Die wichtigsten Ressourcen für Selfpublisher sind …

Die wichtigsten Ressourcen für Selfpublisher sind...

Den meisten Menschen kommt beim Wort Ressourcen als erstes ihr Bankkonto in den Sinn. Auch Selfpublisher benötigen eine Menge Geld: fürs Lektorat, fürs Korrektorat, fürs Coverdesign und für Werbung. Trotzdem ist Geld für Selfpublisher bei Weitem nicht das Wichtigste. Weiterlesen „Die wichtigsten Ressourcen für Selfpublisher sind …“

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Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 4

Warum der #NaNoWriMo vor allem für #selfpublisher wichtig ist, Teil 4

Willkommen zum vierten und letzten Teil meiner Artikelserie zum NaNoWriMo. Hier erfährst du, warum du als Selfpublisher unbedingt am NaNoWriMo teilnehmen solltest, falls du es noch nicht tust.

Und wenn du bereits an ihm teilnimmst, dann erfährst du, auf welche Weise du ihn noch nutzen kannst, von der du bisher vielleicht noch nichts geahnt hast. Weiterlesen „Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 4“

Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 3

Warum der #NaNoWriMo vor allem für #selfpublisher wichtig ist, Teil 3

Willkommen zu Teil 3 meiner Artikelserie zum NaNoWriMo. Hier erfährst du, warum du als Selfpublisher unbedingt am NaNoWriMo teilnehmen solltest, falls du es noch nicht tust.

Und wenn du bereits an ihm teilnimmst, dann erfährst du, auf welche Weise du ihn noch nutzen kannst, von der du bisher vielleicht noch nichts geahnt hast. Weiterlesen „Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 3“

Roman-Cheatsheet: So behältst du die Arbeit an deinem Roman im Blick

Roman Cheat sheet so behältst du die Arbeit an deinem Roman im Blick

Folgende Übersicht ist dazu gedacht, dir dabei zu helfen, die einzelnen Phasen der Arbeit an deinem Romanmanuskript zu strukturieren. Ich arbeite so. Das heißt nicht, dass du ganz genauso arbeiten sollst oder musst. Auf der Grundlage dieser Übersicht kannst du dir aber vielleicht deine eigenes Cheatsheet erarbeiten, wozu ich dir dringend rate.

  1. Ideenfindung (maximal zwei Wochen)
    • Brainstorming/Clustering
    • Recherche
    • Mindmapping
  2. Figuren (maximal zwei Wochen)
    • Brainstorming/Clustering
    • Schreiben der Biografien
  3. Plot hinter dem Plot (maximal zwei Wochen)
    • Was ist vor der Romanhandlung alles passiert?
    • Welche Ereignisse geschehen während der Romanhandlung, die das Publikum aber nicht oder nur indirekt erfährt?
    • Falls nötig: Überarbeitung und Änderungen der Biografien der Figuren
    • Erstellen einer Zeitleiste des Plots hinter dem Plot
  4. Prämisse (maximal zwei Tage)
    • Hauptfigur + Konflikt = Lösung
    • Innerer Konflikt: Zentrale Frage auf der Figurenebene?
    • Äußerer Konflikt: Zentrale Frage auf der Handlungsebene?
  5. 7-Punkte-Plot (maximal zwei Tage)
    • 1. Aufhänger (Gegenteil von der Auflösung)
    • 2. Erste Wendung (Stellt den Konflikt vor, die Welt der Hauptfigur verändert sich, sie lernt Neues.)
    • 3. Erster Kniff (Etwas geht schief.)
    • 4. Mittelpunkt (Übergang von der Reaktion zur Aktion)
    • 5. Zweiter Kniff (Erhöht den Druck, bis die Situation hoffnungslos erscheint)
    • 6. Zweite Wendung (Die Hauptfigur erhält die letzte fehlende Sache, um zu gewinnen)
    • 7. Auflösung (Gegenteil vom Aufhänger, der Haupfkonflikt wird gelöst)
  6. Pitch (maximal zwei Tage)
    • Name der Hauptfigur + Beschreibung der Hauptfigur + Setting + Ziel der Hauptfigur + Name des Schurken + Beschreibung des Schurken + Ziel des Schurken
    • Kürzen, kürzen, kürzen …
  7. Exposé (maximal eine Woche)
  8. Treatment (maximal sechs Wochen)
    • Karteikarten einzelner Szenen: Datum und Uhrzeit, Handlung in einem Satz, Konflikt, emotionale Veränderung der Perspektivfigur
    • Ausformulieren der einzelnen Szenen in ca. ein bis zehn Sätzen
  9. Erster Entwurf (maximal acht Wochen)
    • Schnell schreiben! Maximal zwei Monate Zeit!
    • Danach: Mindestens vier Wochen ruhen lassen
  10. Zweiter Entwurf (maximal vier Wochen)
    • Überarbeitung des ersten Entwurfs auf inhaltlicher Ebene
  11. Alpha-Leserinnen (nicht beeinflussbar)
    • Bibber …
  12. Dritter Entwurf (maximal vier Wochen)
    • Einarbeiten des Feedbacks der Alpha-Leserinnen
  13. Beta-Leserinnen (nicht beeinflussbar)
    • Bibber, bibber …
  14. Vierter Entwurf (maximal vier Wochen)
    • Einarbeiten des Feedback der Alpha-Leserinnen
  15. Lektorat (nicht beeinflussbar)
    • Seufz …
  16. Fünfter Entwurf (maximal vier Wochen)
    • Fast noch mal neu schreiben … Nein, nur Spaß … Oder doch nicht?
  17. Korrektorat (nicht beeinflussbar)
  18. Sechster Entwurf (maximal zwei Wochen)
    • Feintuning der Sprache, auch auf stilistischer Ebene
  19. Veröffentlichung
    • Erstellen des Klappentextes (Exposé und Pitch helfen)

