Versuche nicht krampfhaft, dich von »der Masse« abzuheben

Versuche nicht krampfhaft, dich von »der Masse« abzuheben

Auf Tor-online.de ist eine interessante Dokumentation veröffentlicht worden: Warum viele Medien Fantasy-Literatur immer noch ignorieren (und warum uns das egal ist). In ihr macht sich Florian Jung auf die Suche nach Gründen dafür, weshalb ausgerechnet Fantasy einen schwierigen Stand im deutschen Feuilleton hat.

Ab spätestens Minute 04:00 bekomme ich bei dem Video das kalte Grausen. Florian Jung interviewt unter anderem Volker Weidermann vom literarischen Quartett. Darauf angesprochen, ob er Autoren wie Kai Meyer, Bernhard Hennen oder Markus Heitz kenne, antwortet er sinngemäß, dass er nie von ihnen gehört habe und unterstellt ihnen indirekt, dass sie ja auch nicht lesenswert seien, denn es gehe ihnen nur um den Plot und nicht darum, literarisch zu sein.

Er definiert literarisch folgendermaßen: »…ähem, Neuerfindung, von … eine neue Art der Darstellung von …, sind Sie sich, dass sie sich, sind Sie daran interessiert …?«

Okay, ich konnte mir das Transkript seines Gestammels nicht verkneifen, obwohl das natürlich nicht fair ist. Was Weidermann, glaube ich, meint: Literarisch anspruchsvoll sei ein Buch, das sich nicht (nur) auf den Plot konzentriere, sondern innovativ Sprache verwende.

Mich stört weniger die Definition selbst (obwohl ich auch diese für sehr zweifelhaft halte), sondern vor allem die offensichtliche Borniertheit, die seine Mimik und Gestik transportieren. Mir sind da Literaturkritiker wie Denis Scheck lieber, die auch keine Schwierigkeiten damit haben, die Jubiläumsausgabe des Superman-Omnibus‘ oder »Die Tribute von Panem« zu besprechen – und zwar ohne Naserümpfen.

Warum genau stört mich Weidermanns Haltung so sehr?

Zunächst einmal empfinde ich sie als arrogant. Arroganz ist etwas, das ich prinzipiell ablehne. Aber das ist eher eine persönliche Sache, als eine inhaltlich begründete.

Ich teile diese Vorstellung von Literatur nicht, weil mit ihr – wenigstens indirekt, meistens aber sehr unverhohlen – Menschen diskriminiert werden, die bestimmte Formen der Literatur lieben, die in das »literarische« Konzept von Literatur nicht hineinpasst.

Ich erwarte von Literaturjournalismus – wie von jeder Art von Journalismus – Information, Orientierung und Neutralität.

Literaturjournalismus in den Leitmedien ist jedoch fast immer nicht nur tendenziös, sondern sogar  unverhohlen dogmatisch und ideologisch – und auch noch stolz darauf. Etwas das sich keine andere Sparte des Journalismus‘ in dieser Form leisten kann (und will).

Man stelle sich vor, in der Tagesschau würde über die einzig wahre Politik, die zwangsläufig konservativ sein muss, berichtet. Liberalismus oder Sozialdemokratie seien nicht innovativ und »politisch« genug. Andere Politiker als Angela Merkel müsse man gar nicht kennen, denn ihnen gehe es ja nicht um »echte Politik«.

Selbstverständlich ist es in Ordnung, im Rahmen einer Rezension seine eigene Wahrnehmung und individuelle Position zu vertreten. Es ist sogar wichtig. Nur allzu häufig habe ich, wie auch in dem kurzen Interview in diesem Video, den Eindruck, dass dies nicht als eine Meinung unter vielen präsentiert wird, die kontrovers diskutiert werden kann und sollte, sondern als eine Art universeller Maßstab, eine Art von Ersatz-Religion, an der nicht gezweifelt und die nicht in Frage gestellt werden darf.

Mich ärgert das, denn diese Haltung ist für mich das Gegenteil von dem, was sie eigentlich suggeriert. Sie ist eben nicht offen für anderes, sondern engstirnig und verbohrt auf Literarisches fixiert. Sie ist das Gegenteil von Aufklärung, auf die sich der Feuilleton aber gleichzeitig so gerne beruft.

Was mich jedoch noch mehr ärgert, ist die Tatsache, dass Florian Jung als offensichtlicher Fantastik-Fan Weidermann indirekt und bestimmt ungewollt auch noch zustimmt (ca. Minute 22:00): »Ich wünsche mir, dass auch bei Fantastik weniger auf Massenware und mehr auf Qualität geachtet wird.«

Dieser Haltung begegne ich häufig. Sie stört mich sogar noch mehr als die Borniertheit eines Volker Weidermanns, weil sie sich einerseits etwas netter daher kommt, in ihrer Konsequenz aber mindestens genauso ignorant und vernichtend ist.

