Die SchreibDilettanten – Folge 92: Traumszenen

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Traumszenen. Immer wieder begegnet man ihnen in den verschiedensten Romanen und quer durch alle Genres. Manchmal werden sie eingesetzt, um das Innerste einer Figur zu enthüllen, manchmal, um einen Ausblick darauf zu geben, was geschehen könnte. Wie man sie als Autor einsetzen kann, darüber spreche ich mit meinem Writing Buddy Axel Hollmann in der aktuellen Folge unseres Podcasts Die SchreibDilettanten.

 

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3 Antworten auf “Die SchreibDilettanten – Folge 92: Traumszenen”

  1. Mit großem Interesse habe ich mich schon ein Paar mal in diesem Blog festgelesen. Vielen Dank für die vielen Informationen,die wirklich hilfreich sind.

    Ich habe gerade meinen ersten Roman, einen Krimi, geschrieben und habe Glück gehabt, weil mir der Roman zugeflogen ist. Jetzt ist er fertig und ich suche einen Verlag.

    Ich möchte jetzt einen weiteren Roman schreiben, weil es mir so viel Spass gemacht hat und erlebe jetzt, dass ich keinen Anfang finde, keine zündende Idee habe.

    Mein Problem ist, dass ich arbeite und deshalb nicht Wochen in Archiven zubringen kann, um eine Sache wirklich gründlich zu recherchieren. Ich hätte nämlich Lust, einen historischen Krimi zu schreiben.

    Vielleicht muss ich einfach noch etwas warten, bis mich die Muse küsst? Und ein anderes Thema wählen? Wie sind die Erfahrungen bei den Profis?

    Ich habe festgestellt, dass ich – wie im wahren Leben auch – relativ schlecht eine Story theoretisch entwickeln kann, mein Roman hat sich aus einem, wie ich finde, starken Anfang und der Idee zu einer Hauptperson entwickelt. Die Geschichte kam dann nach und nach von alleine. Zugegebenen, das bringt Umwege mit sich und etwas mehr planen würde ich beim zweiten mal schon.

    Gibt es irgendwo eine „Datenbank der Romanideen“ aus der man Anregungen schöpfen könnte?

    Ich grüße herzlich
    Marianne Ludes

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    1. Warten wäre meiner Meinung nach genau das Falsche. Ich halte es auch nicht für nötig, erst viel zu recherchieren.

      Ideen kommen beim Schreiben. Historischer Krimi ist ja schon einmal eine ziemlich gute Idee. So ungefähr musst du ja bereits eine Idee haben, wann und wo dein Roman spielen soll (sonst würdest du ja nicht dieses Genre gewählt haben). Ich vermute mal, mit „historisch“ meinst du „Mittelalter“.

      Du willst also einen Krimi schreiben, der im Mittelalter spielt. Es soll um einen Mord gehen, vermute ich (fast alle Krimis drehen sich ja um Morde). Gehe einfach ein paar Fragen nach, um die Idee weiterzuentwickeln.

      Wer wird ermordet? Warum? Wie reagiert die Umwelt darauf? Wieso wird jemand die Absicht haben, diesen Mord aufzuklären? Wie geht derjenige oder diejenige dabei vor? Das Ganze betrachtet, durch eine mittelalterliche Brille. Es gibt keine Polizei, keine forensischen Labore usw.

      Ich vermute, du wirst merken, wenn du dir diese Fragen stellst, kommst du schon auf ein paar Ideen. Ideen sind wie Schneebälle, die zu Lawinen werden. Fängt man einmal an, dann werden sie größer und größer.

      So ein bisschen Brainstormen muss halt schon sein, selbst wenn du nicht planend schreiben willst (was ich dir aber empfehlen würde). Das ist aber nicht schlimm und macht sogar Spaß, wenn man sich einmal darauf einlässt.

      Wirf vielleicht mal einen Blick in Gabriele Ricos Buch „Garantiert schreiben lernen“. Meiner Meinung nach lohnt es sich. Eine Kurzfassung gibt es z.B. hier: http://iak-talente.de/werkzeuge/techniken/clustering/ oder auch auf meinem Blog: https://marcusjohanus.wordpress.com/2011/07/29/wie-man-ein-verdammt-gute-kurzgeschichte-schreibt/

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