Biografie

Marcus Johanus, 1972 in Berlin geboren, schreibt seit seiner Schulzeit spannende Geschichten. 2015 erschien sein erster Roman, der paranormale All-Age-Thriller »Tödliche Gedanken« im digitalen Imprint des Ullstein-Verlags Midnight. 2016 erschienen die Fortsetzung »Tödliche Wahrheit« und »Lelana«, eine Novelle, die eine Vorgeschichte zu »Tödliche Gedanken« erzählt.

Marcus Johanus lebt mit seiner Familie in Berlin und arbeitet als Lehrer für Psychologie, Politikwissenschaften und Deutsch.

Zusammen mit seinem besten Freund Axel Hollmann (bekannt durch den Thriller »Rissiges Eis« und die Julia-Wagner-Romane) moderiert er jede Woche eine neue Folge des Vlogs »Die SchreibDilettanten« auf YouTube. Außerdem verfasst er Beiträge für das Magazin »der selfpublisher.«

Marcus Johanus bloggt regelmäßig auf www.marcus-johanus.de.

Man kann ihm auf Facebook, Twitter, Instagram und LovelyBooks folgen.

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Die ganze Geschichte

Ich las und schrieb eigentlich schon, bevor ich überhaupt Buchstaben entziffern konnte. Als Kind entdeckte ich die bunte Welt der Superheldencomics für mich. Die fantastischen Bildergeschichten verschlang ich wie andere Kinder Gummibärchen, obwohl ich das schwarze Gekritzel in den Sprechblasen noch gar nicht entziffern konnte. Die Handlung zu den Bildern dachte ich mir einfach selbst aus.

Heute greife ich gerne zu Thrillern und Krimis, wenn ich nicht gerade Comics lese. Die amerikanischen Klassiker des Hard-Boiled-Genres wie Hammet, Chandler und Spillane faszinieren mich ebenso wie die britischen Größen des Genres Agatha Christie und A.C. Doyle. Meine absolute Lieblingslektüre sind jedoch Psychothriller im Stil von Stephen King, Sebastian Fitzek, Wulff Dorn, Arno Strobel oder Ursula Poznanski, weil sie meine Leidenschaft für spannende Geschichten und mein Interesse an Psychologie verbinden.

An Krimis und Thrillern fasziniert mich außerdem, dass sie Geschichten über den Tod sind. Der Tod bewegt mich seit meiner Kindheit.

Ich bin mit einem Geist aufgewachsen. Mein Bruder starb kurz vor meiner Geburt im Alter von knapp drei Jahren an Leukämie. Fotos von ihm standen herum und hingen an den Wänden. Es gab Super-8-Filme, auf denen ich ihn erleben konnte. Und natürlich war er in den Geschichten meiner Eltern und meiner Brüder immer noch lebendig.

Ein seltsames Gefühl, mit einem Menschen groß zu werden, dessen Präsenz überall spürbar – aber der körperlich nicht mehr anwesend ist.

Anders als vielleicht in anderen Familien war deswegen das Thema Tod für mich von Klein auf kein Tabuthema. Es gehörte zum Alltag. Seit ich denken kann, faszinierte und irritierte es mich, machte mich traurig, nachdenklich und neugierig zugleich.

Dieses Interesse ist bis heute geblieben. Was der Tod mit den angehörigen macht, die er hinterlässt, wie Trauer verarbeitet werden kann, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und wie man das Leben vor dem unweigerlichen Ende, das jedem bevorsteht, sinnvoll füllt – all das sind Gedanken, die mich seit meiner frühen Kindheit beschäftigen und nicht mehr loslassen. Und die den Kern für meine Motivation zu lesen und zu schreiben bilden.

Schon mit zehn Jahren hatte ich begonnen, meine ersten Shortstorys auf der alten Olympia meines Vaters zu tippen.

Heute schreibe ich, wann immer meine anderen Aufgaben als Vater, Ehemann und Lehrer für Psychologie, Politikwissenschaft und Deutsch es zulassen. Das ist gar nicht so einfach, denn all das füllt mich aus und kostet viel Zeit, aber Schreiben ist mir ebenfalls eine Herzensangelegenheit. Es hilf ein bisschen, dass ich ein Morgenmensch bin und meistens vor allen anderen aufstehe. In diesen ein, zwei Stunden schreibe ich besonders viel.

Wenn mir trotz allem noch Zeit bleibt, gehe ich leidenschaftlich gerne ins Kino und liebe es, an warmen Sommerabenden mit Freunden im Garten zu sitzen, zu grillen und intensive Gespräche zu führen.

