9 Dinge, die du tun kannst, um Selfpublisher zu unterstützen

9 Dinge, die du tun kannst, um Selfpublisher zu unterstützen

 

Häufiger werde ich gefragt, wie man mich denn darin unterstützen kann, meine Romane weiter zu verbreiten – worüber ich mich natürlich sehr freue. Über die Antworten sind die meisten dann überrascht, denn es ist viel einfacher, Selfpublisher zu unterstützen, als viele glauben. In der Regel dauert das nur Sekunden.

1. Like, was das Zeug hält

In Zeiten von Social Media, dem Internet und dem Smartphone, ist die Unterstützung häufig nur einen Klick entfernt. In der Regel sind Selfpublisher auf verschiedenen Plattformen unterwegs. Und natürlich verfolgst du sie ohnehin, oder?

Die Masse an Follower sind dabei stumme Teilhaber, was schade ist. Denn vom Folgen und Lesen alleine verbreiten sich Beiträge nicht in den sozialen Medien.

Ein Like wirkt wie lächerlich wenig und wird häufig übersehen und nicht ernstgenommen, ist jedoch am Ende die Währung, mit der man als Autor in den sozialen Medien unterwegs ist.

Likes in sozialen Medien sind wie Applaus im Theater. Wenn nur ein, zwei Leute Klatschen, klingt’s wenig eindrucksvoll und bringt allen Beteiligten nichts. Ein Saal voller tosendem Applaus zeigt allen Beteiligten, dass hier etwas passiert, das wirklich sehenswert ist. Likes bedeuten Sichtbarkeit.

2. Teile, was du teilenswert findest

Gleich nach dem Liken ist das Teilen von Beiträgen in sozialen Meiden ein wichtiger Weg, die Selfpublisher deiner Wahl zu fördern. Je häufiger ein Beitrag geteilt wird, desto eher wird er in Facebook und Co. angezeigt.

Es ist ein wenig ungerecht und auch ein wenig wie die berühmte Schlange, die sich in den Schwanz beißt – je mehr Aufmerksamkeit ein Beitrag erhält, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt er auch. Aber das ist ja nicht nur in den sozialen Medien so.

3. Kommentiere, auch wenn du nicht viel zu sagen hast

Gleich nach Liken und Teilen ist das Kommentieren von Beiträgen in den sozialen Medien werbewirksam. Dabei spielt es keine Rolle, ob du einen Kommentar mit 300 Wörtern in eloquenter Sprache von dir gibst, oder nur ein kurzes »Stimmt.« oder »Da freue ich mich drauf.« oder was auch immer.

Kommentare mit Emoticons sind nicht nur schick, sondern werden von Facebook und Co. sogar besonders geschätzt. Ein einfacher »Daumen Hoch« oder der klassische »Smiley« sind also teilweise schon Zuwendung genug. Du musst also noch nicht einmal Wörter tippen, um Selfpublisher zu unterstützen.

4. Auch die 100. Rezension bei Amazon ist noch wichtig

Manche Leser glauben, wenn ein Roman bei Amazon bereits viele Rezensionen hat, komme es auf eine mehr oder weniger nicht mehr an und lassen es dann, ihre auch noch zu posten.

Weit gefehlt.

Jede Rezi zählt. Das Ranking bei Amazon ergibt sich nicht nur allein durch Verkäufe, sondern auch durch positive Rezensionen. Vor allem, wenn Titel schon eine Weile auf dem Markt sind, kann eine positive Rezension bewirken, dass dein Lieblingsbuch wieder ein bisschen sichtbarer wird.

Auch für Rezensionen gilt: Sie müssen nicht unendlich lang sein. Gerade das Zusammenfassen des Inhalts ist häufig gar nicht notwendig, weil der ja schon im Klappentext steht oder auch schon von anderen Rezensenten ausführlicher geschrieben wurde.

Wichtiger sind vielleicht drei bis fünf Sätze, was dir an deinem Lieblingsbuch so gut gefällt, was den besonderen Reiz der Lektüre ausmacht und wem du es weiterempfehlen würdest.

Und auch hier gilt: Solche Rezis müssen kein Meilenstein der Literaturgeschichte sein.

Es ist viel wichtiger, dass sie ehrlich sind.

5. Pack das Buch auf deinen Wunschzettel

Bei Amazon gibt es die Möglichkeit, Bücher auf Wunschzetteln zu speichern. Selbst wenn du das Buch bereits besitzt, ist es sinnvoll, es auf deinen Wunschzettel zu tun. Amazon registriert auch das und bezieht dies in sein Ranking mit ein.

