Die wichtigste Eigenschaft eines Selfpublishers …

Die wichtigste Eigenschaft eines Selfpublishers ...

Viele glauben, um Autor – und dann auch noch Selfpublisher – zu sein, braucht es vor allem Talent, Know-How und Geschäftssinn. Doch das ist ein Irrtum. Selbstverständlich sind das wichtige Fähigkeiten. Aber ohne eine entscheidende Eigenschaft ist man als Selfpublisher zum Scheitern verurteilt: Weiterlesen „Die wichtigste Eigenschaft eines Selfpublishers …“

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Wie du 2018 deine Ziele als Selfpublisher erreichst

Wie du 2018 deine Ziele als Selfpublisher erreichst

Du kennst das: neues Jahr, neue gute Vorsätze. Selfpublisher sind für sie besonders anfällig. Vom Beenden deines Manuskripts, das schon seit Ewigkeiten auf deiner Festplatte schmort, bis hin zum Vorsatz, dieses Jahr früher deine Steuererklärung abzugeben.

Und wie jedes Jahr hält die frische Motivation bestenfalls drei Monate – dann hat dich die Dampfwalze deiner Alltagspflichten wieder eingeholt und deine guten Vorsätze plattgemacht.

Sich etwas einfach nur ganz, ganz fest vorzunehmen reicht einfach nicht, um ständig am Ball zu bleiben.

Zum Glück gibt es ein paar Tricks, mit denen du deine Vorsätze doch in die Tat umsetzen kannst. Weiterlesen „Wie du 2018 deine Ziele als Selfpublisher erreichst“

Die Wahrheit darüber, wieso ich so gerne ein Outliner bin

Die Wahrheit darüber, wieso ich so gerne ein Outliner bin

Neulich wurde mir bei der Planung meines nächsten Thrillers »Die Liste der vergangenen Sünden« bewusst, warum ich eigentlich so gerne ein Outliner bin.

Es gab ein Problem in meinem Plot. Eine liebgewonnene Figur passte nicht. Sie verkomplizierte den Plot und verwässerte das Genre.

Viele Wochen habe ich damit zugebracht, meine Outline hin und her zu biegen, damit die Figur drin bleiben kann. Aber mein Writing Buddy Axel Hollmann bestätigte mir dann, was ich schon lange geahnt hatte. Die Figur musste raus. Ganz egal, wie sehr ich sie inzwischen mochte.

Ein klassischer Fall von »Kill Your Darlings«. Eigentlich keine große Sache, sollte man meinen.

Wenn doch nur alles so einfach wäre … Weiterlesen „Die Wahrheit darüber, wieso ich so gerne ein Outliner bin“

Schreiben ist Spaß an der Anstrengung

Schreiben ist Spaß an der Anstrengung

Ich war mal ein durchschnittlicher Läufer. Nicht besonders gut, aber auch kein Anfänger oder Jogger (oder gar Walker, pf …).

Zu meinen besten Zeiten konnte ich 25 Kilometer am Stück laufen und  für eine Strecke unter zehn Kilometern zog ich erst gar nicht meine Schuhe an.

Das ist jetzt aber schon einige Jährchen her.

Ja, ja, es gab irgendwelche fadenscheinigen Gründe, mein Lauftraining schleifen zu lassen, Dinge die irgendwie wichtiger erschienen, anstatt sich dreimal die Woche auch trotz Wind und Wetter in die Laufklammotten zu zwängen und auf die Piste zu gehen. Du kennst das bestimmt.

Hier und da joggte ich so vor mich hin, vielleicht zwei- oder dreimal im Monat, wenn es hochkam.

Nach ärztlichem Rat versuche ich nun wieder meine Laufaktivitäten zu verstärken. Nur gelegentlich den Laufschuhen den Waldboden zu zeigen, reicht halt eben nicht, um wirklich fit zu bleiben.

Techniknarr, der ich bin, besorgte ich mir eine App, um unter anderem wieder Intervallläufe in mein Training zu integrieren.

Intervallläufe sind für mich beim Lauftraining so ziemlich der ekelhafteste Teil. Sozusagen das Exposéschreiben des Laufens.

Zehn-Kilometer-Läufe, Entspannungsläufe, Lauf-ABC … alles okay. Aber Intervalltraining ist nun wirklich ätzend.

Schon nach den ersten zwei Minuten des Intervalltrainings erinnerte ich mich lebhaft daran, warum ich damit aufgehört hatte. Und die nächsten acht Minuten war ich praktisch jede Sekunde versucht, aufzuhören.

Was für tolle Ideen ich auf einmal hatte, welche anderen, wichtigen und sinnvollen Dinge es zu erledigen gäbe. Und gesund kann es doch auch nicht sein, mich so zu quälen. Was weiß denn mein Arzt schon …

Ich bin da sehr kreativ in solchen Momenten.

Doch dann kam der Punkt, auf den ich die ganzen vorangegangenen zehn Minuten sehnsüchtig gewartet hatte (und zehn Minuten können ja soooo lang sein). Dieser Augenblick, der bei mir früher oder später immer beim Lauftraining einsetzt.

Ich meine diesen magischen Moment, an dem die Sache immer noch megaanstrengend ist. Aber plötzlich macht die Anstrengung Spaß. Die ursprüngliche Trägheit ist überwunden, die Muskeln schmerzen nicht mehr ganz so sehr und die Welt hört auf, sich zu drehen.

