Wie Dialoge besser werden

Für mich sind Dialoge das Beste an einem Roman. Als Leser fasziniert mich  ein zugespitzter Wortwechsel, der mir die Figuren näher bringt und für Spannung sorgt. Als Autor weiß ich Dialoge zu schätzen, weil sie mir helfen, Figuren zum Leben zu erwecken und den Text aufzulockern. Trotzdem kämpfe ich beim Schreiben allzu häufig mit Dialogen, weswegen ich mir eine Übersicht der wichtigsten Grundsätze des Dialogschreibens zusammengestellt habe, die mir durch Schwierigkeiten hilft.

1. Regeln beachten

Eigentlich selbstverständlich, aber man sollte mal drüber gesprochen haben: So werden Redebegleitsätze korrekt in Dialoge eingefügt.

  • „Hey!“, rief Michael.
  • „Was ist das?“, fragte Monika.
  • „Ich komme gleich“, sagte Inka.

Auf Details achten: Nachstehende Redebegleitsätze werden immer mit Komma abgetrennt, Ausrufezeichen und Fragezeichen der wörtlichen Rede bleiben bestehen, Punkte fallen weg.

  • „O Mann“, sagte Jonas, „ich kann nicht mehr.“

Eingeschobene Redebegleitsätze werden mit Kommas abgegrenzt. Es wird klein weitergeschrieben, wenn der Redebegleitsatz mitten im Satz der wörtlichen Rede steht.

Aber:

  • „O Mann!“, sagte Jonas. „Ich kann nicht mehr.“

Sehr viel mehr Regeln muss man eigentlich nicht kennen.

2. Orientierung

Ich muss während eines Dialogs immer wissen, wer spricht. Wenn ich mich als Leser auch nur eine Sekunde frage, wer denn eigentlich gerade redet, dann verpufft die gesamte Wirkung. Die Illusion des Theaters vor dem inneren Auge, das Kopfkino, ist zerstört. Dabei ist es wichtig, dem Leser die Orientierung auf verschiedene Art und Weise zu ermöglichen, damit der Text lebendig und interessant bleibt.

Eines der einfachsten, aber auch am wenigsten eleganten Mittel, ist der Redebegleitsatz, der mit Doppelpunkt der wörtlichen Rede vorangestellt wird.

  • Lisa sagte: „Mir wird’s zu bunt.“

Ich habe den Eindruck, dass Autoren früher zu diesem Mittel häufiger gegriffen haben. Inzwischen lese ich in zeitgenössischen Unterhaltungsromanen solche Redebegleitsätze so gut wie gar nicht mehr.

Ein weiterer Klassiker ist der nachgestellte Redebegleitsatz mit „sagte“.

  • „Diese Visage habe ich irgendwo schon mal gesehen“, sagte Vincent.

Schlicht, einfach und elegant. Das Mittel der Wahl, wenn einem nichts Besseres einfällt, finde ich. Das Gute daran: Mit der Zeit wird „sagte XY“ unsichtbar. Der Leser nimmt im Prinzip unbewusst den Redebegleitsatz wahr, weiß, wer gerade spricht, muss aber nicht darüber nachdenken.

Es ist eine Stilfrage, aber ich verzichte meistens auf Verben wie „brüllte“, „flüsterte“, „schrie“ usw. Meine Meinung: Wenn aus dem Kontext des Gesprochenen nicht deutlich wird, in welcher Tonlage und mit welchen Gefühlen eine Figur etwas sagt, dann habe ich den Dialog nicht gut geschrieben. Außerdem: Je mehr man dem Leser zutraut, solche Schlüsse selbst zu ziehen, desto größer ist auch die Chance, ihn in die Geschichte einzubinden. Er muss aktiv werden, um die Gefühlslage der Figuren zu interpretieren. Ich mag das.

