Die Top 10 Folgen der SchreibDilettanten

Wöchentlich veröffentlichen Axel Hollmann und ich eine neue Folge unseres Vlogs für Autorinnen Die SchreibDilettanten auf YouTube.

Neulich erreichte mich die Frage, welche 10 der inzwischen über 150 Videos ich denn für den Einstieg empfehlen würde. Natürlich beantworte ich die Frage sehr gerne:

 

Die wichtigste Schreibregel: Konflikt! Konflikt! Konflikt!

Eine ganz grundlegende Folge, in der wir uns mit James N. Freys oberster Schreibregel auseinandersetzen. Viel zu häufig vergessen wir sie selbst, deswegen tut es gut, an sie zu erinnern.

 

Von der Grundidee zum fertigen Buch

Wie funktioniert das eigentlich mit dem eigenen Buch – vom Tippen des ersten Buchstabens bis hin zum Erscheinen im Buchhandel. Hier teilen wir unsere Erfahrungen.

 

10 Dinge, die einen Autor als Anfänger entlarven

Kinderkrankheiten, die alle durchmachen, die man aber ablegen sollte, bevor man sich bewirbt oder veröffentlicht.

 

Brainstorming Krimi

Stellvertretend für alle unsere Folgen, in denen wir Romane plotten. Hier kann man am praktischen Beispiel erleben, wie wir unsere Ideen entwickeln.

 

Die Maximalkapazität des Helden

Neben Konflikt! Konflikt! Konflikt! eine der wichtigsten Grundlagenfolgen unseres Vlogs. Häufig lassen wir die Hauptifugren nicht auf ihrer Maximalkapazität handeln – was nicht gut ist. Hier überlegen wir, was wir dagegen tun können.

 

Das 7-Punkte-System in der Praxis

Axel und ich sind große Fans des 7-Punkte-Systems als Hilfsmittel, um Plots zu entwickeln. Hier zeigen wir an einem praktischen Beispiel, wie wir damit arbeiten.

 

Noch einmal – Überarbeitung

Einst gab es die SchreibDilettanten nur als Podcast. Deswegen legen wir von Zeit zu Zeit alte „Audio-Only-Folgen“ als Video neu auf. Überarbeitung ist eines der wichtigsten Themen, mit dem wir immer wieder zu kämpfen haben.

 

Der ideale Leser

Für wen schreiben wir eigentlich und was bedeutet das für unsere Texte? Der ideale Leser ist ein wichtiges Hilfsmittel für die Überarbeitung unserer Romane.

 

Perspektive Reloaded

Eine weitere Neuauflage eines Klassikers. Welche Perspektiven gibt es? Für welche entscheiden wir uns aus welchen Gründen?

 

Warum ist mir in der Mitte immer so langweilig?

Eine meiner Lieblingsfolgen: Die Mitte des Romans kann man schnell unterschätzen, dabei spielen sich dort wichtige Dinge ab. Hier diskutieren Axel und ich darüber, was einen Roman in der Mitte so richtig spanend macht.

Im Interview mit Annika Bühnemann von »Vom Schreiben leben«

Mein Writing Buddy Axel Hollmann und ich wurden als Die SchreibDilettanten von der Liebesroman-Autorin und Social-Media-Expertin Annika Bühnemann interviewt.

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 17 – Mein bisher bestes Erlebnis im Zusammenhang mit dem Schreiben

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 17 - Mein bisher bestes Erlebnis im Zusammenhang mit dem Schreiben

Mein bestes Erlebnis im Zusammenhang mit dem Schreiben ist ausnahmsweise mal eine Challenge, die mir leichtfällt.

Als einen ganz persönlichen Höhepunkt meiner Autorentätigkeit empfinde ich die Frankfruter Buchmesse 2015, speziell das Meet & Greet bei Midnight und Forever.

Mein Debütroman »Tödliche Gedanken« war zu diesem Zeitpunkt erst rund vier Wochen auf dem Markt. Ich machte mich darauf gefasst, mit einem Mineralwasser in der Hand in der Acker zunstehen und dabei zuzusehen, wie die anderen Autorinnen gefeiert wurden.

Es hat mich schlicht überwältigt, wie viele Leute mich dann doch angesprochen haben und vor allem Axel Hollmann und mir zu unserem YouTube Channel »Die SchreibDilettanten« zu gratulieren. Nicht wenige meinten, sie seien sogar extra unseretwegen angereist, um uns die Hand schütteln und ein wenig mit uns plauschen zu können.

