Warum und wie ich Scrivener nutze

Als ich vor ein paar Jahren begann, Scrivener zu benutzen, war die App noch ein Geheimtipp. Inzwischen schickt sich Scrivener an, das Standardprogramm für Autoren zu werden. Kein Wunder. Scrivener ist super und liegt für Windows und OSX vor.

Du bist Autor, kennst Scrivener aber noch nicht? Dann wird es Zeit, das zu ändern. Hier die Dinge, die mich an Scrivener begeistern:

1. Scrivener steigert die Produktivität

Einzeln mögen die Features von Scrivener nicht revolutionär wirken. Es gibt hier und da Programme, die die eine oder andere Funktion ebenfalls aufweisen. Insgesamt steigert  Scrivener gewaltig das Arbeitstempo, die Konzentration und damit die Produktivität. Zusammen machen solche Features wie der Binder, in dem ich alle Dateien, die zu meinem Projekt gehören, im Blick habe, die virtuelle Pinnwand oder der Outliner ein Paket aus, das im Gegensatz zu einem herkömmlichen Schreibprogramm exakt auf den Zweck abgestimmt ist, ein Buch zu schreiben. Das lästige Wechseln zwischen Anwendungen, Fenstern, zu den Hardcopys der Recherchematerialien oder gar vom Computer zur Pinnwand, die an der Bürowand hängt, gehört der Vergangenheit an.

2. Scrivener ist für alle Autoren

Es ist vollkommen gleichgültig, ob ich ein Sachbuch, einen Roman, Kurzgeschichten, Drehbücher, Dramen oder Gedichte schreiben will. Scrivener bietet sich immer an, hat für jeden Autor besondere Funktionen, kann mehr als meine Textverarbeitung und ersetzt sie gleichzeitig vollständig.

Als Outliner, also als ein planender Autor, habe ich meine Freude an Scrivener, weil ich im Binder (einer Seitenleiste, die mir jedes einzelne Dokument als Mini-Karteikarte anzeigt) beliebige Elemente meines Romans sammeln kann. Hier kann ich auch Ordner anlegen, in denen ich Dokumente für Figuren sammle, Ideen, Recherchematerialien, aber auch Szenen usw. Der Binder zeigt mir alles jederzeit auf einen Blick oder Klick, so dass ich das Programm nie verlassen muss, um im Browser, Explorer oder Finder nach etwas zu suchen.

3. Ein neues Projekt beginnen

Wenn ich ein neues Romanmanuskript beginne, erstelle ich zunächst drei Ordner: Setting, Figuren, Plot. In den Ordner Setting packe ich alles, was ich an Recherche für den Ort und den Hintergrund eines Romans erarbeite. Killer-Feature: Ich kann auch Webseiten und sogar Videos ablegen, die ich dann in Scrivener betrachten kann, ohne zum Browser wechseln zu müssen. Gerade, wenn ich z.B. Youtube-Videos zur Recherche benutze, ist das toll, denn ich muss sie nicht im Browser bookmarken oder neu suchen, sondern kann sie jederzeit erneut aufrufen, ohne in eine andere Anwendung wechseln zu müssen.

In einem nächsten Schritt erstelle ich im Ordner Figuren für alle wichtigen Figuren (was sonst?) des Romans jeweils eine Datei und fülle diese Dateien nach und nach mit Inhalt, indem ich Biografien für die Figuren schreibe, Interviews mit ihnen führe oder Recherchematerialien direkt einbinde.

Im Ordner Plot erzeuge ich erst einmal eine Datei, in die wild hineingeschrieben wird, was mir nach der Recherche und der Figurenentwicklung so alles zur Handlung einfällt – ein Brainstorming-Ordner sozusagen. Danach lege ich eine Datei an, in der ich tabellarisch nach dem Sieben-Punkte-System das erste Handlungsgerüst entwickle. Anschließend schreibe ich ein Exposé in eine neue Datei.

Dann ist es endlich so weit. Ich verlasse meine selbst angelegte Ordner-Strukur und nutze den ersten offiziellen Ordner Scriveners namens Draft. Er wird im Binder praktisch dadurch hervorgehoben, dass er an erster Stelle steht, wenn ich ihn nicht verschiebe, und dass er ein eigenes Icon hat.

Im Ordner Draft lege ich nun für jede Szene eine neue Datei an, in der ich in wenigen Stichworten oder kurzen Sätzen festhalte, was in der Szene passiert. Hier kommt nun die für mich wichtigste Funktion von Scrivener ins Spiel: die Pinnwand-Ansicht.

