Wie ich dreimal hintereinander den NaNoWriMo geschafft habe und warum ich beim vierten Mal gescheitert bin

wieichdreimalhintereinander-2Der NaNoWriMo ist das größte weltweite virtuelle Schreibevent. Auf der ganzen Welt beginnen Autoren am 1. November damit ein Romanmanuskript zu schreiben. Bis zum 30. November gilt es, 50.000 Wörter zu schaffen. Das Schöne am NaNoWriMo ist nicht nur die Übung in Selbstdisziplin. Das Wunderbare ist vor allem die Community, die dabei rund um die Website nanowrimo.org und in den sozialen Medien entsteht.

Viermal habe ich mich der Herausforderung NaNoWriMo bisher gestellt. Dreimal habe ich sie bewältigt. Auch das Manuskript zu meinem Roman »Tödliche Wahrheit« beispielsweise war unter dem Titel »Brainwash« ein NaNoWriMo-Projekt. Beim letzten Mal bin ich knapp gescheitert – ich hatte am 30. November erst 45.000 Wörter geschafft.

Wieso habe ich ausgerechnet beim vierten Mal versagt, nachdem ich doch eigentlich nach drei Jahren erfolgreicher Teilnahme routiniert genug gewesen sein müsste, um 50.000 Wörter zu erreichen? Zumal ich die Jahre davor meistens deutlich mehr als 50.000 Wörter geschafft hatte.

Nun ja, ich denke, genau das war das Problem: zu viel Routine und daraus folgend zu viel Selbstvertrauen. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Im NaNoWriMo 2014 war ich zugegebener Maßen ein wenig vom Pech verfolgt. Ich konnte erst mit einer Woche Verspätung loslegen, weil mir pünktlich zu Beginn des NaNoWriMos mein MacBook mit all meinen Vorbereitungen darauf kaputt ging. Die Datenrettung und die Anschaffung eines neuen Notebooks hat eine Woche Zeit gekostet. Eine Woche, in der ich nichts für mein Manuskript getan hatte.

Ich könnte jetzt lange lamentieren, dass das daran gelegen hatte, dass die Werkstatt mich tageweise immer wieder auf morgen vertröstet hatte, bis ich meine Daten wieder in den Händen halten konnte. Tatsache ist: Ich hatte in dieser Zeit einfach nicht geschrieben. Und das wurde mir zum Verhängnis.

Ich hatte mir eingebildet, dass ich in den verbleibenden restlichen drei Wochen problemlos die erforderlichen 2400 Wörter pro Tag schreiben könnte, wenn ich es doch sonst mehr oder weniger mühelos geschafft hatte, 1600 Wörter am Tag zu schreiben. Nun ja, die Praxis zeigte mir, dass es nicht ging.

Ja, es gibt viele Wochen, an denen ich mehr als 2400 Wörter am Tag schreibe. Es gibt aber sehr viel mehr Wochen, an denen ich bedeutend weniger schreibe. Das hatte ich in diese Situation einfach vergessen.

Ich hoffe, dieses Jahr etwas weiser und vorausschauender zu sein. Der November ist immer ein stressiger Monat, in dem viel zu tun ist. Aber das ist gerade der Grund, denke ich, wieso sich die Köpfe hinter dem NaNoWriMo ausgerechnet den November ausgesucht haben: »Schaffst du es im November, 50.000 Wörter zu schreiben, schaffst du es in jedem anderen Monat auch.«

Das bedeutet aber auch, dass man besondere Disziplin walten lassen sollte, um den November auch wirklich zu schaffen.

Es gilt also, nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel Respekt vorm NaNoWriMo zu haben. 1667 Wörter am Tag zu schreiben ist keine Hexerei. Ich schaffe das in der Regel mit ordentlicher Vorbereitung, Konzentration und ein wenig Durchhaltevermögen. Meine Tipps und Tools, die mir dabei helfen: One Moment Meditation, Scrivener, Dropbox, Kaffee, Noizio, WLAN ausschalten und Be Focused.

Vielleicht hast du auch Lust, am NaNoWriMo teilzunehmen oder du nimmst bereits Teil und willst dich mit mir kurzschließen? Ich adde dich gerne als Wirting Buddy und freue mich darauf, mit dir auf Facebook oder Twitter in Kontakt zu treten.

