Das praktische Feedback Cheat Sheet für (Nicht-)Autoren

Ich habe das große Glück, mit meinem Writing Buddy Axel Hollmann einen guten Freund und kompetenten Autoren zu haben, der meine Entwürfe mit viel Geduld und Aufmerksamkeit liest und mir gezieltes Feedback geben kann. Dieses Glück hat nicht jeder. Macht aber auch nichts. Mit einem bisschen Hilfe, kann aus jedem engagierten Leser ein Autoren-Coach werden.

Folgendes Cheat Sheet hilft dabei:

Feedback Cheat Sheet

Du kannst dir auch das Feedback Cheat Sheet als PDF downloaden.

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22 Gedanken zu “Das praktische Feedback Cheat Sheet für (Nicht-)Autoren

  1. Grundsätzlich finde ich das nicht schlecht. Andererseits macht es mir den Eindruck als ob Freunde und Bekannte sich durch solche Sachen genötigt, unter Druck gesetzt oder plötzlich zum besonders kritischen Kritiker berufen fühlen. Das ist zwar alles sehr hilfreich,aber im Grunde reicht manchmal auch schonungslose Offenheit, die da heisst: Das Buch gefällt mir nicht. Wenn ich das schon lese…

    Ich bin gar nicht sonderlich scharf auf konstruktive Kritik durch Leser. Sonst geht es einem wie dem Vater,dem Sohn und dem Esel.

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  2. Danke für dieses wirklich praktische Feedback Cheat!

    Es lässt sich für alle Arten kreativer Entwürfe modifizieren.

    Wichtig ist, zu wissen:
    -Was ist meine Vision (das Ganze)?
    -Auf welche Aspekte will ich in dieser Phase der Überarbeitung achten?
    -Welche Form soll das Feedback haben, damit die Rückmeldungen vergleichbar sind?
    -Wie viel Zeit Einsatz wünsche ich mir von meinen Kritikern?

    Wenn man zu allgemein fragt (wie findest Du mein Werk?), erhält man von jedem fleißigen Befragten Hinweise zu unterschiedlichen Aspekten und kann kaum vergleichen.
    Die weniger fleißigen werden sagen: „toll“ oder „ langweilig“, was beides nicht weiter hilft.
    Fragt man zu spezifisch,entgeht einem möglicherweise ein wichtiger Punkt.

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  3. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man so etwas nicht von jedem Probeleser erwarten kann, weil jeder anders liest und andere Vorlieben hat. Drei haben mir ihre Kritik genau so gegeben wie ich sie gebraucht habe, die anderen haben die Hinweise einfach überflogen und mir nur ein „Das Buch gefällt mir“ zurückgeschrieben. Danach hab ich mir angewohnt eine Frageliste mit Fragen unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad zu mailen, anhand der ich genau sehen kann, ob bis zum Ende durchgelesen wurde und wie viel vom Roman tatsächlich verstanden wurde. Hinten dran ein Teil was besonders gut oder gar nicht gefallen hat, mit welcher Figur man sich sympathisiert hat oder welche Szene einem im Erinnerung geblieben ist. Dieser Fragenkatalog wurde von fast allen beantwortet. Da hab ich erstmal gemerkt, dass zwei Probeleser das Buch überhaupt nicht bis zum Ende gelesen haben und drei das Buch nur in der Sachebene verstanden haben.

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      • Die besagten Personen haben mir nur erkären können, was in der Geschichte passiert. Sie haben nicht erklären können, aus welchem Motiv eine bestimmte Figur handelt. Auch die Frage, was kurz nach der Geschichte passiert, haben sie auch leer gelassen, obwohl die Geschichte mit einem Cliffhanger endet.

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        • Ach so.
          Mit so etwas muss man zu leben lernen.
          Ich weiß nicht, wie explizit du die Motive erklärt hast. Das kann daher auch zur Sachebene gehören, ansonsten ist es Interpretation. Vielleicht hat das Motiv den Leser nicht so interessiert.

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    • Wie bereits oben schon gesagt: Man muss wissen, mit wem man das machen kann und mit wem nicht. Es ist das gute Recht von Testlesern, das Manuskript nicht zu Ende zu lesen. Auch das ist ja in gewisser Weise ein Feedback.

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  4. Mich interessiert eigentlich Grammatik, Rechtschreibung und Stil am meisten,
    Ist eine Figur sympathisch? Muss sie sympathisch sein? Darf man sich an ihr reiben? Reizt es nicht, wenn sie fasziniert.
    Ob die Spannung funktioniert, kann man mit Tricks austesten.

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  5. Lieber Marcus,

    eine sehr hilfreiche Checkliste. Übrigens nicht nur was für Nichtautoren. Meine erste Testleserin war Journalistin und diese Berufsgruppe geht ganz anders an ein Manuskript ran. (Rechtschreibung wird verbessert ;( )

    Deswegen halte ich diese Checkliste immer für hilfreich. Habe bisher sowas per Hand erstellt.

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  6. Ich werde diese Liste ausdrucken und meinen beiden Testleserinnen beim nächsten Manuskript mitgeben, bisher habe ich es nur mündlich gemacht. Zum Glück kann ich sie nicht davon abhalten, Rechtschreib-, Komma- und Grammatikfehler mit Rot anzustreichen, sie lieben es, mich mit Rot zu dissen. Hier mal ein Dank an alle Testleser dieser Welt! Ihr seid super!

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    • Es ist ja auch wirklich nicht unwichtig, das Manuskript nach Fehlern durchzulesen. Das ist aber kein Job für einen Testleser, sondern für das Korrektorat. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Sachen.

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  7. Vielen Dank für deinen Feedbackbogen. Ich hatte mir selber auch schon eine ausgedacht. Bei dir finde ich aber noch wertvolle Anregungen: Spontane Eindrücke Festhalten und nicht auf Stil, Rechtschreibung, Grammatik zu achten.

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