Kommasetzung – Was Autoren wirklich wissen müssen oder: vier wirklich einfache Regeln für weniger Kommafehler

Kommasetzung - Was Autoren wirklich wissen müssen

Kommasetzung ist für die einige Autoren und Autorinnen ein leidiges Thema – zu recht. Sich mit den Regeln der korrekten Kommasetzung auseinanderzusetzen ist zeit- und nervenraubend. Um sie wirklich zu durchdringen und alle Sonderfälle zu verstehen, muss man teilweise tief in die Grammatik einsteigen.

Aus diesem Grund winken viele schnell ab, wenn es um Kommata geht, und berufen sich auf »künstlerische Freiheit« oder setzen sie lieber »nach Gefühl«.

Zum Glück ist es aber auf der anderen Seite gar nicht so schwierig, ein paar grundlegende Regeln zu verinnerlichen, mit denen man zwar nicht alles, aber doch schon mal eine ganze Menge richtig macht.

1. Kommas trennen Haupt- und Nebensätze

Diese – meiner Meinung nach wichtigste – Regel steht und fällt damit, dass du weißt, was Haupt- und Nebensätze überhaupt sind.

Er kann den Täter schneller finden als die Polizei, wenn er sofort mit den Ermittlungen beginnt.

Ein Hauptsatz (Er kann den Täter …) besteht (mindestens) aus einem Subjekt (Wer oder was ist hier in diesem Satz aktiv? »Er …«) und einem Prädikat (Was treibt das Subjekt eigentlich? »… kann der Täter schneller finden …«).

Ein weiteres Merkmal für einen Hauptsatz: Im Hauptsatz steht das Prädikat immer an zweiter Stelle. 

Die Schwierigkeit dabei ist, dass »an zweiter Stelle« nicht gleichbedeutend ist mit »als zweites Wort im Satz«. Es können also noch andere Wörter hinter dem eigentlichen Subjekt stehen, die aber alle noch zum Subjekt gehören:

Der Detektiv mit der großen Klappe rauchte eine Zigarette nach der anderen.

Wer oder was rauchte eine Zigarette nach der anderen? »Der Detektiv mit der großen Klappe«. Alles gehört zum Subjekt. Gleich als zweites kommt das Prädikat »rauchte«.

Manche verwirrt es auch, dass ein Prädikat mal aus einem Wort oder, wie hier im Beispiel, auch aus mehreren bestehen kann. Aber das spielt eigentlich alles keine Rolle – zumindest für die Kommasetzung.

Ein Nebensatz ist ein Satz, der nicht für sich alleine stehen kann und immer von einem Hauptsatz abhängt. ( »…wenn er sofort mit den Ermittlungen beginnt.« Würde ich jemandem diesen Satz allein vorlesen, würde er sofort fragen: »Wie ›wenn‹? Wenn was passiert? Nun sag schon!«.)

Mit dieser Definition eines Nebensatzes kommt man zwar schon recht weit, aber manchmal gibt es auch Hauptsätze, die inhaltlich nicht unbedingt ganz alleine stehen können, weil sie sich auf andere Hauptsätze beziehen:

Was machte sie nur so verdammt attraktiv? Das fragte er sich schon die ganze Zeit.

Verwirrend, aber so ist Sprache halt.

Wirklich eindeutig erkennst du einen Nebensatz erst daran, dass er mit einer Konjunktion eingeleitet wird und mit einem konjugierten Verb endet (»…wenn er sofort mit den Ermittlungen beginnt.

»Wenn« ist die Konjunktion.

»Beginnt« ist die konjugierte Form des Verbs beginnen.

Falls du nun das dringende Bedürfnis hast, mehr darüber zu erfahren, was Konjunktionen sind und welche es so alles gibt, dann empfehle ich dir den Eintrag zu Konjunktionen auf Canoo.net und diese Liste aller Konjunktionen auf der Website der Wikipedia.

Wenn du dir jetzt noch merkst, dass ein Nebensatz statt mit einer Konjunktion auch mit einem Relativpronomen eingeleitet werden kann und dann einfach nur Relativsatz statt Nebensatz heißt (sonst ändert sich aber nix), dann hast du eigentlich schon alle wirklich wichtigen Kommaregeln intus.

Die Blondine, die gestern unangemeldet in seiner Detektei erschien, raubt ihm den Schlaf.