Wähle ich die entsprechende Funktion, wird mit der gesamte Inhalt eines Ordners im Hauptfenster als Pinnwand angezeigt, wobei jede Datei als Karteikarte dargestellt wird. Etikettiere ich die Dateien richtig, befinden sich die wichtigen Stichpunkte zu jeder Szene auf der Karte, so dass ich die komplette Romanhandlung im Überblick habe, sofort erkennen kann, wo sich Lücken im Plot auftuen, eine Szene zu viel ist usw.

Ich kann alles hin und her schieben, wie ich möchte, abändern, rausschmeißen oder Neues ergänzen – mit einem Fingerzeig und Mausklick.

4. Der Schreibprozess

Wenn ich nun das eigentliche Manuskript beginne, verschiebe ich die Dateien mit den einzelnen Szenen in einen Unterordner, den ich im Plot-Ordner anlege, und nenne ihn Stufendiagramm. In den Ordner Draft packe ich immer die Dateien mit den Szenen des  aktuellen Entwurfs, an dem ich gerade schreibe, in diesem Fall also den ersten.

Ich erzeuge eine neue Datei, der ich einen Titel verpasse, der ungefähr beschreibt, was in dieser Szene passiert. Dann kopiere ich aus dem Stufendiagramm alle Stichpunkte und Handlungsfragmente in die Datei und fange an sie auszuformulieren, so dass aus einem unzusammenhängenden Gekritzel eine Szene mit Prosa und Dialogen wird.

Die Fullscreen-Ansicht unterstützt optimal den eigentlichen Schreibprozess. Aktiviere ich sie, habe ich nur noch ein weißes Blatt auf schwarzem Grund vor mir, sonst nichts. Irgendwelche Benachrichtigungsfenster werden nicht eingeblendet. Störungen werden nicht zugelassen. Mir ist das sehr wichtig. Auch hier kann ich, wie in jedem Abschnitt der App, alles personalisieren, vom Schrifttyp und -größe, bis hin zur Breite des Papiers und der Transparenz des Hintergrunds. Möchte ich also dich ein wenig den Desktop durchschimmern lassen, kann ich das einrichten. Aber wer will das schon?

Wähle ich die Outline-Ansicht des Draft-Ordners, bekomme ich eine schicke Tabelle, in die ich eintragen kann, welche Szene sich in welchem Überarbeitungsstatus befindet. Und ich kann noch eine Menge mehr eintragen. Damit habe ich das ganze Projekt in seinem Fortschritt jederzeit im Auge.

Ein weiteres Killerfeature für mich: Ich kann die Karteikarten einfärben, also „labeln“. Ich nutze das, um jeder Perspektivfigur eines Romans eine eigene Farbe zu geben. Klingt läppisch, wenn ich jedoch im Binder oder auf der Pinnwand dann alle Karteikarten anschaue, sehe ich sofort, wer wann was tut und vor allem, wie häufig ich die Perspektiven wechsle. Überwiegt in einer Phase des Romans eine Farbe, sehe ich sofort, dass da eine Perspektivfigur zu viel Aufmerksamkeit erhält usw. Ich sehe praktisch den groben Erzählrhythmus des Plots vor mir.

Denkbar wäre auch, die Farben z.B. für den Hinweisfluss in einem Krimi zu benutzen (rot für Red Herrings, grün für Szenen, in denen echte Hinweise gegeben werden usw.). Mit verschiedenen Rottönen könnte man die Intensität der steigenden und fallenden Spannung festhalten, um einen Blick für den Rhythmus des Romans zu bekommen.

5. Zum Schluss

Jederzeit kann ich jede erdenkliche Datei aus Scrivener in jedes belieblige Format exportieren (nun, zumindest in jedes, das mir einfällt). Ich kann also meinen ganzen Entwurf in eine Word-Datei oder Libre-Office-Datei exportieren, ein PDF aus einer Figurenbiografie machen usw.

Ich hab’s selbst noch nicht ausprobiert, aber Scrivener soll es auch jedem Self-Publisher sehr leicht machen, sein E-Book im Selbstverlag beispielsweise auf Amazon zu veröffentlichen. Scrivener kann auch in das Format für Kindle-Bücher exportieren. Aber epub und andere Formate dürften fürs Self-Publishing praktisch sein, auch wenn man also nicht auf Amazon veröffentlichen möchte.

Benutzt du auch Scrivener? Was machst du anders als ich? Wenn du nicht Scrivener benutzt – welche Software verwendest du dann?