Wenn eine länger wörtliche Rede erfolgt, ist es ratsam, den Redebegleitsatz so schnell wie möglich zu bringen:

  • „Das gibt’s nicht“, sagte Jennifer. „Du kannst doch nicht einfach so ohne mich anfangen. Das ist ein Skandal. Ich werde das melden. So was lasse ich mir nicht gefallen.“

Die Faustregel: Besteht die wörtliche Rede aus einem Satz oder nur sehr wenigen, kurzen Sätzen, kann ich den Redebegleisatz ans Ende stellen. Sobald sich die wörtliche Rede über mehr als eine Zeile erstreckt, besteht die Gefahr, dass sie für den Leser zu unübersichtlich wird.

3. Handlung statt Redebegleitsatz

Häufig kann ich einen Redebegleitsatz durch einen kurzen Satz ersetzen, der die Handlung einer Figur zeigt. Somit spare ich mir das Anhängsel, lasse die Figur und die Situation vor dem inneren Auge des Lesers aktiv und damit lebendig werden und kläre, wer gerade redet.

Burghardt hob die Hand. „Äh, ich war’s.“

4. Dialekt und Akzente sparsam einsetzen

Jede Figur eines Romans sollte ihre ganz eigene Sprache haben. Jeder von uns hat Redewendungen und Phrasen, bestimmte Satzbaumuster die er gerne und häufig verwendet. Romanfiguren sollten da nicht anders sein. Diese Eigenheiten dürfen allerdings dem Lesefluss nicht im Weg stehen

Beim Schreiben bemühe ich mich deswegen darum, solche Dinge jedoch so subtil wie möglich einzusetzen. Hier kann man es sich leicht mit dem Leser verderben. „Nee, ick weeß och nich watt datt soll, Kleene.“ So schick Mundart auch sein mag – sie trägt nicht zur Lesbarkeit bei. „Der Hauptmann von Köpenick“ ist ein tolles Drama. Aber für jeden Nicht-Berliner ist er schon fast in einer Fremdsprache geschrieben. Die Lesegeschwindigkeit wird reduziert. Als Autor von Spannungsromanen möchte ich aber das genaue Gegenteil erreichen.

Wenn ich unbedingt anzeigen will, dass Figuren mit Dialekt sprechen, beschränke ich mich auf wenige Worte: „Nee, ich, weiß auch nicht, was das soll, Kleene.“ Schon hat der Leser einen Eindruck von der Figur, kann die Zeile aber trotzdem viel leichter lesen.

Darum geht es bei Dialogen (unter anderem): Dem Leser soll ein Bild vom Sprecher vermittelt werden. Saubere Transkription wörtlicher Rede ist in der Unterhaltungsliteratur kaum auszuhalten.

5. Monologe vermeiden

Eigentlich naheligend, denn Monologe sind halt keine Dialoge. Alle Vorteile, die Dialoge bieten, verschenke ich, wenn ich eine Figur seitenweise reden lasse. Trotzdem passiert mir das immer wieder, denn manchmal muss jemand halt erzählen, was er Schlimmes in der Vergangenheit getan hat, einen langen Augenzeugenbericht abgeben usw.

Manchmal lassen sich solche Informationen auch in ein Gespräch verpacken. Der Gesprächspartner kann Nachfragen stellen oder im Sinne eines guten Konflikts das Gesagte anzweifeln, Vorwürfe machen oder die Informationen einfach ergänzen.

Wenn das nicht geht entscheide ich mich lieber, statt des Monologs dann aus der Erzählung eine Rückblende zu machen – oder einen Brief oder einen Tagebucheintrag. Was auch immer. Dialoge sind mir zwar eigentlich lieber, aber seitenlange Monologe sind noch schlechter als eine anschauliche Erzählung.

Die beste Lösung besteht halt darin, die Figuren einfach nicht so lange reden zu lassen.

Wie schreibst du Dialoge?