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67 Gedanken zu “Wie ich dreimal hintereinander den NaNoWriMo geschafft habe und warum ich beim vierten Mal gescheitert bin

  1. Ganz ehrlich. Ich habe den NaNo nie verstanden. Es gibt zwei Arten von Autoren (Also zwei groß-Arten) Die, die es Hobby-Mäßig tun und die, die es professionell tun/tun wollen. Erstere sind erstmal hier unwichtig, denke ich. Wer ein Manuskript schrieben will, macht es um es auch zu veröffentlichen (Oder?). Und diese Leute brauchen den NaNo? Warum? Wenn ihr schreiben wollt, dann schreibt. Warum es nicht tun? Zeitmangel? Das wird sich im NaNo sicher nicht ändern, falls ihr nen Brotjob habt. Das einzige, was mir noch sinnig erscheint ist eben das zusammen schreiben, wobei ich das auch nicht wirklich brauche, aber niemanden deswegen verurteile. Ich habe jetzt 12 Monate an meinem 125.000 Wörter Manuskript gesessen. Klar, es ist mein Erstlingsmanuskript. Daher konnte ich mir auch Zeit lassen. Aber sind 50k Wörter in 30 Tagen so … hart, dass man es nur einen Monat im Jahr schafft?

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    • Da bin ich ganz deiner Meinung – ich habe den NaNoWriMo auch nie verstanden. 2014 habe ich einmal versucht, daran teilzunehmen. Nach zwei Wochen habe ich das Handtuch geworfen. Ich bin zum Einen nicht mit dem Zwang zurecht gekommen, eine bestimmte Anzahl Wörter pro Tag abliefern zu müssen. Und zum Anderen haben mich die ständigen Aufforderungen, Spenden abzudrücken – manchmal mehrmals täglich, und auf eine recht penetrante Art und Weise – im Laufe der Zeit fürchterlich genervt. Das Manuskript habe ich übrigens schön gemächlich in meinem eigenen Tempo vollendet – ich habe gut eineinhalb Jahre dafür gebraucht. Und es wird demnächst von einem kleinen aber feinen Verlag veröffentlicht werden. Ganz ohne NaNoWriMo. 😉

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      • Der NaNoWriMo übt an keiner Stelle Zwang aus. Er bildet eine Entscheidung, die ich treffe, wenn ich mich anmelde, und die ich Tag für Tag neu treffen muss. Selbstverständlich kann ich mich auch jeden Tag im November dazu entscheiden, nicht mehr dran teilzunehmen. Das ist vollkommen in Ordnung und niemand hindert mich daran.

        Das Tolle: Weltweit machen so viele Leute mit, dass sie mich motivieren oder auch einfach nur unterhalten können, um mir beim Durchhalten zu helfen. Autor zu sein ist häufig eine einsame Angelegenheit. Der NaNoWriMo ändert das und schafft neue Kontakte.

        Es gibt halt Menschen, die gerne alleine durch den Wald joggen, und andere, die gerne in Gruppen laufen.

        Dass die NaNoWriMo-Crew um Spenden wirbt, finde ich vollkommen legitim. Sie machen eine tolle Arbeit, die auf Spendengelder angewiesen ist. Auf ihrer Website stellen sie nicht nur die Statistiken für den NaNoWriMo parat, sondern kümmern sich auch um den Nachwuchs und veröffentlichen viele wertvolle Schreibtipps und andre Ressourcen für Autorinnen. Und ab nur 10 € kann man sie unterstützen und die Spendenwerbung hört dann auch auf. Kann man außerdem von der Steuer absetzen.

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    • Motivation fällt nicht vom Himmel. Sie ist eine Ressource wie Konzentration oder Kondition. Sie kann von vielen Dingen aufgefressen werden, die nichts mit dem Schreiben zutun haben (Job, Fammlie, Bürokratie usw.).

      Der NaNoWriMo hilft dabei seinen Fokus für die eigene Motivation wiederzufinden, wenn man ihn im Chaos des Alltags, in dem alle Dinge wichtiger zu sein scheinen als das Schreiben, verloren hat.

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      • Doch, sie kann vom Himmel fallen. Tat sie bei mir ja auch, und dabei bin ich nichts besonderes. Ich dachte irgendwann „Hey, Dave, du oida Bretzl-Bratzla, schreibst du moi a boh Elda-Scrois FanFics! Du bisd zwar schrecklich in Grammadik und hosd grod moi zwoa Biacha gelesn, aba wos soi do schief gengan?“ Mittlerweile sind es mehr als zwei Bücher, die ich gelesen habe 😛 Deine gehören auch dazu.

        Aus dem FanFiction wurde dann eine konsistente Neuinterpretation des Elder Scrolls Universums (Ist ein Game, falls das einem nichts sagen sollte.) Und dann fiel die Lust auf ein eigenes Universum vom Himmel. So kann es gehen. Ich denke, dieses anfängliche unzwanghafte ist dass, was mich am Ball halten lässt. Ich Schreibe 8 Stunden Täglich, neben anderen Verpflichtungen (Das Geld muss ja von irgendwo kommen …). Ich Schreibe täglich, mache 4 mal die Woche Sport, 3 mal die Woche Fitness, Ausbildung zum Florist und habe auch Hobbys wie Zocken, Rausgehen mit Freunden, Netflixen (Da kommen by the Way die besten Serien her. Bist ja auch ein Serien-Enthusiast, oder?), Zocken usw.