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44 Antworten auf “Warum und wie ich Scrivener nutze”

  1. Vor über einem Jahr bin ich zum ersten Mal auf Scrivener gestoßen und war spontan begeistert – mein Lieblings-Feature war neben Pinnwand und dem hervorragenden Vollbildmodus (mit Schreibmaschinenscrolling!) vor allem die Möglichkeit, im Binder Sammlungen über die Suchfunktion anzulegen. Braucht man als Chaos-Outliner unbedingt, weiß gar nicht, wie ich vorher klar gekommen bin … . Und bis heute bin ich nicht auf die Idee gekommen, die Karteikarten nach Charakterperspektive einzufärben! Was für ein genialer Tipp, Danke! 🙂 *gleich ausprobieren*

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    1. Hey, Sil! Danke, dass du deine Erfahrungen teilst. Ich freue mich auch sehr über das Lob und dass für dich ein neuer Tipp dabei war.Dafür ist mir das Schreibmaschinenacrolling nich nicht aufgefallen. Muss ich gleich mal drauf achten.

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    2. Hi Marcus,
      vielen Dank für Deinen tollen Beitrag über Scrivener, habe den gleich auf meiner WP-Site verlinkt. Stehe voll dahinter, was Du darüber sagst, ein super Bericht. Ich war vorher mit Ulysses 2 „unterwegs“, aber seit dem Update meines Mac OS X-Betriebsystems gab es Macken ohne Ende. Außerdem konnte ich mich mit der Markdown-Lösung nicht wirklich anfreunden, darum habe ich es auch nicht auf ver. 3 upgedatet. Wenn man sich tatsächlich als Autor in ein Programm verlieben kann, dann ist es Scrivener;-) LG

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      1. Freut mich, dass dir der Artikel gefällt.

        Äh, Markdown-Lösung?

        Kenne Ulysses nicht, aber von Screenshots etc. her finde ich, dass es ziemlich kompliziert aussieht. Das begeistert mich ja gerade an Scrivener: Die App ist auch komplex, kann sehr viel, ist aber beim ersten Zugang kinderleicht zu bedienen. Und sieht schick aus 🙂

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  2. Hallo Marcus
    ich bin erst kürzlich durch dich und Axel auf scrivener gestoßen und war ebenfalls so schnell begeistert, daß ich das Programm gekauft habe bevor die Testzeit abgelaufen war. Meine Lieblings-Features sind definitiv der Vollbildmodus mit anpassbarem Hintergrund, die Karteikartenfunktion und die Möglichkeit nahe alles (von Fotos, Filmen, Dateien bis zu Websites) einbinden zu können.
    Ich arbeite hauptsächlich über die Pinnwandansicht, denn hier sehe ich auf den ersten Blick welche Szenen in welchem Bearbeitungsstadium stecken.
    Ich habe für jede Stufe des 7-Punkte-Systems eine eigene Karteikarte angelegt und beschriftet. Von diesen sieben Karteikarten aus habe ich dann meinen Plot mit den einzelnen Szenen ähnlich einer Baumstruktur angelegt.
    Ob ich das System so beibehalte weiß ich noch nicht. Ich bin noch am ausprobieren und optimieren, was für mich am besten passt 😉

    Liebe Grüße nach Berlin
    Karina

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    1. Hey, Karina, danke für den ausführlichen Bericht. Freut mich, dass wir dich von Scrivener überzeugen konnten und dass dir die App auch gefällt.

      Ich verändere auch immer wieder meinen Umgang mit dem Programm, hauptsächlich, weil ich neue Features entdecke, die ich vorher nicht benutzt hatte usw.

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  3. Ich bin auch über Eure Podcasts auf das Programm gestossen. Danke für die Ausführungen zur Benutzung! Da ich vor allem Artikel für Onlineportage und Blogs schreibe, habe ich es bisher vor allem für die Ideensammlung genutzt.
    In Verbindung mit Richard Nordens AIM („die Matrix“) sind die Karteikarten super, um strukturierte, zusammenhängende Ideensammlungen zu gegebenen Themenschwerpunkten anzulegen und direkt die Artikel für das jeweilige Portal darin zu schreiben. So kann ich auch echt gut den Überblick behalten, was ich schon geschrieben habe, die angrenzenden Themen etc.

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    1. Hey, Katharina, wenn ich das richtig sehe, sollten Axel und ich langsam von Literatur & Latte Prozente kriegen 😉

      Ja, die Pinnwand ist bestimmt eines der nützlichsten Features von Scrivener.

      Danke für deinen Bericht.

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    1. Naja, es will dir ja niemand aufdrücken – im Prinzip könnte man auch mit Bleistift und Papier einen Roman schreiben, aber Bildschirm und Tastatur sind dann doch in vielen Dingen praktischer.

