Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 2 – Der erste Satz meines aktuellen Projekts

Challenge: 3 Tag Autorenwahnsinn, Tag 2

Hui, gestern habe ich doch glatt verschlafen, dass ja die Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn von schreibwahnsinn.de losgegangen ist. Hier ist also der erste Satz meines aktuellen Projekts. #schreibwahnsinn.de #challenge #autorenwahnsinn

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15 Gedanken zu “Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 2 – Der erste Satz meines aktuellen Projekts

            • Ja und für mich isset so oder so nicht perfekt, also der Satz. Aber warum solltest du dich drum kümmern, wenn es dir doch taugt? 😛 „Perfektion entsteht durch die abrupte Enthüllung von vergleichbaren Bedingungen und gegensätzlichen Elementen, die sich im Moment des Zufalls vereinen. Simultanität entsteht aus wiederholten Zufällen. Weiteres überdenken offenbart, dass es die vollständige Anzahl von Zufällen ist, die einen zu dem Schluss führt, dass Simultanität von etwas mehr als Zufall geleitet wird.“

              Ich sehe es sogar so weit und richte mich, als Autor, viel weniger an den Leser. Oft lese ich leserkommentare, die mich zu dem Schluss führen, dass es nur ein Fehler sein kann, sich an den Leser zu richten und nicht an seiner Vision. Wenn ich dann so sachen lese wie „Wenn ich in meiner Fantasy Story dann von Robotern lese, werfe ich das Buch in den Karmin“ Ich denke mir dann einfach, dass dieser „Leser“ einfach eine Satire darstellt 😛

              Ein Buch muss nicht für den Leser perfekt sein, weil es einfach zu viele Leser gibt. Viele Leser = Viele Menschen. Viele Menschen = Dummheit. Ein Autor sollte autoritär genug sein, selbst zu wissen, was er schreiben will und dieses Ziel verfolgen. Leser helfen durchaus, aber nicht bei der Wortauswahl. Ich bitte euch. Wenn die schon dabei sind einzelne Wörter zu kritisieren läuft was schief, beim leser. Wenn sich dann der Autor auch noch 1:1 daran richtet, läuft definitiv was schief!

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              • Sie haben insofern Recht, dass es den Leser als homogene Masse nicht gibt, sondern viele verschiedene Individuen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Lebenswegen. Jeder Mensch filtert Gehörtes und Gelesenes auf eigene Weise nach eben diesen Erfahrungen. Deshalb würde ich in den meisten Fällen von negativen Kritiken auch nicht von Dummheit sprechen. Jeder hat ja das Recht, Kritik zu üben. Wobei es einen natürlich fuchst, wenn man davon ausgehen muss, dass so gar nichts verstanden oder richtig verstanden wurde. Die Fragen, die ich mir dann stelle, ist: Ziehe ich mir den Schuh an, kläre ich auf oder nicht (wenn ich das Gefühl habe, dass es nicht lohnt), kann ich etwas daraus lernen, lese ich Kritiken überhaupt?
                Ein Beispiel: Ich veröffentlichte als Erstes ein Buch über den Leidensweg unserer Tochter, die an LUPUS E. erkrankte und schließlich daran starb. Es ging mir darum, diese seltene Krankheit bekannter zu machen. Es war abgesprochen mit meinen anderen Kindern und meinem Mann. Der Rest der Familie wollte nicht namentlich in Erscheinung treten. Also habe ich mich entschlossen, Entsprechungen zu benutzen. Eine Kritik: Darin zeige sich, wie gleichgültig mir alle seien. Nur das kranke Kind zähle für mich, alle anderen seien völlig vernachlässigt. Zuerst war ich wütend, richtig sauer, und auch in mir rollte der Begriff „Dummheit“. Bei näherem Hinsehen jedoch erahnte ich, dass diese Person wohl immer hinter einem Geschwisterkind hatte zurückstehen müssen und dies nie verarbeitet hatte.
                Ein Inhalt muss in erster Linie wahrhaftig sein und nicht konstruiert. Deshalb kann man solche Befindlichkeiten nicht berücksichtigen. Einer meiner Söhne sagte einmal: „Der Künstler muss in seiner Kunst ein Diktator sein nach dem Motto: Ich finde es perfekt, also ist es perfekt.“

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