Auf einmal merke ich: Ja, die Sache ist wirklich ätzend – aber du tust was für dich. Ich meine, dass ich das nicht nur irgendwie weiß. Ich spüre es in diesem Augenblick.

Sowohl körperlich als auch geistig ist das für mich immer ein erhabener Moment. Manche nennen ihn auch Flow. Man kommt bei seiner Tätigkeit in einen Fluss, der einen einfach weiter trägt.

Das Laufen wird dadurch nicht weniger anstrengend. Im Gegenteil.

Mein elektronischer Trainer steigerte die Intensität von Intervall zu Intervall. Aber siehe da, auch das schaffe ich.

Am Ende war ich wirklich am Ende.

Gleichzeitig war ich auch von diesem Gefühl durchflutet, etwas für mich getan, mich überwunden und meine Grenzen ausgetestet und ein kleines Bisschen nach außen verschoben zu haben.

Wieso schreibe ich hier so lange über das Laufen, wenn dies hier ja eigentlich ein Blog übers Schreiben ist?

Ich hole noch ein wenig weiter aus.

Einige mögen es bemerkt haben, zwei Ereignisse haben im November zumindest die Internet-Autorenblase erschüttert: erstens der NaNoWriMo und zweitens die Online Autorenmesse.

Während ich dieses Jahr beim NaNoWriMo nur passiver Zuschauer war, durfte ich bei der Online Autorenmesse dabei sein. Die Veranstalterin und Moderatorin Jurenka Jurk interviewte mich und meinen Writing Buddy Axel Hollmann.

Unter anderem stellte Jurenka uns die Frage nach dem Spaß beim Schreiben.

Ich muss gestehen, dass die Frage mich nachhaltig beschäftigt. Irgendwie verbinde ich mit dem Schreiben keinen Spaß. Zumindest nicht den Spaß, von dem die anderen alle reden.

Würde man einen Konzertpianisten fragen, ob er Spaß am Klavierspiel hat? Oder die Bundeskanzlerin, ob es ihr Spaß macht zu regieren? Hat es van Gogh Spaß gemacht zu malen?

Hm.

Mit Spaß verbinde ich zum Beispiel Kinobesuche, gesellige Abende mit Freunden oder Herumlümmeln auf der Couch nach einem langen Arbeitstag.

Aber nicht einmal Lesen, was ich nun wirklich viel und häufig tue, würde ich mit Spaß in Verbindung bringen.

Genauso würde ich, wenn denjenigen, der mich fragt, ob mir denn das Wiederaufnehmen meines Lauftrainings Spaß macht, eher mürrisch anknurren.

Oft höre ich auch den Kommentar von Nichtläufern: „Wenn Laufen so viel Spaß macht, wieso gucken dann alle Läufer im Park so verbissen und lächeln nicht die ganze Zeit?“

Ich finde, Menschen, die diese Frage stellen, haben einfach keine Ahnung, worum es bei der ganzen Sache eigentlich geht.

Ähnliche Parallelen sehe ich bei vielen Menschen, die den NaNoWriMo verteufeln: „So viele Wörter in so kurzer Zeit runterreißen? Da ginge mir der Spaß am Schreiben verloren.“

Hinter solchen Äußerungen steckt meiner Meinung nach die Überzeugung, Spaß wäre gleichbedeutend mit der Abwesenheit von negativen Gefühlen und Erfahrungen.

Diese Überzeugung teile ich nicht.

Ich fühle mich zum Schreiben getrieben. Es ist nicht so, dass ich den Eindruck habe, eine Wahl zu haben, ob ich schreibe oder nicht. Es ist einfach das, was ich tue.

Schreiben bereitet mir Einiges Kopfzerbrechen. Immer wieder bringt mich Schreiben an meine Grenzen, an Punkte, an denen ich glaube, nicht mehr weiter zu wissen und an denen ich meine Fähigkeiten – und auch meine Persönlichkeit – in Frage stelle. Das ist nicht angenehm.

All das ist sogar ganz schön anstrengend.

Aber wenn doch Schreiben keinen Spaß macht, keine Erholung in der Freizeit bedeutet und eher anstrengend ist, wieso tue ich es dann?

Weil ich Spaß an der Anstrengung habe. Weil ich spüre, wie ich mich beim Schreiben selbst herausfordere, meine Grenzen verschiebe und wachsen kann. Das ist halt nicht in jeder Phase angenehm.

Aber am Ende erfüllend.

Deswegen tue ich mich mit dem Begriff Spaß ziemlich schwer.

Vielleicht liegt es an meiner preußischen Natur, an meiner Erziehung oder was auch immer. Aber Spaß bedeutet für mich Anstrengung, Herausforderung und Entwicklung. Nicht die ständige Abwesenheit von allem, was irgendwie unangenehm ist.

Alles andere ist eher Entspannung. Die ist nicht unwichtig, sogar eher zentral, macht aber auf Dauer auch keinen Spaß.

Entfesselter Tod

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Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 4

Warum der #NaNoWriMo vor allem für #selfpublisher wichtig ist, Teil 4

Willkommen zum vierten und letzten Teil meiner Artikelserie zum NaNoWriMo. Hier erfährst du, warum du als Selfpublisher unbedingt am NaNoWriMo teilnehmen solltest, falls du es noch nicht tust.

Und wenn du bereits an ihm teilnimmst, dann erfährst du, auf welche Weise du ihn noch nutzen kannst, von der du bisher vielleicht noch nichts geahnt hast. Weiterlesen „Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 4“