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      1. Deswegen muss man ja nicht auf ein Spezialprogramm zurückgreifen.

        Vielleicht nützt es Literatur, wenn man wieder mehr mit Papier und Bleistift schreiben, dann blähen sich die Bücher nicht mehr so auf.

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  4. Klingt super, aber die Frage ist – kann man mit dem Programm auch auf einem alten Laptop arbeiten, der gerade noch Word und Internetzugang zusammenbringt?

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    1. Mit Systemvoraussetzungen ist das immer so eine Sache. Das kann ich dir so natürlich auch nicht beantworten. Vielleicht lohnt sich aber eine Neuanschaffung. Scrivener spart viel Zeit, das kann Geld wert sein.

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  5. Ich hatte Scrivener mal auf einem Linux-Rechner getestet. Und das Ding lief relativ gut, hatte nur das Problem, PDF-, Audio- und Video-Dateien, die man abgelegt hat, nicht innerhalb von Scrivener darstellen zu können. Allerdings kann man die immer noch mit externen Programmen anschauen, sodass das kein großer Verlust ist (und Linux-Nutzer sind Verluste bei der Verwendung nativer Windows- oder Mac-Programme ohnehin gewöhnt – es ist ja schon erfreulich, wenn es irgendwie läuft). 😉
    Ich hoffe, es ist erlaubt auf meine Software-Kritik einen Link zu setzen? Falls nein, bitte einfach wieder löschen. Danke.
    http://schreibprojekt.wordpress.com/2012/07/30/software-kritik-scrivener/

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  6. Hallo Marcus, hallo zusammen,

    lese erst jetzt diesen Artikel und da er vermutlich schon recht weit „nach unten“ gerutscht ist, halte ich mich kurz.

    Ich verwende Scrivener ebenfalls, nun schon seit fast anderthalb Jahren, also seit dem Release der Windows-Version (es ist vermutlich das einzige Programm, das auf meinem Windows-Rechner noch nicht abgestürzt ist).

    Kann es rundum empfehlen, denn es erleichtert die Arbeit, auch wenn sie einem nicht abgenommen wird 😉 Ich denke es ist v. a. für das Schreiben von Büchern konzipiert. Ich verwende es dafür, aber auch für das Schreiben meiner Blogartikel.

    Wer sich Scrivener anschauen möchte, kann sich die Test-Version herunterladen. Sie ist kostenlos, komplett und gilt für 30 Tage (die nicht am Stück verbraucht werden müssen!).

    Viele Grüße aus Franken,

    Christof

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  7. Hallo
    Ich bin ja eher so eine Multiplattformschreiber, Also mal auf dem iPad, dem Laptop mit Windows, schnell mal auf dem iPhone, dann wieder auf Arbeit mit dem PC. Da hilft Scrivener wohl nicht? Läuft das überhaupt auf dem iPad?
    Ideen?

    Danke für euren tollen Podcast, bin letztens 600 km mit euch im Auto gefahren, Fühle mich jetzt ausreichend getreten, Den Roman zu beginnen.

    Seid ihr auf der Buchmesse?

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    1. Noch gibt es leider keine IOS-Version von Scrivener. Aber bald soll es die wohl geben. Auf dem iPad oder iPhone schreibe ich mir iAWriter und nutze Dropbox, um alles zu synchronisieren. Die Texte werden dann, bei Bedarf, in Scrivener importiert. Geht tadellos.

      Freut mich sehr, dass dir der Podcast gefällt. Wahrscheinlich werden Axel und ich dieses Jahr leider nicht auf der Buchmesse sein.

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      1. Hallo Marcus,

        nach dem Lesen dieses Blogs fühle ich mich genötigt, als Anfänger Scrivener aus zu probieren. Macht das Sinn, oder überfordert mich das Programm? Es wäre mein Erstwerk.

        Lieben Gruß Carsten

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  8. Hallo Marcus,

    ich habe Scrivener runtergeladen, instaliert und mich vertraut gemacht. Leider gibt es erhebliche Probleme mit Win 7. Die beiden verstehen sich gar nicht. Ich musste Scrivener wieder deinstalieren. Ich hatte massive Probleme mit der Grafik.

    Das was ich vom Programm mitbekommen habe, hat mich begeistert. Hat jemand ein Tipp, wie Scrivener doch auf Win 7 ohne Fehler funzt?