Ich treibe gerne, aber nicht oft genug, Sport – vor allem Basketball und Laufen. Mein jüngeres Ich ist ziemlich erfolgreich an einem Halbmarathon gescheitert.

Mein Lieblingsessen ist Lasagne in so ziemlich jeder Form, ja selbst Gemüselasagne verschmähe ich nicht. Aus Süßigkeiten mache ich mir wenig. Aber wenn man mich mit einer Tüte Nachos ohne Zeugen alleine lässt, geschehen wirklich unschöne Dinge.

Haustiere habe ich keine. Ich bin gegen alles, was Federn oder Fell hat, allergisch. Ebenso auf das meiste Obst und eigentlich fast alles, was wächst und blüht. Wahrscheinlich habe ich auch deswegen ein Faible für Fast-Food und Aktivitäten entwickelt, die man drinnen erledigen kann.

Ich bin ein Planungs- und Ordnungsfanatiker, weswegen es gerade für mich eine harte Prüfung ist, Vater einer kleinen Tochter zu sein, die beides mit erschreckender Ignoranz regelmäßig durcheinanderbringt. Ohne meinen Terminkalender und meine To-Do-Listen würde ich keine 24 Stunden überleben, weil ich nichts im Kopf behalten kann. Da sind einfach zu viele Geschichten drin.

Wenn ich fernsehe, schaue ich am liebsten Serien. Ich bin fasziniert vom seriellen Erzählen, weswegen Serien wie LOST, in denen jede Folge für einen übergeordnete Handlung eine Rolle spielt, mir besonders gut gefallen.

Ich gucke eigentlich nur noch DVDs und gestreamt Inhalte. iTunes und Amazon Instant Video haben längst meinen Kabelanschluss verdrängt. Nachrichten und Dokumentationen konsumiere ich ausschließlich über Mediatheken. Zeitungen und Zeitschriften lese ich ebenfalls als E-Paper.

Wie man sieht, bin ich ein ziemlicher Tech-Junkie, obwohl ich von Computern eigentlich keine Ahnung habe. Aber ich finde es wunderbar, so wenig wie möglich Papierkram zu haben, weswegen ich mein iPad mini und meinen Kindle liebe, auf denen ich am liebsten und am meisten lese.

Was nur Eingeweihte wissen: Ich habe eine beunruhigende Vorliebe für Nerdshirts, die ich sammle und anziehe, wenn ich mich unbeobachtet fühle.

Meine Frau toleriert das nicht nur mit übermenschlicher Geduld und Liebe, sondern schenkt mir sogar welche. Ich habe die wundervollste Ehefrau auf der ganzen Welt, denn sie erträgt nicht nur diese und meine anderen zahlreichen Macken, sondern unterstützt sie auch noch vorbehaltlos. Ohne ihre Unterstützung könnte ich keine Romane schreiben.

Da ich leidenschaftlicher Lehrer bin, dränge ich auch zwanghaft anderen Menschen mein Wissen  und meine Erfahrungen über das Schreiben auf, das ich mir über die Jahrzehnte in Uniseminaren, Fortbildungen und im Selbststudium angeeignet habe. Unter www.marcus-johanus.de veröffentliche ich jeden Sonntag neue Artikel auf meinem Blog und in dem Podcast und YouTube-Channel www.dieschreibdilettanten.de moderiere ich zusammen mit meinem besten Freund und Writing Buddy Axel Hollmann (Julia-Wagner-RomaneRissiges Eis) wöchentlich eine neue Folge.

2015 erschien mein erster Roman, »Tödliche Gedanken«, bei Midnight by Ullstein. Ein paranormaler All-Age-Thriller. Es folgten 2016 eine Novelle, »Lelana«, die die Vorgeschichte zu »Tödliche Gedanken« erzählt, und die Fortsetzung von »Tödliche Gedanken«, der Roman »Tödliche Wahrheit«. Alle Titel wurden begeistert aufgenommen und haben zahlreiche positive Rezensionen an den verschiedensten Stellen im Netz bekommen. Hauptsächlich auf Amazon.de, aber auch auf LovelyBooks und nicht zuletzt auf einigen Bücher-Blogs, wie zum Beispiel Thrillertantes Bücherblog oder Der Duft von Büchern und Kaffee. Diese hohe Wertschätzung der Leserinnen und Leser freut mich ganz besonders und spornt mich an, weitere Romane zu schreiben und zu veröffentlichten.

Ich freue mich darauf, mit dir auf FacebookTwitter, Instagram und LovelyBooks Kontakt aufzunehmen.