Hier ist der Relativsatz »die gestern unangemeldet in seiner Detektei erschien« in den Hauptsatz »Die Blondine raubte ihm den Schlaf.« eingeschoben. Ich erkenne ihn als Relativsatz, weil »die« in diesem Fall ein Relativpronomen ist. Es verweist auf »Die Blondine«.

Falls du dich jetzt fragen solltest, was genau ein Relativpronomen ist, dann empfehle ich dir ebenfalls die Website von Canoo.net. Da bleiben eigentliche keine Fragen offen.

Wenn du also weißt, was ein Hauptsatz, ein Nebensatz und ein Relativsatz sind und dir darüber bewusst bist, dass sie nicht nur aneinandergereiht, sondern auch eingeschoben werden können, dann wirst du Fehler bei der Kommasetzung drastisch reduzieren können.

2. Kommas trennen zwei Hauptsätze

Wenn man mich fragt, ist das die blödeste Kommaregel, die es gibt. Ich erwähne sie hier trotzdem, weil du sie in jedem Buch und jedem Artikel zur Kommasetzung meistens an erster Stelle findest.

Wenn ich zwei Hauptsätze miteinander verbinden möchte, kann ich das mit einem Komma machen. Ich kann sie auch mit »und« verbinden und dann immer noch ein Komma setzen oder auch nicht, ganz nach Belieben.

Die Blondine betrat seine Detektei, sie redete wie ein Wasserfall.

Die Blondine betrat seine Detektei, und sie redete wie ein Wasserfall.

Die Blondine betrat seine Detektei und sie redete wie ein Wasserfall.

Wozu das Chaos? Ich bin da konservativ: Hauptsätze trenne ich mit einem Punkt voneinander. Wenn du dich daran hältst, machst du erstens nie was falsch und zweitens ist das meiner Ansicht nach ein Dienst am Leser, denn du wirst weniger dazu verleitet, umständliche und unübersichtliche Satzkonstruktionen zu basteln.

3. Kommas trennen Infinitvgruppen und Hauptsätze

Der Infinitiv ist die Grundform des Verbs.

Er versuchte, ihr so schnell wie möglich zu helfen.

»Er versuchte.« ist der Hauptsatz. »… ihr so schnell wie möglich zu helfen ist jedoch kein Nebensatz (keine Konjunktion oder Relativpronomen am Anfang und auch kein konjugiertes Verb am Ende, sondern eines in seiner Grundform, also im Infinitiv). Es handelt sich um eine Infinitivgruppe. Alles, was nach dem Komma steht, gehört zu dem Infinitiv des Verbs »helfen«.

Hier die Kommaregeln zu Infintivgruppen in einer handlichen Übersicht:

  • Wird die Infinitivgruppe mit um, ohne, statt, anstatt, außer oder als eingeleitet, muss sie mit einem Komma abgetrennt werden: »Er würde eher sterben, als seine Mandantin zu verraten.« (Diese Wörter musst du einfach auswendig lernen. Sorry, ich hab mir das nicht ausgedacht.)
  • Hängt die Infinitivgruppe von einem Substantiv ab, musst du ebenfalls ein Komma setzen: »Sein Informant gab ihm den Tipp, im Hohlen Harry als erstes nachzuforschen.« (Hier bezieht sich »im Hohlen Harry als erstes nachzuforschen« auf das Substantiv »Tipp«.)
  • Wenn der Infinitiv durch ein Wort angekündigt wird, musst du ebenfalls ein Komma setzen: »Er hatte ziemlich großen Respekt davor, sich mit dem Bitteren Berny anzulegen.« (»Davor« kündigt an, dass gleich genauer definiert wird, wovor er denn ziemlich großen Respekt hatte. Also muss dort ein Komma gesetzt werden.)

4. Kommas trennen Hauptsätze und Adverbialsätze, aber nicht Hauptsätze und adverbiale Bestimmungen

Eine große Falle, in die viele tappen. Hier könnte ich noch viel darüber schreiben, aber ich verweise lieber auf einen Artikel von Bastian Sick, der das Problem bereits witziger und anschaulicher erläutert, als ich es könnte: Das gefühlte Komma.

Grammatik-Nerds und Linguisten mögen mir die Auswahl an Regeln und die drastischen Vereinfachungen bitte verzeihen. Wie gesagt, das ist nicht einmal annähernd eine vollständige Liste aller Kommaregeln und die Erklärungen sind nicht immer exakt und ignorieren viele Ausnahmen usw.