    Gruß Carsten

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    1. Hallo Carsten, hallo alle,

      Also ich habe Scrivener seit 14 Tagen auf Win 7 64 bit (das Programm ist 32 Bit). Ich hatte keine Probleme – dies nur als Info.
      Seit ich das Programm nutze – gemeinsam mit Evernote, wenn ich unterwegs bin für meine Notizen, läuft mein Romanprojekt total flüssig. Schreib-Blockade… Was ist das denn? ich habe soviele Notizen und Ideen, dass ich eher mein Setup-Material zusammentrage (Hintergrundinfos) – ja ich schreibe Fantasy – , als zu schreiben.
      Das hat sich jetzt aber endlich gebessert, die ersten 3.000 Worte stehen.
      Ich habe jetzt auch mal Liquid Story Binder XE getestet. Das ist sicher auch nett, aber ich kam nicht damit klar. Scrivener für Win mag nicht so schick sein, aber es ist leicht verständlich (ein Nachmittag das Programmtutorial und ich hab mich wohlgefühlt) und der Preis unschlagbar.Hoffentlich bleibt er so.
      Meine Timeline (die wollte ich unbedingt) mache ich mit Excel. Ich könnte mir vorstellen, später mal auf Papyrus Autor umzusteigen, weil mich die integrierte Timeline interessiert. Markus Heitz empfiehlt das Programm auch. Aber es kostet locker 5x soviel, wie Scrivener. Kann aber auch das eine oder andere im Rechtschreib-Bereich mehr.
      Fazit: Derzeit geht nichts über Scrivener, weil: Fleixibilität, Preis und prima Einarbeitung.
      Grüße von der Insel
      Jörg

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  9. Hallo Marcus,

    den Zweitrechner sei Dank. Scrivener funktioniert auf dem XP Rechner. Ich wusste es doch, XP ist immer noch Top. Ich bin mit dem Tutorial fast durch. Es ist echt spannend und beeindruckend was das Programm alles kann. Scrivener ist dabei aber nicht überladen und anwenderfreundlich. So, jetzt werde ich mal Deine Methode ausprobieren, erst planen und dann schreiben.

    Lieben Gruß

    Carsten

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  10. Ja, „Augenweide“ triftt es nicht ganz 😉 aber es ist nicht hässlich. Ich hätt gern den Binder mit eigenen Icons mit mehr Unterscheidungskraft. Aber ich bin ja auch noch am Anfang. Unterm Strich ist aber das Wichtigste: Es ist absolut Produktiv. Und das zählt am Meisten.

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      1. Hallo Marcus, gibts weder im Kontextmenü noch in den Options. Ich werde wohl auf Version 2 warten müssen oder so. oder auf einen Mac. Aber das ist erstmal Wunschdenken. Danke für Deinen Hinweis, hätte ja klappen können.

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  11. Vielen Dank Marcus, ich bin der Roger, und der, der gerade so komisch auf deinen Blog guckt, ist der Axel… 😉

    Ja, ich bin vom Podcast der SchreibDilettanten begeistert! Dadurch bin ich auch auf Scrivener gestossen und habe es inzwischen gekauft. So, das will eigentlich niemand lesen und interessiert nicht. Also zu meiner Frage:

    Hast du eine eigene Projektvorlage, benutzt du eine Standardvorlage, oder beginnt das Projekt jeweils so leer, wie das Nichts?

    Ich bin so ein Ordnungsfreak und komme nur mit den Dingen klar, welche ich selber aufgebaut und erarbeitet habe. Aber da das planerische Schreiben für mich Neuland ist, hadere ich immer noch mit dem Konzept: Idee, Setting, Plot, Figuren, Stufendiagramm (Stepsheet), etc.

    Ich finde einfach keinen Anfang. Kannst du mir weiter helfen?

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  12. Huhu,

    Scrivener habe ich zwar noch nicht gekauft, aber teste es gerade. Bin durch deinen Artikel erst darauf aufmerksam geworden, WAS alles möglich ist und ich denke, ich werde das Programm kaufen. Ja, vielleicht solltest du wirklich Prozente bekommen 😉

    Ich werde deine Tipps gleich mal an einem alten Nanowrimo-Projekt testen. Vielen Dank!

    lg Steffi

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  13. Lieber Marcus!

    Vielen lieben Dank für die tollen Tipps. Ich bin Scrivener-Einsteiger und stolper noch über das eine oder andere.
    Ich möchte gerne in meinen Recherchen eine Wiki Seite einbauen. Bekomme es aber nicht hin. Ich vermute, mein Scrivener (Windows) mag die https Seiten vom Wiki nicht.
    Kennst du oder jemand anderes dieses Problem und hat eine Lösung?

    Vielen lieben Dank für die Antwort & herzliche Grüße von der Ostsee,
    Christiane

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