        Klar, hat man eine Frau/Freundin oder gar ein Kind mag das anders aussehen. Aber das, was ich immer höre ist kein Problem von Zeit sondern von Motivation. Wenn ich so um 18 Uhr Sachen im Internet lese, wo sich User beschweren, dass der Tag so anstrengend war und dass sie einfach keine Zeit mehr haben zu schreiben, und lieber auf dem Sofa nen Film gucken denk ich mir: „Dann bist du nicht fürs Schrifsteller/Autorentum gemacht“

        Als ich anfing mit dem Schrieben der FanFics, war alles Tutti. Keine Probleme, kein Zeitdruck. Doch als ich mit Lyr anfing, sah das schnell anders aus. Ich hatte auch Probleme mit der Zeit, habe sie mir dann einfach freigeschaufelt. Ich sprach mit der Familie, plane meinen Tag durch. Und so geht es total einfach. Wenn man professionell schreiben will, sollte man eben professionell schreiben, wie bei einem echten Job. Wenn man dann eine gefühlte 180 Stunden Woche hat, muss man sich einfach überlegen: Kann ich so noch Schreiben? Denn Schreiben ist halt anstrengender als ein „normales“ Hobby, wie zocken, Radeln oder Bretzel-Bratzeln. Wenn man das Schreiben nur als Hobby macht, ist es kein Problem mal ne Woche nichts zu Schreiben. Aber professionelles Schreiben beinhaltet keine Foren-Posts wo man sich um 18 Uhr auskotzt.

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        • Sie mir nicht böse, aber ich finde es widersprüchlich, was du schreibst. Einerseits schilderst du, wie du dir offensichtlich lange und akribisch dein Thema erarbeitet und eine ziemlich typische Autorenkarriere bislang absolviert hast. Ich kann nicht erkennen, wie Motivation bei dir, nach dem, was du schreibst, plötzlich entstanden sein soll.

          Auch deiner Kritik an anderen Autorinnen kann ich nicht zustimmen. Du beschreibst ja gerade das Phänomen, dass den Kern des NaNoWriMos Ausmacht. Es ist ja gerade eine der Lektionen des NaNoWriMos, dass Zeit nicht das eigentliche Problem ist, sondern Motivation. Und die kann halt nun einmal durch eine Teilnahme beträchtlich aufgefrischt werden. Zumindest ging mir das bisher immer so – und vielen anderen offensichtlich auch. Und unter diesen sind einige namhafte, professionelle und sehr erfolgreiche Autorinnen.

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          • Sie, die Motivation war halt eben da. Ich fing mit dem Schreiben von Heute auf morgen an. Ich hatte einfach Lust, und diese Lust bleibt.

            Und zur Kritik. Lass es mich eben kurz und bündig formulieren:

            Wer erst den NaNo brauch tum ein Manuskript zu beenden, hat eben nicht die Motivation ein Autor zu werden. Ein fertiges Manuskript in der Rohfassung macht vielleicht 20% der Arbeit aus (NaNo Werke noch weniger, da diese durch das hetzen deutlich an qualität verlieren können). Das weißt du sicher auch. Gibt es für die anderen 80% der Arbeit auch solche Veranstaltungen? Ich weiß es nicht. Ich brauche sie aber nicht. Für Gruppen-Motivation gehe ich einfach in Autoren- Foren.

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              • Das meine ich ja. Viele gehen auf den NaNo ab wobei der eben nichts neues ist. Ein Forum ist sogar „Familiärer“ weil man sich eben nicht nur einen Monat austauscht, sondern immer. Etwas so großes wie der NaNo kann den einzelnen dann quasi „Verschlucken“. Bist du/Sie (Was ist dir/Ihnen lieber?) denn in Foren angemeldet? Vielleicht liegt dir sowas ja mehr als ein NaNo.

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        • Das sehe ich nicht so. Die Antwort auf die Frage nach dem Warum bleibt etwas Abstraktes. Die Motivation in der Gruppe bei einer gemeinsamen Veranstaltung ist etwas sehr Konkretes. Das macht einen Unterschied.