Es ist eine Liste für Menschen, die mit der Kommasetzung auf dem Kriegsfuß stehen und meiner Meinung nach mit ihr eine Basis haben, um in Zukunft bedeutend weniger Fehler zu machen und mehr Sicherheit bei der Kommasetzung zu gewinnen.

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27 Gedanken zu “Kommasetzung – Was Autoren wirklich wissen müssen oder: vier wirklich einfache Regeln für weniger Kommafehler

  1. Danke für die kurzen Erläuterungen, aber in Punkt 2 ist dir im dritten Beispiel ein kleiner Fehler eingeschlichen. Die Blondine betrat seine Detektei und sie redete wie ein Wasserfall. Hier kommt vor das „und“ ein Komma, weil „sie redete wie ein Wasserfall.“ ein vollständiger Satz ist. Demzufolge ist das zweite Beispiel richtig. Das dritte (eine und-Verbindung ohne Komma) müsste lauten: Die Blondine betrat seine Detektei und redete wie ein Wasserfall.

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      • Das ist wirklich lustig. In dem von dir verlinkten Artikel steht eingangs: „Zu den vielen Mythen, die sich um die neue deutsche Rechtschreibung ranken, gehört der, dass die Kommasetzung mittlerweile völlig willkürlich ist. Dem ist natürlich nicht so“. Direkt im Anschluss (wie auch in deinem Artikel hier) wird begründet, dass heutzutage alles möglich ist, dass man vor einem vollständigen Satz ein Komma setzen kann oder eben auch nicht. Frage: Habt ihr eine andere Definition für „Willkürlichkeit“ als ich???

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        • Ich weiß nicht genau, worauf dubhinsuswillst. Ich wollte nur belegen, dass man zwischen zwei mit und verbundenen Hauptsätze ein Komma setzen oder weglassen kann. War jetzt der erste Beleg, den ich gefunden habe, nicht der schönste.

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          • Lieber Marcus, entweder gibt es Komma-Regeln oder nicht. Eine Regel, die da lautet:“ Es gibt keine“, ist keine. Für mich bleibt es dabei: Folgt hinter dem „und“ ein vollständiger Satz, kommt vor das „und“ ein Komma.
            „Du kannst es halten, wie du willst“, ist keine Regel.

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              • Keine Frage, Marcus, solange du den Duden als Zeugen benennst, behälst du de jure Recht, auch wenn du de facto im Unrecht bist. Denn der Duden ist schon lange kein zuverlässiger Zeuge mehr. Einst angetreten, klare und verbindliche Regeln anzubieten, hat seine „Alles-ist-erlaubt-Politik“ seit Jahren dazu geführt, dass er sich als Instanz (und Zeuge) schon lange mehr und mehr disqualifiziert und delegitimiert. Also: „wirklich ganz offiziell“ hast du Recht. Ob es jedoch richtig ist…?

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                • Der Duden konnte mangels Autorität niemals Regeln vorgeben. Er konnte und wollte nie mehr, als die deutsche Sprache abbilden. Da er das nach wie vor tut, hat er sich weder disqualifiziert noch delegitimiert. Eine der französischen academie francais vergleichbare Organisation zur Pflege und Vereinheitlichung der deutschen Sprache gab es nie und gibt es auch heute nicht. Die Rechtschreibreform 1999 bis 2006 ist eine interne Verwaltungsvorschrift für Behörden und Schulen, die außerhalb keinerlei Verbindlichkeit hat.

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            • Es gibt Regeln, die lauten „Kann-Regeln“. Heißt, ich kann, muss aber nicht. Beides ist richtig.
              Man kann vielleicht darüber diskutieren, ob es dann noch eine Regel ist. Ich denke ja, denn man hat darüber nachgedacht und es ausdücklich freigestellt.
              Aber das müsste dann vielleicht auch erst mal geregelt werden, sonst diskutiert man sich „tot“ 🙂

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  2. Wenn es eine Sache gibt, die ich nie richtig beherschen werde, dann ist es Kommasetzung. Dieses ganze „Konjugiere“ und „Pronoviere“ und „Infinitiviere“ und „Adverbialisiere“ übersteigt einfach völlig meinen Horizont. Ich setze Kommas immer nach Gefühl und liege in 90% der Fälle falsch. Aber immerhin explodiert mir nicht der Schädel.
    Trotzdem danke für die Tipps. Vielleicht sind es dank deiner Hilfe jetzt nur noch 89%, was ich schon als Erfolg werten würde.