Wir haben an diesem Tag viel Lob erhalten – was wirklich gut getan hat. Axel und ich stecken viel Engagement, Zeit und Herzblut in die SchreibDilettanten, weil wir davon überzeugt sind, dass der Channel ein Projekt ist, das Autorinnen helfen kann. Wir jedenfalls hätten uns genau so ein Medium bei unseren ersten Gehversuchen gewünscht, es aber bei den deutschsprachigen Angeboten vergeblich gesucht.

Seitdem sind nun auch schon wieder einige Messen ins Land gegangen und Axel und ich werden immer häufiger angesprochen, gerade auch auf die SchreibDilettanten. Und natürlich tut das jedesmal gut. Aber dieses erste Mal werde ich nie vergessen, weil es der Schlüsselmoment war, in dem ich begriffen habe, dass wir den ganzen Aufwand nicht nur für uns betreiben oder bestenfalls für ein paar Leute, die gelegentlich mal bei den Schreibdielttanten reingucken.

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 7 – Wo findet man mich online noch, abgesehen von Instagram?

challenge 31 Tage autorenwahnsinn tag 7 wo findet man mich online noch abgesehen von instagram

Die seltsamste Frage für mich bisher bei der Autorenchallenge von Schreibwahnsinn.de, denn wieso fokussiert sie sich auf Instagram? Ich bin ja dort, es käme mir allerdings nicht in den Sinn Instagram als mein Hauptstandbein im Netz zu betrachten und ich denke, das geht vielen so.

Aber schnell zur eigentlichen Antwort – Ich bin ganz schön viel im Netz unterwegs, z.B. hier:

Ich habe auch einen Pinterest-Account, den ich allerdings wenig pflege. Noch weniger pflege ich leider meine Auftritte bei Google+ und Tumblr. Beides sind Plattformen, auf denen ich zwar meinen Blog spiegle, sonst aber nicht viel mache. Irgendwann ist das Zeitbudget einfach aufgebraucht.

Darüber hinaus gibt es mich ja noch im Rahmen der SchreibDilettanten mit eigner Website und eigenen Social-Media-Auftritten:

Stephen Kings Bleistift – oder: Schreibtipps sind keine Schreibregeln

Stephen Kings Bleistift - oder: Schreibtipps sind keine SchreibregelnManche Autorinnen haben ein schwieriges Verhältnis zu Schreibtipps, wie ich sie in diesem Blog oder in dem Vlog Die SchreibDilettanten, den ich mit Axel Hollmann zusammen moderiere, gebe. Auch viele andere Autorinnen oder Schreiblehrerinnen machen ja mehr oder weniger das gleiche, wie z.B. schreibmeer.com, Richard Norden oder Stephan Waldscheidt.

Dazu eine kurze Anekdote: Der Teilnehmer einer Konferenz mit Stephen King soll einmal folgende Frage gestellt haben: »Hey, Stephen, du bist einer der erfolgreichsten Autoren aller Zeiten. Welchen Bleistift benutzt du, damit ich auch so gut schreiben kann wie du?«

Was diese Anekdote zeigt: Es gibt Extreme, mit Schreibtipps umzugehen.

Das eine Extrem, das in der Anekdote zum Ausdruck kommt, ist das der beginnenden Autorin, die sklavisch alle Schreibtipps buchstäblich befolgt, bis hin zum »richtigen« Schreibgerät, mit dem der Erfolg dann sozusagen garantiert ist.

Das andere Extrem ist das Gegenteil davon: Autorinnen, die sämtliche Schreibtipps ablehnen. Diese Haltung wird mit scheinbar rationalen Argumenten gerechtfertigt, wie zum Beispiel, dass Regeln dazu führen, dass die eigene Kreativität getötet wird usw.

Beide extrem sind problematisch (so wie Extreme ja immer problematisch sind). Bleiben wir beim zweiten Fall, denn er ist komplizierter.

Das Problematische an dieser Einstellung ist die Tatsache, dass sie eigentlich stimmt. Schreiben ist ein individueller, kreativer Prozess und Regeln können diesen Prozess zum Erliegen bringen.

Nur sind Schreibtipps eben keine Schreibregeln. Es bringt nichts, sie wie Gesetze zu behandeln, denn es gibt keine Autorinnenpolizei, die vorbeikommt, Manuskripte prüft und Strafzettel ausstellt, weil bestimmte Dinge in einem Text nicht vorkommen.