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    • Der NaNoWriMo war für mich auch noch nie ein Thema. Ich schreibe wann ich will und wie lange ich will. Mal sind es zwanzig Seiten am Tag, mal nur zwei. Das wichtigste ist doch, dass man ein gutes Buch geschrieben hat und nicht, das man 50.000 Wörter in 4 Wochen geschafft hat. Ich habs dieses Jahr geschafft, 84.000 Wörter in 6 Wochen zu schreiben, weil ich total im flow war. Wann anders hab ich für 150.000 Wörter fast zwei Jahre gebraucht. Ich bin mit beiden Werken zufrieden – Wozu dann der künstliche Druck?

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      • Ja, Lila, ich verstehe ich sehr gut. Für mich ist der NaNoWriMo mittlerweile das typisch amerikanische „höher, schneller, weiter“ und „wir schaffen das“ – mir persönlich geht das auf die Nerven. Andererseits ist die Demokratisierung toll. Es wird die Botschaft gesendet: Jeder kann einen Roman schreiben. Man braucht nur einen Monat. Das finde ich richtig.
        Ich kann auch verstehen, dass man es als sportliche Herausforderung betrachtet.

        Aber genauso musste ich erst erkennen, dass es für mich persönlich nichts ist. Ich denke, daher kommt auch diese Gereiztheit manchmal, was den NaNoWriMo betrifft – wer nicht teilnimmt, fühlt sich etwas auf den Schlips getreten, weil er im Grunde genommen unterschwellig die Botschaft bekommt: Wenn du das nicht schaffst, bist du kein disziplinierter oder fleißiger Autor. Davon darf man sich ruhigen Gewissens frei machen. Es gibt Leute, die mögen keine Wettstreits. Konkurrenz und sportliche Herausforderung lähmen bei mir das Geschäft, nicht umgekehrt.

        Schade nur, dass diese Autoren sich eben dann nicht so organisieren und überall dauernd vom NaNoWriMo lesen …

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        • Wenn du die Auffassung vertrittst, der NaNoWriMo habe etwas mit „höher, schneller, weiter“ zu tun oder meinst, wer nicht teilnehme, müsse sich etwas auf den Schlips getreten fühlen, weil er im Grunde genommen unterschwellig die Botschaft bekäme: Wenn du das nicht schaffst, bist du kein disziplinierter oder fleißiger Autor, dann hast du meiner Meinung nach den NaNoWriMo nicht wirklich verstanden.

          Es geht weder um das eine noch das andere. Es geht darum, Menschen, die sonst Schwierigkeiten haben, konzentriert und motiviert zu arbeiten, dabei zu helfen, eine Routine zu entwickeln, eben dieses zu erreichen. Und, ja, es geht auch um eine quantitative – und in meinen Augen damit auch um eine quantitative – Verbesserung des Outputs. Es ist aber auch einfach nicht verkehrt, schneller und mehr zu schreiben. Denn dadurch kann der Schreibfluss entstehen, der am Ende wesentlich homogenere und damit auch wiederum bessere Texte hervorbringt, als wenn man jahrelang an einem Skript arbeitet.

          Ich habe durch den NaNoWriMo überhaupt erst konzentriertes Arbeiten gelernt. Ich habe gelernt, wie wichtig und gut es ist, ein Manuskript zu beenden. Und ja, ich habe für mich die Feststellung gemacht, dass es gut ist, es schnell zu beenden. Und dabei habe ich auch noch eine Menge Spaß, weil ich das alles nicht alleine mache, sondern in einer großen Community, die man ja sonst so als Autor nicht hat.

          Wer all diese Ziele nicht verfolgt oder wer diese Schwierigkeiten nicht hat – der muss am NaNoWriMo nicht teilnehmen. Und jeder darf den NaNoWriMo auch ganz ohne Minderwertigkeitsgefühle ignorieren.

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  2. Für mich ist die Frage „Warum NaNoWriMo?“ sehr einfach zu beantworten: Der Motivationskick ist einfach einzigartig.

    Es gibt ja einige Autoren, die diesbezüglich mit den Augen rollen und meinen, wenn man als Schreiber ohne den NaNo nicht diszipliniert genug ist, nützt es ja doch nichts. Also, das sehe ich ganz klar anders! Sport zum Beispiel kann in der Gruppe auch viel mehr Früchte tragen. Man ist als Schreiber sonst eh immer Einzelkämpfer im stillen Kämmerlein, warum nicht einen Monat davon Abstand nehmen? 😉

    Ich freue mich wie schon letztes Jahr sehr darauf, unabhängig davon, ob ich „siege“ oder nicht. Und zu gern würde ich als Writing Buddy dein NaNo-Projekt verfolgen, Marcus! Sende eine PN dazu.