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    • Ha,ha, ha. So geht es sicherlich 80 Prozent der deutschen Menschen. Nur, dass die Meisten davon lieber versuchen zu schweigen und weise zu scheinen. Ich aber glaube, dass es nicht deinen Horizont übersteigt, sondern nur den der meisten Erklärer. Die wissen doch gar nicht was sie verstanden haben und sind ganz einfach unstrukturierte Streber.
      Alleine deswegen schon, finde ich marcusjohanus Artikel gut.
      Er macht sich über das Verstehen an sich Gedanken.
      Wie er es eingangs erwähnt, so ist es auch und ich bin einer derjenigen die gezwungenermaßen tief in die Grammatik eintauchen müssen, wie er so schön schreibt.Ich bin noch lange nicht damit durch, wie jeder beliebige Klugscheißer sicher meiner Ausführung hier entnehmen könnte, aber wenn ich es bin, dann räume ich mit den ganzen Spackenkram mal so richtig auf. Die Sprache und die Grammatik sind klar, aber bei den Formen des Verstehens bin ich bereits jetzt über so viel Unfuch jestolpert, dass es völlig klar ist, wieso kaum einer ernsthaft durchsteigt. Und die die es geschafft haben, mussten sich hart an ihr eigenes Verständnis und hart Erlerntes halten, so dass sie nun nicht mehr normal sind, sondern innerhalb der ehrwürdigen Gemeinde der Rechthaber endlich ihr Dasein dazu nutzen können, anderen das Ihrige zu erschweren. Also Marcus: super Ansatz. Davon brauchen wir mehr. Dazu noch in der Mathematik und die (gebildeten) Deutschen sind endlich von der Peinlichkeit befreit, eigentlich keine Ahnung von ihrer eigenen und der universellen Sprache, also vom Tuten und Blasen, zu haben.

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      • Ich glaube, man muss sich da auch einfach rantasten. Je mehr Fehler man macht, die man dann korriegieren muss, desto besser wird man mit der Zeit. Aber wer kann auch schon von sich behaupten, alles komplett zu verstehen. Außer den von dir genannten Klugscheißern sicher niemand.

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        • Ja, das ist natürlich so, dass man mit der Zeit immer besser wird. Das Problem ist aber ein anderes und ich sage nicht meiner Meinung nach, denn es ist schlicht so.
          Es ist erst mal durchaus genau das, was du beschrieben hast. Adeverbialisiere dies, Infinitiviere das ! – Hä, was?
          Das ist eine normale Reaktion von 8o Prozent der Menschen. Vorweg muss einem klar sein, dass unser Schulsystem nur für 20 Prozent der Menschenwesen überhaupt was taugt. Ich will das gar nicht werten, es hat nur mit bestimmten Lerntypen zu tun. Würde das richtiggestellt, wäre die Mehrzahl aller Schüler plötzlich Einserschüler, und die Streber wären in ihrer Kleingeistigkeit entlarvt. Dem ist aber nicht so und deswegen werden Dinge wie Grammatik nur von Leuten gelernt, die andere Selbstverständlichkeiten im Kopf laufen haben als der natürliche Mensch. Diese verstehen , da es ja Selbstverständlichkeiten sind, diese natürlich nicht bewusst und können den Unterschied zu den natürlichen Selbstverständlichkeiten natürlicher Menschen nicht wahrnehmen und so überbrücken. All diese Minderheitshirne, sind aber nun ebenso jene die durch das Bildungssystem derart stark angesprochen werden, dass ihnen immerhin der Gedanke selbst zu unterrichten keinerlei Konflikte verursacht. Kurz umrissen, ist das die Ursache für die Schieflage. Diese selbst sieht so aus: Adeverbialisiere dies, infinitiviere das ,- Hä, was? – ! Grammatik ist die Kunst des Schreibens. Rechtschreibung. Nicht Rechtsprechung. Es wird aber indirekt so verfahren, als sei Sprache mit Grammatik synonym. – Warte mal, ich will es andersrum aufziehen!
          Grammatik ist ein Puzzle. Sicherlich eines mit vielen Teilen, aber es gibt bedeutend größere Puzzle. Sprache zum Beispiel. 40. 000 Teile alleine für den Alltagsumgang.( Wir wollen großzügig sein). So, und nun das Dilemma. Wir bekommen ein Puzzle, sollen es lösen, aber bekommen zwei Dinge nicht. Ein Gesamtbild, wie es aussehen soll, wenn es fertig ist, und alle Puzzleteile. Dumme Sache, oder? Hier sind irgendwelche Teile, irgendwas mit Akkusativ, damit dürft ihr Spielen, aber nur ohne Spaß… Man muss wissen, dass es sich um ein Puzzle handelt, man muss wissen was damit abgebildet werden soll, und man braucht ALLE TEILE VON ANFANG AN. Und es muss auch klar sein, worum es geht. Nicht um Sprache, nicht in erster Linie. Sondern um einen Zusatz zur Sprache, ein Wortemachen übers Wortemachen. Nehmen wir als Beispiel einen Tierpark, den das Puzzle abbilden soll. Im Unterricht wird so verfahren: Wir haben hier ein Puzzlespiel und es geht um den Tierpark, den ihr ja alle kennt.- Was soll das? Der Tierpark steht in diesem Bildnis für die Sprache. Aber jeder hat eine andere Erfahrung damit und eigene Assoziationen, denn der Tierpark, die Sprache ist wirklich sehr groß. Und wie soll man jetzt ein Puzzle daraus zusammensetzen? Die Puzzleteile gehören offenbar in einer bestimmten Reihenfolge zusammen, nur in einer einzigen Art und Weise, und es kann nur ein bestimmtes Bild dabei herauskommen. „Herr Lehrer, Frau Lehrerin (noch schnell die Genderkurve gekriegt) wie soll das Bild den aussehen?“ „Nun Fritz, nun Fritzellinchen, das soll ein Tierpark sein, irgendeiner und genau der den du kennst, und der der Dienstag kommt, irgendwas mit Deklinationen und Vokabeln….“
          Wie dem auch sei, Artikel wie dieser hier sind hilfreich.
          Oder der gelinkte mit dem gefühltem Komma.
          Sehr erleuchtend war für mich ich auch diese Verständnisebene hier: http://www.belleslettres.eu/artikel/komma-setzung-regeln.php