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59 Antworten auf “Wie Dialoge besser werden”

  1. Deine Beschreibung, wie man Dialoge am besten formuliert, wird mir sicher demnächst weiterhelfen.
    Wobei ich auf Dialoge weitestgehend verzichte….das ist aber eher meinem Genre geschuldet…*grins*.
    Da will der Leser zwar Spannung, aber eher der anderen Art…und erst recht nicht zu viel Gerede, das geht nur im Vorfeld….*g*
    Aber danke fürs nochmal fürs Erläutern der Regeln. Man ist doch immer wieder verunsichert.

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  2. Hallo Marcus,

    ich kann dir bei allem voll und ganz zustimmen.

    Bei längeren Dialogen lasse ich jedoch Redebegleitsätze später weg, wenn der Leser im selben Dialog bereits weiß, welche (2) Personen sich unterhalten. Ich denke, das würde sonst nerven.

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  3. Ich weiß nicht, ich finde es immer etwas komisch, wenn immer sagte danach steht, wenn der Text nach einem Brüllte verlangt. Sagen hat doch etwas Alltägliches, etwas Normales. Was, das sagt er nur? Der ist aber cool drauf. Ich würde den Satz rausschreien.

    Bitte immer mit Anführungszeichen. Ich lese in letzter Zeit viele Bücher, neuerdings Indigo von Setz, die glauben, ohne Anführungszeichen wirkt ein Text intellektueller, klüger.

    Bei der Jenniferrede hätte ich den zweiten Satz als Frage formuliert und den dritten Satz weg gelassen. Zweite Satz sähe so aus: „Was fällt dir eigentlich ein, ohne mich anzufangen?“
    Fragen wirken belebend, auch Aufforderungen und Ausrufe, nicht so viele Aussagen.

    Ebenfalls sollten meiner Meinung die Figuren mitdenken.

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    1. Wie schon im Artikel erwähnt, ist das eine Stilfrage. Vor allem früher haben Autoren häufiger andere Verben als „sagte“ für Redebegleitsätze verwendet. Ich verwende auch hier und da mal weniger neutrale Verben, versuche mich aber davor zu hüten, den Leser zu stark zu hüten oder zu bevormunden. Ich denke, deswegen ist es besser, neutrale Redebegleitsätze zu verwenden.

      Um diesen Punkt aus dem Artikel noch genauer auszuführen: Entweder habe ich den Satz schon so geschrieben, dass er gebrüllt werden muss. Dann muss ich den Leser nicht noch mit der Nase drauf stoßen. Er liest ihn ohnehin so und der Redebegleitsatz verschwindet aus der bewussten Wahrnehmung des Lesers, so dass er nur noch beiläufig registriert, wer denn da gerade schrie.

      Habe ich ihn aber nicht so geschrieben, dass der Leser selbst zu dem Schluss kommt, das geschrien wird, verwirre ich ihn durch das „brüllte“. Denn dann gibt es einen Widerspruch zwischen dem Redebegleitsatz und der eigentlichen Rede. Streng genommen gibt es also gar keinen Grund, etwas anderes als „sagte“ zu verwenden.

      Was ich so nicht im Artikel geschrieben habe: Am besten ist es, wenn ich gar keinen Redebegleitsatz brauche, finde ich. Wenn allein durch die unterschiedliche Sprechweise der Dialogpartner deutlich wird, wer spricht, dann ist der Lesefluss am größten.

      Mit Aufforderungen, also Ausrufezeichen, und Fragezeichen versuche ich ebenfalls so sparsam wie möglich umzugehen. Fragezeichen bekommen bei mir wirklich nur Fragesätze. Ausrufezeichen benutze ich so gut wie nie. Ist auch eine Geschmackssache, aber ich finde, dass sie einen Text schnell überfrachten und wiederum den Leser zu stark steuern. Weniger ist da meiner Meinung nach mehr.

      Vielen Dank, dass du deine Perspektive beigesteuert hast. Beim Schreiben ist ja nichts Gesetz und es gibt zum Glück viele Alternativen, zwischen denen man wählen kann.