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  3. Klar, jeder hat seinen eigenen Schreibrhythmus. Aber: Wenn ich die „Motivation“ Anderer brauche, um zu schreiben, dann muss ich mich doch fragen, ob diese Tätigkeit eine ist, die ich wirklich professionell ausübe oder ausüben will. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Grass, Lenz, Rowling, Nesbø und all die vielen anderen erfolgreichen Schriftsteller weltweit unter Zwang (und sei es auch nur ein moralischer: „Du hast heute dein Pensum nicht geschafft.“) gerne und erfolgreich arbeiten können und konnten. Zu mir kommt die Kretivität nicht geflogen, wenn ich sehe, dass meine Mitstreiter bereits 49.000 Wörter geschrieben haben und ich immer noch bei 22.146 rumhänge. Das fängt dann an, an meinem Ehrgeiz zu knabbern und ich schmeiße das Manuskript eher in die Ecke, als dass ich mir Nächte zum Aufholen um die Ohren schlage.
    Für mich ein klares Nein zu solch (De-)Motivationsgemeinschaften.

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    • Ich verstehe nicht, was du mit „Motivation anderer“ meinst. Sich gegenseitig zu motivieren ist doch nichts Schlechtes.

      Professionelle Autorinnen haben mit ganzen anderen Zwängen zu kämpfen, nämlich mit der Deadline in ihrem Vertrag. Da ist der NaNoWriMo eine gute und motivierende Übung, die auf das Schreiben mit Deadlines vorbereiten kann.

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  4. Gedacht hatte ich auch schon mal daran, diesen NaNo mal auszuprobieren. Allerdings war mir dann auch klar, das schaffe ich niemals. Allein schon von den Arbeitzszeiten und -längen her. Dazu mein Junior.
    Um nicht gleich demotiviert zu werden, fange ich erst gar nicht an.
    Euch, die ihr teilnehmt, wünsche ich Glück und Spaß.

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  5. Ich bin verwundert. Dass jemand sagt, ich brauche NaNoWriMo nicht oder ich will es nicht, okay. Aber dass es jemand „nicht versteht“, das lässt schon auf sehr wenig Einfühlungsbereitschaft schließen.

    Wer einen gut verdienenden Partner hat oder ein Vermögen geerbt, ist natürlich nicht auf Motivations- und Konzentrationskrücken wie NaNoWriMo angewiesen. Andere müssen aber ihr Schreiben von der Arbeitszeit, der Familienzeit und der Zeit mit Freunden abknappsen. Und da kann es ein ziemlicher Kraftakt sein ein Manuskript zu stemmen.

    NaNoWriMo bietet eine schöne Möglichkeit, sich auf diesen Kraftakt für eine überschaubare, begrenzte Zeit einzulassen. Auch für Partner oder die Familie ist es einfacher, wenn sie wissen, dass am 30. November dieser Ausnahmezustand wieder vorbei ist.

    Ich habe bei NaNoWriMo zwar noch nicht mitgemacht, aber verstanden habe ich es sofort und kann es jedem nur empfehlen.

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  6. nachdem ich 2013 und 2014 den NaNo geschafft habe, bin ich 2015 ebenfalls daran gescheitert. Ich würde ja gerne der Uni die Schuld daran geben, aber die hab ich gleichzeitig auch vernachlässigt und war einfach… faul. Aber wie heißt es so schön: Dieses mal wird alles anders!
    Da ich weder den NaNoWriMo noch die Uni vernachlässigen will, hab ich diesmal vor den Oktober tatsächlich für einen ausgiebigen NaNoPrep zu nutzen. 24 Kapitel mit insgesamt 38 Szenen sind bereits geplant und es werden ca. noch 5 Kapitel kommen.
    Hoffe, dass wenn ich genau weiß was als nächstes kommt, ich besser ins Schreiben hineinkomme… diesmal soll der NaNoWriMo ja auch was anständiges hervorbringen. Material, mit dem man tatsächlich auch arbeiten kann.

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  7. Ich überlege mir auch, wieder am NaNo teilzunehmen. Das letzte Mal bin ich bei knapp 45’000 Wörtern gescheitert. Nur kann ich nicht planlos an eine Geschichte heran, sonst schwimme ich im Kreis. Das Plotten für diesen NaNo wird daher noch ein bisschen sportlich. 🙂

    Der NaNo heisst natürlich nicht, dass ich während des restlichen Jahres nichts schreibe, im Gegenteil. Wir sind vier Autorinnen, die eine „Motivationsgruppe“ gegründet haben. Denn, obwohl man ja als Autor alles aus Freude macht und selbstverständlich immer freiwillig hochmotiviert schreibt, geht es manchmal halt besser, wenn man weiss, dass auch die anderen gerade ein Tief oder ein Hoch haben. Wir haben ein persönliches Wochenpensum, das erreicht werden muss, also unseren eigenen NaNo, der allerdings bis Ende Jahr dauert. Und wenn alle erfolgreich waren, gibt’s ein gemeinsames Abendessen oder Wellness-Wochenende als Belohnung und „soziale Interaktion“ (damit wir nicht vereinsamen) 😉

