kommen.

Der NaNoWriMo hilft uns, Geschichten zu schreiben, auch wenn Nihilismus uns zu überwältigen droht, weil wir in ihm erfahren können, dass es nicht nur Green, Gaiman oder King so ergeht, sondern mehr oder weniger einfach jedem Autor, der an ihm teilnimmt. Zur gleichen Zeit. Weltweit.

Ich finde das beruhigend.