Was genau soll an »der Masse« prinzipiell schlecht sein? Warum sollen nicht auch die Vielleser eines Genres bedient werden? Was ist schlimm daran, wenn jemand gerne viel liest und dann eben auch die Literatur konsumiert, die exakt für diesen Zweck geschrieben wird? Es wird sich doch häufig beschwert, dass angeblich zu wenig gelesen werde.

Ich empfinde das als Widerspruch. Ich kann an dem Lesen von Literatur (und ich meine eben nicht nur das, was dem Feuilleton gefällt und sich von »der Masse« abhebt) einfach nichts Schlechtes abgewinnen.

Lesen ist einfach prinzipiell besser als Nicht-Lesen. Ich finde es unverantwortlich, Menschen ein schlechtes Gewissen einzureden, weil sie gerne viel lesen.

Außerdem: Ohne Masse kann es auch keine Spitze geben. Denn nur, wenn viel geschrieben wird, kann es auch Werke geben, die sich eben von dieser Mehrheit abheben. Es kann halt einfach keine Elite ohne ihr Gegenstück geben. Nur möchte – in gewisser Weise verständlich – jeder gerne zur Elite, aber nicht zur »Masse« gehören.

Howard Tayler hat das im Podcast Writing Excuses mal sehr schön auf den Punkt gebracht: »Alle wollen gerne J.K Rowling sein, aber niemand Kevin J. Anderson.«

Was er damit meint: Kevin J. Anderson ist ein sehr erfolgreicher Autor. Er verdient mit Schreiben seinen Lebensunterhalt, veröffentlicht mehrere Romane pro Jahr, darunter viele Auftragsarbeiten. Er gilt als verlässliche Größe, weil er Deadlines einhalten kann und Verlagen exakt das liefert, was sie wollen. Und da sich seine Romane sehr gut verkaufen, schreibt er offensichtlich auch das, was das Publikum will.

Er ist nur halt eben nicht originell oder innovativ (schon gar nicht, was seine Sprache angeht). Kaum jemand kann sich an seinen Namen erinnern

J.K. Rowling hat mit »Harry Potter« eine eigenständige Marke geschaffen (obwohl man auch darüber streiten könnte), etwas Unverwechselbares. Anderson schreibt Star-Wars- oder Dune-Romane am Fließband.

Es ist natürlich nichts Schlimmes daran, einem Ideal wie J.K. Rowling nachzueifern. Es ist allerdings in meinen Augen auch nichts Schlimmes daran, als Autorin das Geschäftsmodell Kevin J. Anderson anzustreben. Beides hat seine Berechtigung, weil es sein Publikum findet und für die jeweiligen Menschen wichtig ist.

Darüber hinaus stellt »die Masse«, einen kreativen Pool dar, eine Art Nährboden, aus dem mehr wachsen kann.

Raymond Chandler ist beispielsweise einer der bedeutendsten Krimiautoren des 20. Jahrhunderts und gleichzeitig einer der wenigen, die auch hier und da vom Feuilleton wahrgenommen werden, weil ihn seine Sprache von »der Masse« abhebt (seufz).

Trotzdem hat Chandler als Pulp-Autor begonnen und sich eben genau am Anfang seiner Karriere an dieser »Masse« orientiert. Es war nicht seine Absicht, sich zwanghaft von Groschenheftgeschichten abheben zu wollen. Er tat es mit der Zeit einfach, weil er Geschichten halt so schrieb, wie er sie gerne schreiben wollte.

Diese Ablehnung »der Masse« hat meiner Vermutung nach gar nicht so viel mit Kultur zu tun, sondern mit Psychologie. Ich habe den Eindruck, dass Menschen mit einem geringeren Selbstbewusstsein besonders große Furcht davor haben »in der Masse« unterzugehen, weil sie gern mit aller Macht ein herausragendes Individuum sein wollen und den Gedanken nicht ertragen können, einer unter vielen zu sein, ganz normal, so wie alle anderen auch. Deswegen wollen sie auf keinen Fall das lesen, was alle lesen, und schon gar keine Massenware schreiben.

Ich halte es für ein pubertäres Bedürfnis, unbedingt »etwas Besonderes« sein zu wollen. Fragt man Fünfzehnjährige, was sie später mal machen wollen, antwortet kaum jemand »Sachbearbeiterin«. Alle wollen in diesem Alter »Rockstar«, »Model« oder etwas Ähnliches werden.

Auch daran ist prinzipiell nichts verkehrt – wenn denn das Interesse wirklich ist, sich in diesem Beruf zu beweisen.

Oftmals steckt aber meiner Vermutung nach eher das Bedürfnis dahinter, bewundert und geliebt zu werden. Und zwar eben nicht, wie fälschlich behauptet wird, »um meiner Selbst willen«, sondern dafür, mit aller Macht herausragend zu sein.