Das wirkt wie ein sehr linearer Arbeitsprozess. Das ist auch das Ideal. Am Ende ist diese Linearität aber selten der Fall. Häufig muss ich zwischen einzelnen Phasen vor- und zurückspringen.

Die Zeitangaben hinter den einzelnen Punkten sind durchaus strikt gemeint. Es ist wichtig, dass du dir selbst Deadlines setzt – denn außer dir tut es sonst keiner. Anders als Verlagsautorinnen haben Selfpublisher halt niemanden, der sie zur Abgabe zwingt. Und da Arbeit sich meisten in einem Maße ausdehnt, wie Zeit zur Verfügung steht, kann es durchaus passieren, dass du schon in einer frühen Phase festhängst und mit deinem Projekt nicht mehr weiterkommst.

Strikte Deadlines helfen auch dabei, deinen Perfektionismus und deinen inneren Kritiker zu überwinden.

Wenn du dir die Mühe machst, die Zeiten zu addieren, wirst du feststellen, dass ich ungefähr 40 Wochen für ein Romanprojekt benötige. Plus die nicht kalkulierbaren Phasen, in denen ich auf das Feedback von Testleserinnen, Lektorinnen und Korrektorinnen warte, braucht so ein Roman also rund ein Jahr, bis er veröffentlichungsreif ist.

Das ist wohlgemerkt die Zeit, die ich als nebenberuflicher Selfpublisher benötige, der nicht mehr als zwei Stunden pro Tag zum Schreiben Zeit hat. Hauptberufliche Selfpublisher müssten also ungefähr in einem Viertel der Zeit zum Ziel kommen, in rund drei Monaten.

Entfesselter Tod Preview Klappentext

»Ausgeklügelte Handlungsstränge für Freunde trickreicher Krimis, genug Action sodass auch bei Hardboiled-Fans keine Langeweile aufkommen dürfte und Charaktere mit denen man mitfiebert, lassen die Seiten nur so vorüberfliegen.«

Jan Butte

Mein idealer Schreibplatz

Mein idealer Schreibplatz

In einem Interview mit dem Blog Mordsbuch wurde ich neulich gefragt, wo ich denn am liebsten schreibe. Ich habe eine ganze Weile über diese Frage nachgedacht und mich dann dafür entschieden, kurz zu antworten, wo ich tatsächlich die meiste Zeit schreibe: In meinem Wohnzimmersessel. Doch eigentlich ist das nich die richtige Antwort.

Ich schreibe im Wohnzimmersessel, weil es der Ort im Haus ist, an dem ich in Anbetracht der Umstände am besten schreiben kann. Ein Idealer Ort der gar mein Lieblingsschreibort ist er nicht.