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  3. Ich finde einen Schlagabtausch hin oder her wer denn jetzt wirklich recht hat, irgendwann ermüdend. Wichtig ist doch, dass Marcus sich die Zeit nimmt (von der er sicher nicht viel hat) um überhaupt solch ein wichtiges Thema anzusprechen und mit so viel Elan alles berichtet.

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  4. Mir gefällt der Artikel ebenfalls sehr gut und ich kann das alles nachvollziehen. Ehrlich? Ich verlasse mich in der Regel beim Schreiben auf Papyrus Autor und im Alltag halte ich es wie Marcel.
    Allerdings für Autoren etwas zu wenig. Der Anspruch sollte sein 80% richtig liegen und den Rest kann auch niemand 100% definieren 🙂

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  5. Wie das Gefühl für die Sprache braucht es auch ein Gefühl für die Kommasetzung … Stures Auswendiglernen hilft da, glaube ich, nur bedingt. Aber stetes Nachschlagen, wenn man sich unsicher ist, trägt ganz sicher zur Verbesserung bei. So geht es mir z.B. bei der Getrennt- oder Zusammenschreibung. Ich werde die Regeln nie herunterbeten können, aber nach und nach entwickelt man ein Gespür für richtig oder falsch (bzw. für die Fälle, in denen es eine Wahlmöglichkeit gibt).
    By the way: „80% richtig liegen“ kann den Lektor oder Korrektor ins Haareraufen bringen. Wenn jedes fünfte Komma fehlt oder falsch gesetzt ist, blüht ein Haufen Arbeit … 😉

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  6. Ich bedanke mich fuer den Artikel. Ihre wichtigsten Regeln haben mich beruhigt, dass ich wahrscheinlich in den meisten Faellen richtig liege. Ich bin aber keine Muttersprachlerin.

    Zu diesem Satz: „Der Detektiv mit der großen Klappe rauchte eine Zigarette nach der anderen.“ gab es keine Loesung 😉 Ich wollte mich nur vergewissern, ob „mit der grossen Klappe“ beidseitig von Kommas getrennt werden sollte?

    Der Artikel von Bastian Sick fand ich ebenso sehr hilfreich. Leider kann unter seinem Artikel keine Kommentare schreiben und ich habe eine Frage zu dem Beispiel hier:
    „Er wollte lieber weitermarschieren als auf halber Strecke umkehren.“
    Ich wuerde den Satz so schreiben: „Er wollte lieber weitermarschieren, als auf halber Strecke umZUkehren.“ Kenne vielleicht jemand den Unterschied zwischen den beiden Saetzen? Vielleicht ist Meiner nicht richtig. Das koennte auch sein.

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