Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 15 – Mein liebster Schreibratgeber

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 15 – Mein liebster Schreibratgeber

Für Leserinnen meines Blogs dürfte es kein Geheimnis sein, dass einer meiner liebsten Schreibratgeber Stephen Kings »On writing«(»Das Leben und das Schreiben«) ist. Nicht nur, dass das Buch unheimlich motivierend ist und auch das eine oder andere handwerkliche Know How beisteuert (obwohl das wirklich nicht der Schwerpunkt des Buches ist), es hat mir auch King als Autor überhaupt erst nahegebracht.

Bevor ich »On writing« gelesen habe, hatte ich King nie auf dem Schirm und nur einen ziemlich unmotivierten Versuch unternommen »Friedhof der Kuscheltiere« zu lesen. Der Roman hatte mir allerdings nicht gefallen und seitdem hatte ich einen großen Bogen um ihn gemacht. Seitdem ich »On Writing« gelesen habe, hole ich mir jede Neuerscheinung von King und lese auch gelegentlich mal ein älteres Werk von ihm.

Das zweite Buch, das ich eher für das Handwerkliche Know How zu schätzen weiß, ist James N. Freys »The Key. Die Kraft des Mythos«. Es vereint eigentlich so ziemlich alles aus Freys anderen Büchern in Kurzform plus eine Übersicht über die Heldenreise plus viel, viel Praxis.

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 14 – Das letzte Buch, das ich gelesen habe

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 14 –  Das letzte Buch, das ich gelesen habeMein letztes Buch war zufällig tatsächlich auch der letzte Sebastian Fitzek »Das Paket«. Ein Psychothriller mit einem kleinem Figurenensemble, der nur an einer Handvoll Orten spielt, viele überraschende Wendungen  – so mag ich sie am liebsten. Spitze!

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 13 – Entspannung nach einem langen Schreibtag

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 12 – Entspannung nach einem langen SchreibtagNun ja. Da ich kein hauptberuflicher Autor bin, habe ich auch in der Regel keine langen Schreibtage. Ich schreibe lediglich stunden-, manchmal sogar nur minutenweise.

Trotzdem suche ich gelegentlich den Kontrast zu langen Schreibtischtätigkeiten. Idealerweise ist das Laufen – also Joggen – oder wenigstens ein Spaziergang. Frische Luft, Bewegung, ein bisschen  Grün, möglichst einsam und streckenweise mit Writing Excuses oder anderen spannenden Podcasts oder einem Hörbuch im Ohr.

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 12 – Ein Zitat aus meinem letzten Manuskript

»Nein, nein«, keuchte Mara, »das dauert zu lange. Ich halt’s nicht mehr aus. Ich habe einen Zweitschlüssel.«
Er nickte. Sein Kopf fühlte sich schwer an. »Und wo?«
»In meiner Tasche.«
Er sah sich erneut um.
»Nein, nicht in meiner Handtasche. In meiner Hosentasche.«
Er starrte wieder auf ihre schwarze Leggings. Sie klebte wie eine zweite Haut auf ihren schlanken, langen Beinen. »Das Ding hat Taschen?«
»Eine Innentasche.«
»Wie praktisch.«
»Ich komme nicht ran.«
»Das macht die Sache ja so praktisch.«
»Wenn du damit fertig bist, dich über mich zu amüsieren, kannst du mich dann bitte losketten? Falls ich es noch nicht genug betont habe: Das hier tut wirklich weh.«
Er humpelte zu ihr, streckte das linke, steife Bein von sich, kniete sich mit dem rechten hin und stöhnte dabei. Er tastete ihre Hüfte ab.
»Nein, auf der anderen Seite.«
»Oh.«
Er fuhr auf der linken Seite ihre Hüfte entlang.
»In der Hose«, sagte Mara nach einer Weile. »Nicht außen. Das ist bei Innentaschen so. Du musst sie ein Stück runterziehen und reingreifen.»
»Äh.«

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 11 – Meine Lieblingsseite über das Schreiben

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Die Antwort auf diese Challenge fällt mir nicht schwer. Seit 2011 nehme ich regelmäßig am NaNoWriMo teil und die dazugehörige Seite nanowrimo.org ist für mich einer der besten Anlaufpunkte fürs Schreiben. Sie vereint für mich Pragmatismus mit Schöngeistigem und Motivation mit Know How auf die beste Weise. Damit macht sie einfach Spaß.

Ich habe den Leuten rund um den NaNoWriMo sehr viel zu verdanken. Deswegen freue ich mich sehr darüber, dass ich mich auf diese Weise ein ganz kleines Bisschen revanchieren kann.

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 10 – Wo ich am liebsten schreibe

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 10 – Wo ich am liebsten schreibe

 

Wo ich am liebsten schreibe, wechselt von Zeit zu Zeit. Im Moment setze ich mich dazu am liebsten in unseren kaputten Sessel. Die Füße sind abgebrochen und eigentlich gehört er in den Müll oder repariert, weil er viel zu niedrig ist. Man sitzt quasi dicht über dem Boden. Aber erstaunlicher Weise hat er sich bei uns und auch bei den meisten unserer Besuchern zu einem stark umkämpften Lieblingsplatz entwickelt.

Sonst versuche ich immer dort zu schreiben, wo sich gerade die Gelegenheit ergibt. Auch deswegen habe ich mir das extraleichte und besonders kleine MacBook Air zugelegt, das praktisch nichts wiegt und kaum Platz wegnimmt. Kann man halt überall benutzen. Deswegen bin ich auch ziemlich traurig, dass Apple das aus dem Programm genommen hat. Zittere jetzt die ganze Zeit und hoff, dass meinem Rechner nix passiert.

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 9 – Autoren, die ich bewundere

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Okay, ich schummele jetzt einfach mal. Eigentlich heißt die heutige Challenge »Ein Autor, den du bewunderst.« Geht man nach meinem gestrigen Beitrag, müsste das konsequenter Weise Stephen King sein.

Ich bin allerdings nicht unbedingt der größte Stephen-King-Fan unter der Sonne, obwohl ich ihn aus verschiedenen Gründen sehr schätze – bewundern ist vielleicht aber zu viel gesagt.

Deswegen würde meine Antwort auf die Frage nach Autorinnen, die ich bewundere, eindeutig lauten: Das Quartett des Writing-Excuses-Podcasts, also Mary Robinette-Kowal, Brandon Sanderson, Howard Tayler und Dan Wells.

Nun sind die vier nicht unbedingt in meinem Genre – Thriller – unterwegs. Aber erstens lese ich ohnehin relativ breit und zweitens bewundere ich sie nicht unbedingt dafür, dass sie tolle Autorinnen sind. Sie sind es, keine Frage, aber das ist nicht der Grund meiner Bewunderung und vor allem meines Respekts, den ich für diese Autorinnen empfinde.

Ich bewundere sie für ihr Engagement und für die Großzügigkeit, die sie beweisen, indem sie wöchentlich neue Podcast-Folgen veröffentlichen und in ihrer Show immer wieder Leute vors Mikrofon zerren, die mehr als interessant und lehrreich sind. Mal abgesehen davon, dass die vier für sich gesehen schon unglaublich viel unglaublich gut über das Schreiben zu sagen haben und einfach tolle Typen sind, denen ich gerne zuhöre.

Ich habe Writing Excuses praktisch alles zu verdanken, was das Schreiben angeht, und vielleicht auch übers Schreiben hinaus so ein paar Dinge. Seit zehn Jahren ist der Podcast quasi mein regelmäßiger Begleiter.