Schreibtipps sind nicht dazu gedacht, sich wie in der Anekdote beschrieben, sklavisch an sie zu halten. Jede Autorin unterscheidet sich in kleinen, aber wichtigen Details. Somit bringt es nichts, die eigene Tätigkeit ganz nach den Regeln einer bestimmten Autorin auszurichten.

Schreibtipps sind Empfehlungen erfahrener Autorinnen, nach dem Motto: »Sieh her, das mache ich so. Ich habe jahrelang daran gearbeitet, mir diese Technik anzueignen. Vielleicht ist für dich auch was dabei, das dir weiterhilft.«

Es bleibt einem nicht erspart, selbst genau zu prüfen, welche Schreibtipps einem gerade weiterhelfen und welche nicht. Es kann an vielen Dingen liegen, dass ein Schreibtipp gerade zum aktuellen Zeitpunkt für eine Autorin nicht gut ist.

So ist zum Beispiel der Tipp »Show don’t tell« häufig für beginnende Autorinnen gut, denn die meisten neigen dazu, zu viel zu erzählen und zu wenig zu zeigen. Für etwas erfahrenere Autorinnen ist der Tipp wiederum nicht immer geeignet, da sie eher Unterstützung dabei brauchen zu entscheiden, wann es gut ist zu erzählen und wann eben nicht.

Menschen, die entweder Schreibtipps unreflektiert befolgen oder kategorisch ablehnen, versuchen meiner Vermutung nach auf einem schnellen Weg an das Ziel zu gelangen, eine gute Autorin zu werden, ohne zu überprüfen und auszuprobieren, ob ein Tipp zu ihrem Entwicklungsstand und ihrer Persönlichkeit passt.

Leider gibt es jedoch meiner Überzeugung nach keinen schnellen Weg dahin, eine gute Autorin zu werden. Es gibt nur eine lange, lange Reise mit einem ungewissen Ziel, deren Weg mit vielen Versuchen und Irrtümern gepflastert ist.

E-Books schreiben und vermarkten neben Beruf und Familie: Die SchreibDilettanten auf der E-Book-Fair 2016 – Ein Workshop zum Nachlesen

EBF Keynote.001 Der 25.06.2016 war ein Tag der Premieren:

Das ganze Event kann auf voicerepublic nachgehört werden. Leider gab es davon keine Videoaufzeichnung. Stattdessen kannst du im Folgenden die Folien unserer Präsentation zusammen mit ein paar Erläuterungen dazu genießen. Wenn du im Hintergrund die Audioaufzeichnung laufen lässt, ist es fast so, als wärest du dabei gewesen. 🙂Weiterlesen »

Triff mich auf der EBF 2016 am 25. Juni 2016 in Berlin!

Die SchreibDilettanten auf der Electric Book Fair 2016

Da ich zur Zeit bis zu den Haarspitzen mit den letzten Handgriffen an der Fortsetzung von »Tödliche Gedanken« beschäftigt bin, deren Erscheinungsdatum unerbittlich naht, fehlt mir heute leider die Zeit für einen ausführlichen Artikel.

Deswegen stattdessen ein kurzer Hinweis in eigene Sache:

Wer gerne Axel Hollmann und mich als Die SchreibDilettanten in einer Lesung erleben möchte und dazu noch live dabei sein will, wenn wir eine neue Folge unseres Autorenchannels aufnehmen, der sollte am 25.06.2016 zur Electric Book Fair nach Berlin kommen.

Von 20:00 Uhr bis 20:45 Uhr werden wir dort gemeinsam aus unserer Romanen lesen und im Anschluss eine Präsentation zum Thema »E-Books schreiben und vermarkten neben Beruf und Familie« halten, an deren Ende wir uns den Fragen des Publikums stellen. Bestimmt werden wir auch davor und danach noch bei der Veranstaltung zu treffen sein, so dass wir für einen kleinen Plausch oder zum Signieren gerne zur Verfügung stehen.

Apropos Signieren: Wer’s in diesem Zusammenhang noch nicht mitbekommen hat: »Tödliche Gedanken« gibt es nun auch gedruckt und kann als Taschenbuch im Buchhandel in deiner Nähe oder z.B. bei Amazon bestellt werden. Da es sich dabei um eine Print-On-Demand-Veröffentlichung handelt, kann das im Buchhandel leider so ca. 14 Tage dauern. Aus sicherer Quelle weiß ich aber, dass Amazon zur Zeit einige Exemplare auf Lager hat, so dass besonders schnelle Besteller ihr Buch mit der für Amazon üblichen Wartezeit erhalten könnten.