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  4. Nein, es geht mir nicht um Fragezeichen und Ausrufe, sondern darum, dass Dialoge lebendiger wirken, wenn man mehr Frage und Ausrufe formuliert. Man kann viel als Fragen formulieren. Ich habe ja aus deinen normalen Satz auch eine Frage gemacht und ich glaube, so gewinnt ein Text, weil Fragen und Aufforderungen mehr Kommunikation nach sich ziehen, als reine Aussagen.

    Sagen steht für mich für eine normale Ausdrucksweise. Wenn ich etwas schreie, sage ich es nicht, sondern schreie ich es. Deshalb sollte danach eher schreien stehen, weil mich dann das leisere, alltäglichere Sagen irritieren kann.
    Meistens kann man so etwas mit einer kräftigen Gestik der Figur kombinieren, so dass das sagen sowieso wegfallen kann.

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  5. Nachtrag:
    Wahrscheinlich hängt die Qualitäten der Dialoge auch mit der Qualität der erfundenen Figuren zusammen. Wenn man weiß, wer da spricht, warum er wie spricht, welche Ziele er verfolgt, wird dieses auch den Dialog gut tun.

    Und es sollte einen Grund geben, warum die sich unterhalten. Der eine kann sein, dass sie unterschiedlicher Meinung sind, der andere wird sein, dass der eine etwas weiß, was der andere wissen will oder wissen muss.

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  6. Noch ein Nachtrag!

    Bitte aufpassen mit nachgestellten Namen wie zum Beispiel in „Kannst du mir bitte die Butter geben, Thomas?“ Das wirkt auf mich eher gekünstelt als „Thomas, kannst du mir bitte die Butter geben?“, weil man ja meistens weiß, von wem man etwas will und deswegen zuerst den Namen erwähnen wird und danach die Bitte stellt, damit man sicher geht, dass der Mensch auch mitbekommt, was man von ihm möchte. Den nachgestellten Namen nur in Ausnahmefällen, lieber den vorgestellten Namen.

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  7. Hallo Marcus,
    ich schließe mich Engel an. Es stört mich als Leserin überhaupt nicht, wenn jemand „flüstert“ und dort „flüstert“ steht. Ein Widerspruch kommt nur auf, wenn ich als Leserin in der Szene nicht drin bin, die Stimmung des Satzes anders empfinden. Also ich höre im Geiste den Protagonisten „wütend zischen“ und dann kommt ein „meinte er“.
    Die Gefahr bei der Verwendung der passenden Verben ist, dass ich mir als Schriftsteller keine MÜHE mehr gebe, dass auch ohne die Redebegleitsätze für den Leser klar ist, wie der Dialog erfolgt. Sprich in welcher Stimmung, Lautstärke oder Emotion er sich abspielt. Das finde ich inzwischen sehr häufig bei Büchern und das stört mich extrem. Aber so gibt es dann oft in dem Buch Schwankungen in dem Charakter der Figur wo ich mir fast vor Frust in die Hand beiße. Da ist eine schüchterne Protagonistin, die dann temperamentvoll dem Lover eine Ohrfeige verpasst *agrrrrr*. Wo ich Dir dann wieder Recht gebe ist, dass die Redebegleitsätze sparsam eingesetzt werden sollten. Ja fast schon nebenbei erfolgen ohne den Lesefluss zu hemmen.
    Liebe Grüße Kerstin
    P.S. Mann, wann kann ich denn mal etwas von Dir lesen????

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    1. Hey, Kerstin, es ist halt Geschmackssache. Ich bin Minimalist und Schnellleser. Außerdem mag ich es, bei Texten Interpretationsspielraum zu haben. Deswegen reicht mir persönlich „sagte“ und die Info, wer gerade spricht. Im Gegenteil, ich fühle mich eher bevormundet, wenn dort etwas anderes steht. Natürlich gibt es auch gute Argumente dafür, anders vorzugehen.