Was dabei übersehen wird: Der Gedanke, so wie alle anderen auch zu sein, kann etwas sehr Schönes und Beruhigendes an sich haben. Dazu zu gehören, den Eindruck eines Miteinanders zu bekommen – das alles finde ich nicht schlecht und sogar wichtig.

Um den Kreis zu schließen:

Deswegen finde ich Menschen wie Volker Weidermann und die Gedanken und die Haltung, die sie verbreiten, nicht besonders eindrucksvoll, sondern bestenfalls lächerlich, schlimmstenfalls sogar schädlich. Ich habe den Eindruck, dass diese zwanghafte Abgrenzung von »der Masse« oder »dem Trivialen« eine Haltung ist, die aus einer (post-) pubertären Unsicherheit heraus entsteht. Eine Unsicherheit, die am Ende auch noch glorifiziert und idealisiert wird.

Das Schlimme daran: Sie impliziert, dass Menschen, die sich nicht von »der Masse« abheben, weniger wert seien. Und eben das halte ich für fatal. Promis sind keine besseren Menschen, sondern einfach nur berühmter als die meisten anderen.

Ich halte beides, krampfhaft zur Masse gehören zu wollen oder sich auf Teufel komm raus von ihr abheben zu müssen, für falsch.

Erst, wenn du so weit bist, als Autorin und/oder Leserin dein eigenes Ding durchzuziehen, ganz gleich, ob du dich dadurch von »der Masse« nun abhebst oder eben nicht, tust du genau das, was du wirklich gerne möchtest. Alles andere ist nur eine Anleitung zum Unglücklichsein.

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38 Antworten auf “Versuche nicht krampfhaft, dich von »der Masse« abzuheben”

  1. [… Deswegen finde ich Menschen wie Volker Weidermann und die Gedanken und die Haltung, die sie verbreiten, nicht besonders eindrucksvoll, sondern bestenfalls lächerlich, schlimmstenfalls sogar schädlich. Ich habe den Eindruck, dass diese zwanghafte Abgrenzung von »der Masse« oder »dem Trivialen« eine Haltung ist, die aus einer (post-)pubertären Unsicherheit heraus entsteht. Eine Unsicherheit, die am Ende auch noch glorifiziert und idealisiert wird…]

    100% Zustimmung

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  2. Auf den Punkt gebracht! Wobei die Namen der „Protagonisten“, die vermutlich den Artikel ausgelöst haben, ziemlich belanglos sind. Der Text funktioniert für mich auch ohne diese. 😉
    Ich möchte lediglich ergänzen, dass sich jeder einzelne Mensch aus der Masse heraushebt, bedingt durch seine Einzigartigkeit. Masse ist – völlig wertfrei – die Entscheidung, auf Einzigartigkeit zu verzichten.

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  3. Knausgard, einer der Lieblingsschriftsteller von Weidermann, ist sprachlich nicht so ungewöhnlich, auch nicht vom Sujet. Leicht überspitzt gesagt: mag Weidermann eher Seifenopern als Phantastik.
    Denis Scheck winkt auch nicht jede Fantasy oder Science Fiction durch, er ist in diesem Sinne auch wählerisch.

    Natürlich sollte man sich von der Masse abheben, man will ja auch gekauft werden, man hat ja nicht immer eine starke Mark. Auch Star Wars wurde nur eine Marke, weil sie sich vom damaligen Kino abhob.

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    1. Ist ja auch nicht schlimm, dass Scheck SF und Fantasy nicht durchsinkt. Aber er nimmt sie wahr. Das ist schon mal was.

      Und es ist ja auch vollkommen okay, wenn jemand Fantasy nicht mag. Ich bin selbst kein so großer Fantasy-Fan. Aber wahrnehmen und respektieren sollte man sie schon. Denn hinter jedem Bich stecken Menschen, die es produziert haben und die es mögen.

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  4. Es ist völlig OK, keine Fantasy zu lesen. Ich tue das auch nicht, ich war immer eher für ScienceFiction. Wenn ich aber Profikritiker bin, sollte ich zumindest mal anlesen, was mir andere empfehlen – verreißen kann ichs danach immer noch. Und „daß es der Masse gefällt“ ist erstmal nur ein Symptom – ich hätte dann doch wohl die Aufgabe, herauszuarbeiten, warum es denn so gut ankommt oder sich verkauft.

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  5. Der Kommentar denkt sich zu 100% mit meiner Meinung. Scheint aber heutzutage ein Phänomen zu sein, sich von der Masse abheben zu wollen. Nicht nur in der Schriftstellerei. Glaube auch, dass das mit dem immer niedrigeren Selbstvertrauen der Menschen zu tun hat. Beginnt schon bei der Kindererziehung. Schneller … besser … höher … klüger! Die Begriffe ließen sich endlos fortsetzen.