    Entgegen mancher Kommentare finde ich so einen Motivator durchaus legitim. Denn: Ein paar von uns haben Deadlines, die sie einhalten müssen, und können nicht zwei Jahre an ihrem Manuskript schreiben, sondern müssen dann arbeiten, wenn sie vielleicht lieber draussen rumliegen oder netflixen würden. Und dazu sind realistische Etappenziele und Gleichgesinnte Gold wert.

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  8. Ich werde dieses Jahr zum ersten Mal teilnehmen. Und zwar nicht, weil ich ohne NaNo keine Motivation habe, sondern weil ich gaaanz viel davon brauche in diesem November. Ich habe eine Deadline beim Verlag. Die muss ich einhalten und das werde ich auch schaffen, ob mit oder ohne NaNo. Was mich jedoch reizt, ist die Tatsache, dass ich eine Menge Mitstreiter haben werde. Natürlich werde ich alleine dasitzen und schreiben, so wie sonst auch. Ich schreibe in der Regel zwischen 1000 und 2000 Wörter am Tag. Aber ich stelle es mir schön vor, mich auch mit anderen austauschen zu können. Allen, die dabei sind, wünsche ich viel Erfolg.
    Achso: Über ein paar Buddys würde ich mich total freuen. Habe noch nicht einen einzigen 🙂

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  9. Mein Roman „Fliegen lernen mit Rabe“ ist das Ergebnis eines Nanos. Ich habe damals beim Endspurt ganz schön schuften müssen. 😉 Ich denke, man kann den Nano ernsthaft machen, ohne dabei bierernst sein zu müssen. Es ist eine schöne Mischung aus Beidem. Und für die meisten Nicht-hauptberuflich-Schreiber auf jeden Fall eine Herausforderung.

    Davon abgesehen hat dann die Überarbeitung deutlich länger gedauert als das Schreiben. 😉

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  10. Mich würde es einmal interessieren, ob du/ihr über den Wettkampf schneller, besser zum fertigen Manuskript gekommen seid, oder ob ihr bei dem Stoff vom November so viel ändern, umstellen, rausschmeißen musstet, weil Logik-, Zeit-, Handlungs- und sonstige Fehler zu gewaltig waren, dass ihr den selben oder vielleicht auch größeren Zeitaufwand hattet.

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  11. Ich bin ehrlich gesagt überrascht, wie heftig (und beinahe schon feindlich) hier einige auf den NaNoWriMo reagieren. Ganz ehrlich, ich hätte überhaupt kein Problem mit „Das ist nix für mich“ oder „Kein Interesse“ oder „Habe die Zeit nicht“. Aber dieses beinahe schon aggressive „Ich versteh gar nicht, was das soll“ und „Wenn man sich nicht selber motivieren kann, ist man kein Autor“ klingt für mich eher nach heimlichem Neid („Ich würde ja gerne, aber ich trau mich nicht …“ bzw „Ich mache auf Prinzip bei sowas nicht mit, bin aber heimlich neidisch auf die, die es schaffen“). Wie so oft geht es hier nicht um die Meinung an sich, sondern die Art, wie man sie vorbringt …

    Aber nun zum NaNo und meiner persönlichen Meinung dazu. Ich habe erst einmal mitgemacht (letztes Jahr) und zu meiner Überraschung auch gewonnen. Überraschung? Ja, in der Tat …

    Die Teilnahme am NaNoWriMo wird oft mit dem Erlegen eines Drachen verglichen – oder zumindest mit dem Versuch, dies zu tun. Für mich war es genau das; nur, dass der Drache nicht die Herausforderung an sich ist. Der Drachen war etwas in mir selbst.

    Es gab einmal eine Zeit, als es für mich leicht war, zu schreiben. Stundenlang, ohne grosse Mühe, ganze Romane (in Form von Fortsetzungsgeschichten online, eine Kapitel alle zwei bis drei Wochen).

    Aber dann passierten einige persönliche Dinge, und ich war leider nicht in der Lage, diese und das Schreiben zu trennen. Deswegen musste ich zuletzt sogar eine unfertige Geschichte aufgeben – etwas, was ich vorher noch nie getan hatte – und das machte es nur noch schlimmer.