Meinen Lieblingsschreibort hatte ich vor Jahren in einer anderen Wohnung. Es war ein relativ großer Schreibtisch, der vor einem großen Fenster stand. Ich konnte rausgucken, sah dann ein paar Pflanzen auf dem Balkon, die Baumwipfel des gegenüberliegenden Parks und vor allem den leeren Himmel.

Der Schreibtisch stand in meinem Arbeitszimmer. In ihm befand sich nichts weiter als Bücher in Regalen und eben der besagte Schreibtisch mit einem Computer darauf und ein Schreibtischstuhl.

Wenn ich so recht überlege, dann war ich an diesem Ort am produktivsten. Das lag auch daran, dass ich damals auch andere Lebensumstände hatte, die mir mehr Zeit zum Schreiben ließen. Aber der Schreibort hat auch etwas dazu beigetragen.

Der richtige Schreibort ist die beste Weg, um Aufschieberitis zu bekämpfen und Schreibblockaden zu überwinden.

Warum war dieser Schreibort damals für diese Zwecke idealer als der Wohnzimmersessel heute?

Das Wohnzimmer ist ein zentraler Ort des Alltags. Hier entspannen wir alle gemeinsam, spielen, empfangen Besuch usw. Natürlich steht hier kein Schreibtisch. Ich schreibe mit dem Laptop auf den Knien. Meistens ist das Wohnzimmer nicht so richtig aufgeräumt. Spielzeug liegt herum oder die Spuren des Besuchs vom letzten Abend sind noch überall zu sehen.

Das ist eigentlich kein Ort fürs kreative Arbeiten. Kreatives Arbeiten erfordert es, in den Fluss zu kommen, neudeutsch auch »Flow« genannt.

Wie man sich das genau vorstellen kann, beschreibt Cal Newport in seinem Buch »Konzentriert arbeiten«, das im Original treffender »Deep Work« heißt, sehr anschaulich am Beispiel C.G. Jungs.

Der berühmte und auch durchaus exzentrische Psychologe, aber sehr produktive Jung hatte sich für sein Arbeit sozusagen eine Festung der Einsamkeit bauen lassen: einen Turm mitten in der Natur ohne Strom. Dorthin zog er sich zurück, um an seinen Schriften zu arbeiten.

Das ist natürlich etwas extrem, aber im Prinzip sieht so der ideale Schreibplatz aus: fernab vom Alltag, ohne Ablenkungen.

Nun sind wir alle nicht dazu in der Lage, uns einen Turm in der Natur bauen zu lassen. Ich schaffe es nicht einmal, einen Schreibtisch vor ein Fenster zu stellen. Aber trotzdem kann man mit den Mitteln, die einem verbleiben, Einiges tun, um in den Flow zu kommen.

Generell ist es gut, einen Schreibtisch zu haben, auf dem möglichst nichts anderes ist, als das, was man zum Schreiben benötigt. Und auch hier ist es eine gute Idee, alles Überflüssige wegzulassen. Das ist der Grund dafür, dass ich nicht mit vielen Notizblöcken, Pinnwänden und Zetteln, physischen Karteikarten usw. arbeite.

Ich verwende auch aus diesem Grund nur meinem Laptop und Scrivener. Für mich ist das die Konzentration auf das Wesentliche.

Ich habe über die Jahre gelernt, in den Flow zu kommen, auch unterwegs und an nicht so idealen Orten. Es gelingt mir nicht immer, aber doch meistens. Eine gute Unterstützung sind für mich Apps wie Noizio, die akustisch dafür sorgen, dass ich meine Umwelt aussperren kann. Visuell habe ich ja ohnehin das Computerdisplay vor mir, das mein Sichtfeld ausfüllt.

Eben deswegen ist es für mich auch so wichtig, keine physischen Notizzettel oder Ähnliches zu verwenden. Müsste ich diese suchen, in ihnen blättern usw. wäre ich aus dem Flow wieder raus. Alles, was ich für das Schreiben benötige, muss auf meinem Display stattfinden, sonst erkenne ich die Störungen in der Umwelt. Ich verlasse dann sozusagen meinen Turm.