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  6. Interessant finde ich, dass der Filmautor nicht Thea Dorn befragt, die ja selbst Phantastik geschrieben hat. Manche Schreibdilettanten sollen auch ihre Krimis gemocht haben, wenn ich mich recht erinnere.

    Bei universitärer Beschäftigung mit Populärkultur wird ein qualitative Unterschied gemacht. Buffy oder Game of Thrones regt eher zur Beschäftigung an als Shannara-Chroniken, obwohl alle drei aus dem gleichen Genre stammen.

    Die Trennung zwischen E und U macht nicht nur die E-Fraktion hierzulande, obwohl ich sie für offener halte, auch U trennt zwischen E und U. Bißchen E tut einem U-Buch gut. Das gilt umgekehrt, ein bißchen U tut einem E-Buch gut.

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  7. Die stets wiederkehrende Frage nach Abgrenzung. Wodurch wird ein Text zur Literatur?
    Schriftsteller ist kein Ausbildungsberuf, jeder darf sich so nennen und schreiben kann im Grunde jeder. So wie jeder malen kann oder auch auf einer Flöte blasen. Doch ab wann wird es zur Kunst? Ist ein Aufsatz schon Literatur, oder erst wenn er sich verkauft? In Massen womöglich? Schreiben Promis, die sich in Massen verkaufen also automatisch Literatur? Kann ein Elefant oder einen Katze zum Künstler werden, weil sie Bilder malen, die anschließend große Beachtung finden?
    Wer setzt die Grenzen? Wer beurteilt, was Qualität, Kunst, Literatur ist?

    Dass Künstler im Allgemeinen und Autoren im Besonderen sich aus der Masse hervorheben möchten, hat wohl vor allem damit zu tun. Dass die Masse eben nicht wie in anderen Berufen, der solide ausgebildete Handwerker ist, der dementsprechend auch solide Qualität liefert, sondern jedermann sein kann, der zum Stift oder Pinsel greift, egal ob er das gelernt hat oder nicht.

    Und tatsächlich, als Leser suche ich das Besondere, gerade weil ich Vielleserin bin, mag ich nicht immer wieder dasselbe lesen.
    Zum Beispiel stört es mich immens, dass in Krimis inzwischen fast jeder Kommissar entweder trinkt oder sonst wie labil ist. Ich kenne viele, die das ebenfalls leid sind und auf der Suche nach Alternativen aber doch immer wieder bei Krimis landen, die sie am Ende des Buches enttäuscht zuklappen. Die Wahrheit ist auch, nicht alles, was gekauft wird, wird geliebt, denn ob das Buch nachhaltig in Erinnerung bleibt, stellt man erst später fest. Doch auch ich greife zum zweit- und drittbesten, bevor ich gar nichts lese. Das ist für mich als Vielleser tatsächlich dann immer noch besser, als gar nicht lesen.
    Auf der anderen Seite verkaufen sich viele gute Geschichten sehr schlecht. Nicht weil sie sich aus der Masse nicht hervorheben würden, sondern weil sie einfach nicht entdeckt werden.
    Die Crux ist eben, dass die Anzahl der Verkäufe nichts über die Qualität sagt, aber das viele Verkäufe weitere nach sich ziehen.

    Es wäre also doch schön, wenn es da jemanden gäbe, der die Spreu vom Weizen trennt. Für Leser und Autoren gleichermaßen. Doch wer könnte das sein?
    Ganz sicher nicht jemand, der sich selbst zum Maßstab nimmt.
    Auch hilft diese alte Unterscheidung zwischen U- und E-Literatur, die so typisch deutsch ist, nicht weiter.
    Literarische Texte, die allein durch ihre Sprache überzeugen, sind sicherlich ein Vergnügen für Fans und eine willkommene Abwechslung nach der Lektüre von Sachbuch, Krimi oder Liebesroman. Doch sie sind eben nur ein kleiner Teil der Literatur. Das heißt nicht, dass Belletristik-Romane sich nicht um die Sprache kümmern müsste, Handwerk gehört eben bei den Künsten zum Können. Doch kann die Einfachheit der Sprache ebenfalls hohe Kunst sein, ein hohes Maß an Verdichtung und Emotionalität zwischen den Zeilen bedeuten.
    Nicht zu vergessen, dass ohne interessanten Plot und dreidimensionalen Figuren kein guter Unterhaltungsroman gelingen kann. Auch das ist eine Form von Qualität, die natürlich anschließend in Sprache umgewandelt werden muss. Die richtige Wortwahl erzeugt knisternde Spannung und bringt Figuren zum Schlillern.