      Freut mich sehr, wenn du gerne etwas von mir lesen willst. Und ich würde mich auch sehr freuen, wenn ich dir etwas empfehlen könnte. Mein erstes Manuskript kreist noch bei Literaturagenturen. Mein zweites ist in Arbeit und wird wahrscheinlich im Sommer fertig und geht dann ebenfalls auf Reisen. Auch wenn es gut läuft, wird es wohl noch ein paar Jahre dauern. Leider.

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      1. Ja, Du bist halt in vielen Punkte ungewöhnlich 😉 Ich finde es spannend das Du in diesen Tagen den klassischen Weg gehst. Verstehen kann ich es, denn mein Mann und ich habe lange darüber diskutiert. Es gab dann Argumenten von seiner Seite, die überzeugend waren. Heute weiß ich das der Weg den ich gegangen bin für mich der Richtige war. Nichtsdestotrotz beobachte ich gerne was passiert und Du bist der Einzige, den ich kenne der klassisch vorgeht. Das Potential hast Du 🙂 und die Geduld und Ausdauer scheinbar auch. Schade nur um die Geschichten, die ich noch nicht lesen kann. Ich hätte so gerne mal wieder einen ECHTEN deutschen Spannungsroman Autoren zum Lesen. Also drücke ich Dir mal die Daumen, dass es nicht Jahre dauert.

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        1. Vielen, vielen Dank für die warmen Worte. Die machen Mut. Wie du bereits sagst – es ist ein Abwägen, das bei mir noch knapp contra Selfpublihsing ausgeht. Frage mich praktisch ständig, ob ich nicht doch selbst publizieren soll. Ich habe großen Respekt vor jedem, der das tut und verfolge die ganze Szene mit riesigem Interesse. Und wer weiß, was die Zukunft bringt. Aber auch wenn ich diesen Weg gehen sollte, wird er bestimmt nicht wesentlich schneller gehen. Ich denke, wenn man als Autor keine Geduld besitzt, hat man mindestens zur Hälfte die Jobbeschreibung schon verfehlt 😉

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          1. Geduld und als selbstpublizierender Autor Geld mit dem Risiko es zu verlieren. Für mich ist es eine langfristige Investition. Und ja Geduld, Geduld, Geduld…ich wollte auch gern mein zweites Buch vor Weihnachten veröffentlichen, aber es gab zu viele Fehler, Unstimmigkeiten. Ich verstehe immer gar nicht wie, die anderen das Schaffen. Mein Lektorat dauert einfach ein halbes Jahr und das wird sich vermutlich nicht ändern, weil eine Geschichte immer besser werden kann, egal wie gut der Rohentwurf ist. Aber da sind wir uns beide ja völlig einige, was die Überarbeitungsphase anbetrifft. Wünsche Dir noch ein schönes Wochenende.

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      2. Interpretationsspielraum will ich in anderen Sachen.

        Ich glaube, du hast mein Gedanken nicht verstanden. Wenn ich danach sage lese, stelle ich mir niemanden vor, der das brüllt, sondern jemand der das normal sagt, also weckt auch das Sagen Assoziationen hervor, nicht jemand, der brüllt, sondern der es im Normalton sagt. Also wird mir vorgeschrieben, dass ich mir vorstellen muss, dass der diesen wütenden Ausdruck in einer normalen Lautstärke sagt. Sagen bedeutet bei mir eigentlich normale Lautstärke.

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        1. Doch, doch, ich habe dich schon verstanden. Mir geht es halt nicht so. Wie gesagt, Geschmäcker und Lesegewohnheiten sind einfach verschieden. Dafür gibt es ja so viel unterschiedliche Autoren. Und den Punkt, dass natürlich das Verb auch zur Äußerung passen muss, hatten wir ja bereits.