    Von da an kämpfte ich jedesmal, wenn ich Schreiben wollte, mit schlechten Erinnerungen und mit dem Gefühl von Schuld und Unfähigkeit. Auch mein ‘inner Kritiker’ wurde stärker denn je. Ich war schon immer ein Perfektionist gewesen, aber das war weit mehr als Perfektinisimus. Und weit schlimmer.

    Ich schrieb immer noch. Ich plottete immer noch. Aber ich plottet ewig, war nie zufrieden und nie in der Lage, die Ergebnisse in eine Geschichte zu verwandeln. Und ich schrieb Kurzgeschichten, gute sogar. Trotzdem, alles, was ich wollte, war ein Buch zu beenden.

    Ich brachte es fertig, an vier Projekten zu arbeiten, die mir alle sehr viel bedeuteten. Ich wollte jedes einzelne davon wirklich schreiben. Aber ich bekam es einfach nicht hin.

    Und dann, im Oktober, wurde ich an den NaNoWriMo erinnert. Ich hatte seit Jahren geplant, einmal selbst teilzunehmen, aber es war jeden November etwas dazwischen gekommen. Im vorherigen Jahr hatte ich um diese Zeit meine Prüfungslektionen für das Lehrdiplom, und trotz des Stresses hatte ich mir geschworen, dass ich im nächsten Jahr dabei sein würde.

    Aber machte es mit diesem “Schreibtrauma” überhaupt Sinn, es auch nur zu versuchen?

    Ich entschied, dass ich nichts zu verlieren hatte. Dieser erste November würde die Entscheidung bringen. Entweder ich würde es schaffen, zum Schreiben zurückzufinden, oder ich würde scheitern. Leicht gesagt. Aber ich gebe zu, dass ich ziemlich Angst hatte.

    Die Auswahl der richtigen Geschichte erwies sich als hart, aber machbar. Von meinen vier Projekten war eines bereits zu weit fortgeschritten (da mehrere Kapitel bereits geschrieben waren), und ein anderes noch zu wenig (der grobe Plot war da, aber noch mit zu vielen Löchern). Aus den verbleibenden beiden wählte ich schliesslich das ‘weniger durchdachte’, und investierte auch nicht viel Zeit ins Plotten. Ich hatte den Anfang, das Ende, einige Ideen für die Mitte und eine grobe Vorstellung von den wichtigsten Figuren. Und natürlich tausende von kleinen Details, die ich irgendwo unterbringen wollte.

    Der Planer und der Perfektionist in mir waren beide entsetzt, aber ich hatte das Gefühl, dass dies der einzig mögliche Weg war.

    Und überraschenderweise funktionierte es.

    Seitdem hat der NaNo – und die Autoren, die ich durch ihn kennelernte – einen speziellen Platz in meinem Herzen.

    Dieses Jahr plane ich trotz Zeitmangel wieder dabei zu sein. Eigentlich wollte ich dieses Jahr besser planen, aber es sieht wieder nach einer ‚Spontanaktion‘ aus (bin mir im Moment nicht mal sicher, welches Projekt es wird). Es wird also wieder eine Herausforderung – aber ich möchte es trotzdem wagen. Wünscht mir Glück 🙂

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  12. Ich finde den NaNoWriMo großartig! Teilgenommen habe ich 2013 und 2015 und beide Male „gewonnen“. Und ich freue mich jetzt schon auf den November. Der Plot steht (wenn auch noch nicht die einzelnen Kapitel – da lasse ich mich gerne treiben) und mein gesamtes Umfeld ist vorgewarnt (O-Ton meines Mannes: „Ah, Du machst wieder mit. Na, da seh ich Dich dann erst im Dezember wieder…“). Ich schreibe nicht hauptberuflich und in den restlichen elf Monaten des Jahres „nur“ Kurzgeschichten.

    Der NaNo ist meine Motivation, mich an etwas zu wagen, dass länger ist als zehn Seiten. Außerdem verpasst man im Schreibwahn den dunkelsten und deprimierendsten Monat des Jahres 😉

    Und – ich würde mich über Writing Buddies freuen (hab bisher nur einen)!

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  13. Ich bin dieses Jahr auch wieder dabei, nachdem ich letztes Jahr mein NaNo-Debüt hatte. Hab nicht gewonnen, musste Mitte November aus beruflichen Gründen die Reißleine ziehen. Dieses Jahr soll das ein wenig anders werden.

    Da ich das ganze Jahr über schreibe und bei mir dieses Jahr auch einiges bei meinen Manuskripten passiert ist, benutze ich den NaNo gern als Spielwiese, um vielleicht auch mal durchgeknalltere Ideen auszuprobieren und zu schauen, ob sich so eine Idee umsetzen lässt. In diesem Jahr möchte ich mal ein bei SPlerinnen sehr beliebtes Genre durch den Kakao ziehen:-) Ich bin nicht sicher, ob es funktioniert und bin mir bewusst, dass es ein Tanz auf der Rasierklinge ist. Ich bin schon sehr gespannt!