    So lange Jedermann ein Künstler werden kann – und wer wollte das abschaffen? – wird die Frage der Abgrenzung wohl nicht beantwortet werden können oder immer wieder anders ausfallen, je nachdem, was gerade „in“ ist. Denn es wird immer wieder neue Anläufe von Menschen geben, die sich gerade erst dazu berufen fühlten und auf ihrem Weg werden sie Werke abliefern, die sie womöglich später selbst nicht mehr unter Kunst / Literatur einordnen würden.
    Und dieser Weg ist für mich ein aus der Masse herausarbeiten, hin zum eigenen Weg, eigenen Stil durch Übung und Erlernen des Handwerks. Dass man mit Sprache so umzugehen kann, dass das, was man ausdrücken möchte, auch in den ausgewählten Worten steckt und zum Leser genauso transportiert wird, als Spannung, als Emotion, als Denkaufgabe.
    Die Massentauglichkeit der eigenen Werkes wird dabei womöglich sogar zunehmen oder aber die literarische Form. Das eine kann dann zu mehr Verkäufen, das andere zu hochangesehen Preisen führen.

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    1. Ich empfinde die Diskussion darüber, was Kunst und/oder Literatur ist, akademisch. Letztendlich entsteht der Text im Kopf des Publikums. Wenn ein Roman in diesem Sinne funktioniert und seine Leserinnen findet, dann ist s doch ziemlich egal, ob ich ihm das Etikett Literatur verpasse oder nicht.

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    2. Ich mag die Trennung von Form und Inhalt nicht, Form und Inhalt gehören zusammen. Der Inhalt muss bestmöglich in Form gebracht werden.

      Natürlich urteilen Kritiker nach ihrem Geschmack, aber in ihren Kritiken müssen ihre Wertmaßstäbe erkennbar sein. Ich muss die Kritik nachvollziehen können, ohne ihr unbedingt zustimmen zu müssen.

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  8. Du magst das akademisch finden. Aber es geht ja auch weniger um den Begriff als solches, als darum, wie man Qualität definiert.
    Natürlich kann man sagen, das, was funktioniert hat recht, fertig.
    Aber ich finde das zu kurz gegriffen und zwar deshalb, weil der Markt einfach überschwemmt ist mit Literatur / Büchern. Kein Mensch kann mehr alles lesen und kann jeden Autor kennen.
    Um aus diesem Gewusel ein für den eigenen Geschmack gutes Buch zu finden, suchen die meisten, so auch ich, daher nach Empfehlungen. Und dabei spielt dann eben doch die Qualität eine Rolle. Auch wenn man dazwischen immer wieder eine Menge Bücher liest, die einem nicht so gut gefallen.

    Ich bin ganz deiner Meinung, was die Arroganz anbelangt, Bücher abzuurteilen, die keinen hochliterarischen Text beinhalten und erst recht nicht, wenn man nicht mal die Autoren kennt.

    Ich habe eine differenzierte Haltung zum „aus der Masse hervorheben“, weil ich aber Masse vielleicht auch anders definiere als du. Ich plädiere für das Individuelle, das Besondere im eigenen Stil und vor allem darum, sich dabei um Weiterbildung und Qualität zu bemühen. Je mehr jemand seinen eigenen Weg beschreitet und fortbildet, um so mehr wird er sich mE von der Masse unterscheiden, die nach Schema F ein metoo nach dem anderen absetzten. Ich meine damit ausdrücklich nicht, dass man nach oben schießen muss, es gibt genug Platz neben all den anderen, die ebenfalls ihr ganz persönlichen Stil, ihre Nische, ihre eigene Sprache gefunden haben.

    Ich glaube aber auch, dass viele Autoren eben genau solche Bücher schreiben wollen. Bücher, die man nach dem Zuklappen nicht gleich vergessen hat, deren Autorenname man sich merkt, weil einen das Buch fasziniert hat. Und das sind dann eben doch die besonderen unter all den vielen anderen, deren Inhalt man nach einer Woche schon vergessen hat.

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  9. In der Barockzeit verlangten die Menschen permanent nach neuer Musik, aber wehe, diese unterschied sich zu stark von der bereits vorher gelieferten, das war gar nicht gewünscht. So ähnlich ist es auch bei Literatur: Wenn man einen Autor seines Stils wegen schätzt, ist ein Wandel, nur zum Absetzen von anderen Autoren keineswegs das, was die Leserschaft wünscht. Zumindest geht es mir so. Insofern kann ich nur zustimmen.

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    1. So hätte ich das aber auch nicht gesehen. ein Autor, der wegen seines Stils geschätzt wird, muss sich ja natürlich nicht von sich selbst absetzen.
      Und sagt nicht dieses – er wird für seinen Stil geschätzt – schon aus, dass er nicht wie „die / eine Masse“ schreibt, sondern etwas Eigenes?

