Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 1

Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist

Hiermit starte ich eine Artikelserie, die den »NaNoWriMo« für Selfpublisher heute und in den kommenden Wochen unter die Lupe nimmt.

Wie jedes Jahr im November geht ein Riss durch die Autoren-Community im Netz. Die einen posten wie verrückt täglich ihre Wordcounts und schmücken ihre Profile mit »NaNoWriMo«-Bannern.

Die anderen begründen, wieso sich nicht am »NaNoWriMo« beteiligen und warum er eine schlechte Idee ist.

Zeit, einmal ein wenig zu beleuchten, was der »NaNoWriMo« ist – und was nicht.

Die größten Missverständnisse – was der »NaNoWriMo« nicht ist

Der »NaNoWriMo« wird von vielen Kritikern falsch verstanden.

Er ist kein Weg, um in vier Wochen einen druckreifen Roman fertigzustellen. Er ist nicht einmal dazu gedacht, 50.000 wirklich lesbare Wörter zu produzieren.

Auf der anderen Seite ist er aber auch kein sinnloses Wörterrunterreißen, das nur darauf abzielt, so schnell viel möglich so viel wie möglich zu schreiben.

Wie so häufig kommt man beim »NaNoWriMo« mit einem Schwarz-Weiß-Denken nicht weiter.

Weder ist er dazu gedacht, dass du alle Qualitätsmaßstäbe fallen lässt, noch dass du dich deinem inneren Kritiker ergibst. Es gilt, dich nach allen Kräften anzustrengen, in den vier Wochen die besten 50.000 Wörter zu schreiben, die du nun einmal in der kurzen Zeit schreiben kannst.

Der »NaNoWriMo« ist dabei allerdings kein knallharter Wettbewerb wie die Fußballweltmeisterschaft. Es gibt am Ende keine Schiedsrichter und Wordcount-Polizei, die dich dafür in den Knast steckt, wenn du keine 50.000 Wörter geschafft hat.

Aber es gibt ein Zertifikat zum Ausdrucken. Und kleine Banner für deine Website oder dein Facebook-Profil, um sie damit zu schmücken, dass du es gepackt hast.

Diese Zertifakte und Banner signalisieren nicht, dass du irgendwie toller bist als alle anderen, die nicht am »NaNoWriMo« teilgenommen haben oder die an ihm gescheitert sind. Sie sind ein Beleg dafür, dass es dir gelungen ist, eine Schreibroutine zu entwickeln. Denn ohne schaffst du den »NaNoWriMo« nicht.

Trotzdem gibt es keinerlei Grund, in Sack und Asche zu gehen, wenn du das Ziel nicht erreichst. Es gilt vielmehr der olympische Geist. Dabei sein ist alles. Schaffst du es dieses Jahr nicht, gibt es noch das nächste – und das Sommercamp.

Es gibt beim »NaNoWriMo« viel mehr zu erfahren und zu erleben, als die 50.000 Wörter zu schaffen, sodass sich die Teilnahem auf jeden Fall lohnt.

Du entwickelt neue Schreibfertigkeiten

Für viele beginnende Selfpublisher gibt es nur einen Weg zu schreiben. Häufig sieht er so aus:

Wenn du inspiriert bist, setzt du dich voller Energie an die Tastatur und tippst wie im Rausch wunderbare Wörter auf das virtuelle Blatt.

Danach dauert es wieder Tage, manchmal Wochen oder Monate, bis du erneut inspiriert bist. Dann öffnst du die Datei, sondierst, was dort bereits steht, überarbeitest alles und schreibst – wenn es hochkommt – ein paar dutzend neue wunderschöne Sätze.

Und nach einer Weile geht das wieder von vorne los.

Auf diese Weise entstehen schöne Texte. Als ehrgeizige Selpublisher, der noch nichts veröffentlicht hat, feilst du so lange an jedem Satz und jedem Wort, bis er rund ist. Erst dann erlaubst du dir, den nächsten zu schreiben.

Schlechtestenfalls hast du nach einem Jahr keine Lust mehr auf den Projekt oder weist vor lauter wunderschöner Wörter und Sätze gar nicht mehr, wie dein Plot enden soll.

Bestenfalls entsteht auf diese Weise dein Roman sehr, sehr langsam. Prinzipiell ist das auch nicht schlimm – wenn du planst einen Roman in deinem Leben zu schreiben und zu veröffentlichen. Oder wenn du gar überhaupt nicht veröffentlichen möchtest oder dich die Verbreitung deiner Romane nicht interessiert.

Doch selbst, wenn das so sein sollte, bleibt immer noch die Frage: Gibt es nicht auch andere Wege zu schreiben?

Natürlich gibt es sie. Als jemand, der das Schreiben ernst nimmt, solltest du verschiedene Wege ausprobieren, um zu schreiben. Professionelles Schreiben besteht aus dem Brainstorming, dem Konzept, dem ersten Entwurf, der Überarbeitung usw.

Wenn du keine Impulse von außen wie den »NaNoWriMo« wahrnimmst, besteht die Gefahr, dass du lange Zeit in einer Phase deiner Entwicklung stecken bleibst, die eine unselige Mischung aus erster Entwurf und Überarbeitung ist.

Sie ist unselig, weil sie deinen kreativen Prozess auf lange Sicht hemmt und damit verhindert, dass du dein Potenzial entwickeln kannst.

Der »NaNoWriMo« ist genau für solche Selfpulbisher gemacht. Er ermöglicht dir, neue Seiten an dir zu entdecken, die den Profi vom Anfänger unterscheiden.

Der »NaNoWriMo« hilft dir auf eine spielerische Weise, professionelle Arbeitsweisen zu entdecken. Und das im Prinzip gratis. Gäbe es ihn nicht, müsstest du dafür teure Seminare besuchen.

Weiter geht es mit Teil 2

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2 Antworten auf “Warum der #NaNoWriMo vor allem für #Selfpublisher wichtig ist, Teil 1”

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