    Letztes Jahr hatte ich übrigens irgendwann körperliche Probleme, weil meine Hände das viele Getippe nicht mehr geschafft haben. Da ich aber in diesem Jahr gleich mehrere Schreibrausche auskosten durfte (einen davon in den letzten zwei Wochen), hoffe ich, dass mir das dieses Jahr nicht mehr passiert.

    Ich wünsch Euch allen viel Spaß beim NaNo – über neue Schreibbuddys freu ich mich riesig!

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  14. In diesem Jahr habe ich mich auch mal angemeldet. Ich weiß zwar, dass es vielleicht knapp wird, mit den 50.000 Wörtern, da ich noch viel zu tun habe im November. Aber wer es nicht probiert, kann es auch nicht gewinnen. Gerade für einen Anfänger wie mich dürfte es hilfreich sein, nicht alleine zu schreiben.

    Gut, dass du mich mit deinem Artikel erinnert hast, dass ich tatsächlich teilnehmen möchte.

    Henrik

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  15. Ich kann mich noch erinnern, wie Marcus damals einen Eintrag schrieb, dass er den NaNoWriMo nicht ‚geschafft‘ hat.
    Es scheint ihn immer noch zu verfolgen. Meine Frage wäre – bei allem Respekt für die Leidenschaft, die Disziplin und den Durchsetzungswillen, der dahintersteckt – warum machst du dir so einen Stress, was den NaNoWriMo angeht? Warum machst du dir so einen Stress damit, es ’schaffen‘ zu müssen? Das interessiert mich wirklich.
    Ich selbst habe einmal teilgenommen und es auch ‚geschafft‘ mit der Wörterzahl. Das war mein Marathon, den man ‚mal gelaufen sein muss‘. Aber nochmal? Würde ich nicht wollen. Heißt auch nicht, dass dabei ein Roman herauskam, der etwas wurde. So schnell zu schreiben, produziert bei mi ein Manuskript, an dem deprimierend viel zu ändern und zu überarbeiten ist. Da kann ich den Roman auch in Ruhe von der Pike auf schreiben – in meinem Tempo – und bin am Ende ungefähr genauso schnell fertig.

    Ich vermute mal, es gibt Sicherheit, die erste Fassung so schnell wie möglich reinzuhämmern, wenn man sonst durch Beruf etc. kaum Zeit findet, zu schreiben. Aber für mich ist das mittlerweile einer der Schreibtipps, den ich wie die Pest meide – erste Fassung superschnell schreiben. Soundsoviele Wörte pro Tag. Nee, nicht mit mir. Been there, done that. Davon krieg ich Depressionen. Und ich fände es schade, wenn Neueinsteiger, anstatt ihren eigenen Weg zu finden, denken, sie müssten diesen Marathon in einem Monat laufen.

    AT

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      • Ich finde, Dein Kommentar bringt es genau auf den Punkt, Marcus. Wenn man am NaNo keinen Spaß hat, dann lässt man es bleiben. Wenn man zwischendrin merkt, es ist zuviel Stress, steigt man aus. Damit vergibt man sich nichts. Es soll Sapß machen, alles andere ist Quälerei und somit speziell beim Schreiben in einem solchen Zeitrahmen zu vermeiden.

        Dass natürlich nach 30 Tage und 50000 Wörtern noch nichts Druckreifes rauskommt, steht auf einem anderen Blatt. Danach kommt die Überarbeitungsphase, die vermutlich deutlich länger ist als die Schreibphase. Aber das ist okay und muss auch so sein.

        Und es ist auch okay, dass nicht jede Idee, die man am Anfang hatte, zu einem fertigen Buch führt. Rohrkrepierer gibts doch immer mal wieder, wenn man kreativ ist, warum soll das ausgerechnet beim Entwickeln von Geschichten anders sein?

        (Meine letztjährige Idee war übrigens auch ein solcher – und ob die diesjährige tatsächlich trägt, ist auch noch nicht raus. Versuch macht kluch.)

        Ich finde den NaNo beispielsweise auch vor allem für solche Leute gut, denen man erzählt, dass man schreibt und von denen man dann als Antwort bekommt: „Ach, du schreibst? Ich auch, bin schon auf Seite zwei von meinem Roman!“ Und fünf Jahre später sind sie immer noch auf Seite zwei. Und mal Hand aufs Herz, wir kennen solche Leute doch alle. Und wenn man selbst so einer ist, ist der NaNo vielleicht auch eine Motivation, über die Seite zwei rauszukommen.

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