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  10. Hat dies auf Nike Leonhard – Fantasy und Historisches rebloggt und kommentierte:
    Marcus Johanus über Literaturkritik und den Wunsch, sich von der Masse abzuheben:
    Die Ausführungen zur Arroganz der Literaturkritik teile ich. Da hat sich leider in den letzten 20 Jahren wenig getan. Die Ablehnung Weidemanns im Interview entspricht genau dem Naserümpfen der „Literaturexperten“, als das ZDF vor Jahren das Publikum die 100 besten Bücher küren ließ und (sicher auch unter dem Eindruck der Filme) ausgerechnet der Herr der Ringe auf dem ersten Platz landete.
    Elke Heidenreich, die damals in der Jury saß, die das Ergebnis präsentierte, äußerte dazu mit Leichenbittermine und einiger Empörung, natürlich(!) habe sie das nie gelesen, man wisse ja, dass das Mist sei.
    Wo ich nicht mehr ganz mitgehe ist der zweite Teil. Besser gesagt, mit dem, was die Überschrift suggeriert, kann ich wenig anfangen. Natürlich soll man nicht krampfhaft irgendwas versuchen. Krämpfe sind nie gut. Trotzdem ist es m. E. wichtig, sein eigenes Thema und seine eigene Erzählstimme zu finden, sich dann aber auch nicht darauf auszuruhen, sondern weiter an sich zu arbeiten, neugierig zu bleiben und Experimente zu wagen.
    Wobei auch Marcus Johanus nicht dafür plädiert, sich an „die Masse“ anzupassen. Das wird aber erst in den letzten Sätzen des Artikels klar.

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    1. Ich finde Esther hat hier einen sehr klugen Beitrag verfasst.
      Und das veranlast mich dazu, hier noch mal Stellung zu nehmen.
      Ich bin ganz der Meinung, dass Unterhaltungsliteratur die Überschrift Literatur verdient hat und dass auch die in Deutschland gern so hoch gehaltene E-Literatur bzw. literarische Texte nur fuktionieren, wenn sie den Leser auch unterhalten, wenn auch in einer anderen Art.

      Ich zitiere mal aus Esthers Beitrag: „Ein literarisches Werk ist eine in sich stimmige Komposition aus Sprache, Plot, Charakteren, Dramaturgie, Konflikt, Weltenbau, Thema, Wendungen, Subtext, Tropen und Stereotypen. Jeder Autor setzt andere Schwerpunkte: …“
      Ganz genau so ist es und jede Form hat ihre Wertschätzung verdient.
      Und da ich auch Kinderbücher / -geschichten schreibe, möchte ich mal noch einwerfen, dass natürlich auch das ein Kunst ist, wenn nicht gar eine besonders schwere, auch wenn viele meinen, das sei einfach nur anspruchslose / reduzierte Sprache.

      Das ist das eine. Aus Kritikerseite.

      Das andere ist, welche Empfehlung ich Autoren gebe: Und ja, ganz bestimmt kein krampfhaftes Bemühen, weder in die eine oder andere Richtung. Aber auf jeden Fall ein beständiges Lernen und Weiterbilden. Ein Bestreben danach zu sich und seinem Stil zu finden. Wenn er dann tatsächlich ein wenig irgendeinem anderen ähnelt, seis drum. Doch das wird selten passieren, denn in der obigen Mischung gibt es einfach zu viele Möglichkeiten der Variation, so dass Autoren, die ihre eigene Sprache, ihren Art zu plotten, zu unterhalten, die ihren Humor und Art Spannung zu transportieren gefunden haben, auch immer ein bisschen besonders schreiben werden. So wie nur sie es können.
      Das würde ich zumindest den Autoren raten, deren Schwerpunkt auf dem Schreiben liegt und nicht auf dem Geld verdienen – das kann man unter Umständen tatsächlich in manchen
      Denn ja, tatsächlich kann man in so manchem Genre vor allem dadurch gutes Geld verdienen, dass man möglichst schnell viel Nachschub liefert.

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      1. Im Großen und Ganzen stimme ich dir vollkommen zu. Im Detail weiß ich an manchen Stellen nicht genau, was du meinst.

        Zwei Punkte stoßen mir auf.

        Erstens:

        „Ein literarisches Werk ist eine in sich stimmige Komposition aus …“ Prinzipiell klar. Aber wer entscheidet, was „stimmig“ ist und was nicht? Allzu oft scheiden sich an solchen Punkten die Geister. Und das ist eben der Knackpunkt.

        Was stimmig ist und was nicht, liegt halt häufig im Auge des Betrachters. Das stört mich nicht. Was mich stört, dass eben die Entscheidung darüber, die eine subjektive ist, von einzelnen Kritikern zum objektiven Maßstab erklärt wird.