6. Folge deinem Lieblingsselfpublisher auch auf Amazon

Seit einiger Zeit gibt es auf Amazon die Funktion, mit der man Autoren auch folgen kann. Mit einem Klick unter das gelbe Rechteck, das sich unterhalb des Autorenfotos befindet, ist das schon erledigt.

Ich bin mir nicht sicher, ob das auch in irgendeiner Weise das Ranking und damit die Sichtbarkeit eines Selfpublishers erhöht. Schaden tut es aber auf keinen Fall. Amazon wird auch das irgendwie registrieren.

7. Poste ein Foto mit dir und deinem Lieblingsbuch

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Fast jeder hat heutzutage ein Instagram-, Pinterest- und natürlich Facebook- und Twitter-Account oder was auch immer. Egal, wo du dich zu Hause fühlst – poste ein Foto, auf dem das Buch deines Lieblingsselfpublishers zu sehen ist.

Für die Verwendung in den sozialen Medien schadet es natürlich nicht, wenn du professionell fotografieren kannst – eine Bedingung ist das aber nicht. Ein Schnappschuss ist besser als nichts.

Im Gegenteil. Manchmal ist es sogar hinderlich, wenn ein Foto zu professionell wirkt. Authentizität kann wichtiger sein.

Ein Selfie mit Buch ist sogar noch besser und ein Gruppenfoto mit lauter fröhlichen und begeisterten Menschen, die sich um ein Buchcover herum versammeln ist das Paradies für jeden Selfpublisher.

Das Cover sollte nicht alleine auf dem Foto sein. Es geht um soziale Medien. Das heißt, dass in der Regel Menschen auf Fotos von den Algorithmen bevorzugt werden. Bilder oder Fotos, in denen Text im Vordergrund stehen, werden weniger verbreitet.

Falls du nicht möchtest, dass dein Gesicht im Internet die Runde macht, kannst du das Buchcover mit anderen Motiven zusammen fotografieren. Gerade mit Haus- oder Kuscheltieren zusammen macht sich das gut. Oder auf dem Frühstückstisch. Im Garten, am Strand …

8. Lies das Buch öffentlich

Solltest du zu den Menschen gehören, die gerne Papierbücher lesen, dann kann es schon viel helfen, das Buch öffentlich zu lesen. Im Kaffee, in der Bahn, beim Arzt, in der Uni – wo auch immer.

Das Cover alleine kann hier wirken  – und die Tatsache, dass du in das Buch vertief bist. Es ist nicht nötig, unbedingt mit Menschen ins Gespräch zu kommen oder gar offensiv auf andere zuzugehen. Das Cover ist präsent. Zusammen mit einem gebannten Leser. Das reicht.

9. Verschenke das Buch

Ein Taschenbuch ist natürlich schon ein relativ schönes und nicht ganz billiges Geschenk (manche Selfpublisher haben sogar Hard Cover ihrer Werke!). Aber auch E-Books kann man verschenken.

Bei Thalia.de ist das ganz einfach und im System vorgesehen. Bei anderen Anbietern musst du ein bisschen tricksen, zum Beispiel, indem du einen Gutschein verschickst und ihn mit einer Nachricht versiehst, in der du auf das Buch, das du verschenken möchtest, hinweist.

Entfesselter Tod

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22 Antworten auf “9 Dinge, die du tun kannst, um Selfpublisher zu unterstützen”

  1. Hat dies auf Uwe K. Alexi rebloggt und kommentierte:
    Ein sehr hilfreicher Artikel meines Autorenkollegen Marcus Johanus, der übrigens – falls ihr ihn noch nicht kennt – ein toller und erfolgreicherThrillerautor ist.

    Es ist wirklich so einfach, wie in dem Artikel dargestellt, doch man denkt meist beim Liken, Teilen, Kommentieren, etc. nicht, wie viel das tatsächlich bewirken kann, wenn das einige von euch machen, um uns zu unterstützen … Die Reichweite eines einzelnen Beitrags wurde in den sozialen Medien immer mehr eingeschränkt, so dass wir nur über das Zeigen von Interesse an einem Beitrag (Liken, Teilen, Kommentieren, Weiterempfehlen, etc.) durch euch eine gute Reichweite und damit höhere Bekanntheit erreichen können. Danke Marcus Johanus für diesen Beitrag, den ich gerne reblogge, und an alle, die mich immer wieder unterstützen!

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  2. Toller Beitrag!
    Das meiste davon mache ich eh schon, nicht immer, aber so wie es eben meine Zeit zulässt 🙂
    Schön dass du das alles mal zusammen gefasst hast, vieles geht wirklich schnell mal nebenbei, das sollten viel mehr Leute machen! 😉

    Liebste Grüße, Aleshanee

    Gefällt 1 Person

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