        Zweitens:

        „Denn ja, tatsächlich kann man in so manchem Genre vor allem dadurch gutes Geld verdienen, dass man möglichst schnell viel Nachschub liefert.“

        Dies scheinst du zu kritisieren. Warum? Wenn Leser Romane gerne lesen und die Autorinnen sie schnell liefern könne – was sollte daran schlecht sein?

        Du schreibst weiter oben „Das würde ich zumindest den Autoren raten, deren Schwerpunkt auf dem Schreiben liegt und nicht auf dem Geld verdienen … “

        Ich bezweifle, dass es solche Autorinnen gibt. Ich denk, es gibt Autorinnen, die nun einmal darauf angewiesen sind, mit Schreiben Geld zu verdienen, weil sie sich dazu entschieden haben, keinen anderen Beruf zu ergreifen. Ghostwriter zum Beispiel, die für andere Menschen deren Biografien verfassen.

        Oder Autoren, die für andere Autoren Bücher schreiben, wie Beispielsweise Andreas Gößling, der für Michael Tsokos seine Romane schreibt.

        Von Journalisten oder Heftromanautoren, die unter hohem Zeitdruck viele Texte verfassen müssen ganz zu schweigen.

        Sind das alles Autoren zweiter Klasse? Oder schlechte Autoren? Gerade Heftromanautoren erzielen eine höhere Auflage, bessere Reichweite und oftmals auch ein besseres Gehalt als die meisten anderen Romanautoren. Trotzdem sind sie weniger anerkannt und werden häufig belächelt, ähnlich wie die von die erwähnten Kinderbuchautoren.

        Ich finde, es gibt einfach unterschiedliche Literatur für unterschiedliche Bedürfnisse. Zum Glück ist der Markt da unglaublich vielfältig, was ich sehr schön finde.

        Was mir nicht gefällt sind die Grabenkämpfe, in denen viele Kritiker ihre subjektiven Maßstäbe zu scheinobjektiven Gesetzen deklarieren, die sie dann mit Arroganz in die Welt hinausposaunen und dafür auch noch bejubelt werden.

        Das wirklich Tolle an Literatur ist doch, dass sie verbindet. Wie toll ist es, dass J. K. Rowling Millionen Menschen weltweit zum Lesen bring und somit Menschen zusammenbringt! Wie armselig ist es dann, ihre Bücher naserümpfend und miesepetrig in Feuilletons zu zerreißen.

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        1. Heftroman ist zum Teil Teamarbeit, Expokraten geben viel vor, das verkürzt die Arbeit.

          Kritik ist immer subjektiv, das soll sie auch sein. Sie soll lediglich die Maßstäbe ihrer Kritik in ihrer Kritik offen legen. Man darf auch eine Joanne K. Rowling kritisieren und das ist gar nicht schlimm, auch wenn ich Harry Potter gemocht habe. Was ist so schlimm, wenn mehrere Menschen unterschiedliche Meinungen über ein Buch haben, das kann auch sehr unterhaltsam und spannend sein.

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        2. Zitat: „Aber wer entscheidet, was „stimmig“ ist und was nicht? Allzu oft scheiden sich an solchen Punkten die Geister. Und das ist eben der Knackpunkt.“
          Das sehe ich durchaus großzügig, also nicht mit dem Ruf nach dem Kritikerpapst. Denn da halte ich einen Leser durchaus für kompetent, das zu entscheiden, ja eigentlich zu empfinden.
          Natürlich scheiden sich dabei auch immer wieder die Geister, was nun in sich stimmig ist. Daher hatte ich ja ursprünglich auch mal geschrieben, dass die Frage der Abgrenzung, Qualität, ab wann ein Text Literatur ist, wohl auch nicht beantwortet werden kann. Dazu müsste man die Künste, das Schreiben zu einem Ausbildungsberuf machen, was natürlich auch niemand möchte.
          Aber wenn die Definition Autor ist der Verfasser eines Textes ist, dann ist eben auch der, der einen Notizzettel schreibt ein Autor. Und auch der, der irgendwo im Netz einen abstrusen und fehlerhaften Kommentar absetzt. Und ich denke, es ist Konsens diese Autoren dennoch nicht ins Boot der Literatur zu holen, sondern die Hürde höher zu legen. Und schon sucht man nach der richtigen Formulierung.
          Mir hatte diese besonders gut gefallen. Aber natürlich ist sie nicht in Stein gemeißelt.

          „Denn ja, tatsächlich kann man in so manchem Genre vor allem dadurch gutes Geld verdienen, dass man möglichst schnell viel Nachschub liefert.“
          Nein, ich kritisiere das nicht. Ich gebe nur zu, dass für diese ein anderer Maßstab gilt, weil man einfach nicht die Zeit – und vielleicht auch nicht die Lust – dazu hat, sich stets um die beste Formulierung zu bemühen. Manche Autoren leiden auch darunter, dass sie mit der Uhr in der Hand kreativ sein müssen. Denn keine Frage, so ein Druck ist für Kreativität meist kontraporuduktiv.

          Und auf gar keinen Fall kritisiere ich Heftromanschreiber, denn im Gegensatz zum üblichen Urteil, ist das Schreiben solcher Romane durchaus anspruchsvoll und wer meint, er könne mit 0-8-15-Schema und Klisches einen solchen Roman zusammenschustern hat sich geschnitten. Man glaubt ja gar nicht wie viele sich gerne mit Heftroamnschreiben was dazuverdienen würden, wenn sie denn genommen würden.

          Und journalistisch schreibe ich ja selber und das ist immer auf Termin. Auch meine Sachbücher habe ich immer auf Termin fertig schreiben müssen. Dafür braucht es natürlich Routine.

          Und doch gibt es einen Unterschied zwiwschen Fließbandarbeit und dem Schreiben von Texten, die aus einem selbst herausdrängen. Und die meisten werden ja wohl aus dem Grunde Autoren, weil sie sich dazu berufen fühlen, weil sie schon immer gerne geschrieben haben.
          Denn wer eigentlich nur Geld verdienen möchte, der ist in jedem anderen Beruf eigentlich besser aufgehoben.
          Daher haben viele Autoren ja auch einen Brotberuf (nur ca. 5% können in Deutschland von ihren Büchern leben). Und ich denke, an die richten sich auch die ganzen Ratschläge und Schreibratgeber. Sie müssen nicht am Fließband Texte auswerfen und ich würde es eben auch nicht raten. Ohne es zu verwerfen, das zu tun, weil man das Geld braucht. Du hast recht, es gibt für fast jeden auch ein paar Leser. Aber eben oftmals nur ein paar. In der Masse werde ich eben meist nicht sichtbar und wenn ich keinen Text habe, der irgendwie beeindruckt, bin ich und mein Text schnell vergessen.
          Das ist nicht verwerflich und wem das reicht, der sucht aber meistens auch keinen Rat.

          Und daher würde ich Autoren, ohne andere abzuurteilen, eben doch raten, sich indiviuell aus der Masse hervorzuheben. Nicht über die anderen zu stellen, aber doch das Besondere, was man selbst doch eigentlich immer zu bieten hat, herauszuentwickeln. Vielleicht interessiert es dann nur eine Handvoll Leser, aber die werden es dann loben und weiter empfehlen.
          Und ja, ich glaube schon, dass diese Sehnsucht viele Autoren umtreibt: Etwas zu schreiben, das andere toll finden, in Erinnerung behalten, das nachwirkt.

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            1. Ja, ich habe mittlerweile auch den Eindruck, dass wir soo weit gar nicht auseinanderliegen, vielmehr von ganz verschiedenen Richtungen an das Thema herangegangen sind.
              Obwohl es auch nicht schlimm wäre, nicht einig zu sein. Zum Glück ist ja die Literatur ein vielfältiger und vielschichter Bereich und gerade Diskussionen mit kontoroversen Ansichten können oft bereichernder sein, als wenn alle nur sagen: „Genau so ist es“ 🙂

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  11. Ich kann dem Artikel nur zustimmen – diese Diskrepanz zwischen „Ich will das haben, was alle anderen haben“ und „Ich bin was Besseres, also gebührt mir auch was Besseres“ findet man wirklich in jedem Stadium des Lebens. Aber wie du schon gesagt hast, eher bei der Selbstfindung, die meist im jugendlichen Alter geschieht.
    Ich würde auch noch gerne den Aspekt hinzufügen, dass sich dieses Verhalten der Literaturkritiker (und damit auch indirekt das Anbiedern der meisten Autoren als Reaktion darauf) auf eine lange Geschichte stützt. In Deutschland (und vielen anderen Ländern mit sogenannter ‚hoher Literaturgeschichte‘) muss es diese Exklusive eines guten Autors geben. In Amerika beispielsweise bekommen Jungautoren viel mehr Anerkennung und Möglichkeiten, sich auszuprobieren. Oft ist es nicht literarisch hochwertig, aber sehr interessant. Manchmal findet man eine Perle, die beides verkörpert.
    In Deutschland herrscht meiner Meinung nach immer noch dieser Anspruch: Schreiben muss man können, kann man nicht lernen. Und wer kein Genie ist, der einem mit seinen Geschichten und Gedanken den Kopf verdreht, sollte sich auch nicht Autor nennen dürfen.

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  12. Und nebenbei ist es die Aufgabe eines Autors, sich von der Masse abzuheben, am besten positiv.
    Bei der Sprache bin ich der Meinung, sie muss dem Inhalt eine Form geben.

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      1. Wenn du keine Marke im Rücken hast, ist es auf den Markt besser, sich abzuheben, am besten erkennbar. Es funktioniert eher inhaltlich als sprachlich.

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