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  8. Dialoge die mit „sagte, meinte, usw.“ enden, finde ich langweilig. lasse die sprechende Figur etwas tun. z.B.: schlug mit der Hand auf dem Tisch … schüttelte den Kopf … sah ihn traurig an … verzog ächtlich den Mund. Damit ist klar wer spricht und wie. Ich erspare den Leserinnen und Lesern das „brüllte, zischte, usw.“ Die Fantasie wird angeregt, die Figuren lebendiger.
    Mit dem „selber einen Roman schreiben“ ist das so eine Sache. Manche Menschen sind wunderbare Leher, können, dass was sie Lehren selber nicht so gut anwenden. Sonst währe die Professoren der Wirtschaft die reichsten Menschen, die von der Germanistik, hätten die besten Bestseller geschrieben. Ich finde deine Info zum Schreiben kurz und sehr informell. Über das Schreiben, würde ich an Deiner Stelle ein E-Book schreiben. Solche kurze und knappe Ratgeber werden gebraucht

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    1. Ja, ganz meine Meinung. U.a. durch die Handlungen der Figuren sollte deutlich werden, wie sie etwas sagen.

      Früher oder später werde ich auch einen Schreibratgeber verfassen, das ist schon fest eingeplant.

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      1. Letzteres tust du bereits, zwar nicht als Buch, sondern Blog.

        Wenn man eine Szene ein Dialog ist, also kein Trialog, dann braucht man nicht ständig kenntlich machen, wer da spricht, weil es automatisch klar ist. Wenn der andere endet, ist automatisch der andere dran. So kann man sich auch viele sagen sparen.

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  9. Hallo Engel,
    nein das stimmt nicht. Wenn du ein Tisch hast und die Leute dort diskutieren, wird aus vielen Dialogen nicht erkenntlich wer spricht. Die Kunst ist es wirklich dem Leser eine Hilfestellung zu geben ohne die Dynamik einen wörtlichen „Schlagabtausches“ zu bremsen oder durch zu viele Verben, den Leser zu bevormunden bzw. in der Schreibtechnik zu schlampen, weil man ja die netten Verben und Adjektive hat.

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  10. Das wäre auch kein Dialog mehr, also ein Gespräch zwischen zwei, sondern drei, vier, fünf. Auch Teile eines Gesprächs kannst du zu aufbauen, dass es ein Dialog wird, also sich nur auf zwei Menschen bezieht.

    Ich halte es nicht für eine Bevormundung, wenn ich durch den Nachsatz erfahre, dass der Text gebrüllt wird. Natürlich muss er auch brüllbar sein. Und brüllen ist nicht sagen, beides Sprechakte zwar, aber beide nicht gleich.
    Ich empfinde es auch nicht als Bevormundung, wenn ich erfahre, dass jemand sprintet, schlendert, nicht nur geht.

    Als Bevormundung empfinde ich ein Satz: „Danach hörten wir einen interessanten Vortrag“, ohne das erklärt wird, worum es in dem Vortrag ging und warum er interessant war, ich kann nicht abgleichen, ob ich den Vertrag selbst überhaupt interessant gefunden. Ich lerne auch nichts Neues über die Figur. Was findet sie nun interessant?

    Und wenn man Gestik und Mimik beschreibt, muss man auch darauf achten, dass der Leser versteht, was der Autor einem damit sagen will. Manchmal ist mir eine klare Einordnung lieber als Mimenspielakrobatik.

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  11. Hallo, ich habe da mal eine kurze Frage: Wie schreibe ich am besten einen „Schrei“ in einem Dialog? Über Antworten bin ich sehr dankbar.
    Michaela Kreb

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    1. Nun ja, ganz einfach: „Lass mich in Ruhe!“, schrie sie. Im Idealfall sollte inhaltlich für den Leser auch unmissverständlich klar werden, dass hier geschrien wird. Das ist manchmal ganz einfach. „Feuer?“ ist häufig einfach eine höfliche Frage, die im normalen Tonfall vorgebracht wird. „Feuer!“ hingegen wird meistens geschrien.

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  12. Hach, mit dem ’sagte XY‘ tu ich mich auch immer etwas schwer. Das wirkt, finde ich, immer so einfallslos. Trotzdem finde ich in vielen Romanen oft eine Aneinanderreihung von ’sagte X, sagte Y, sagte Z‘-Sätzen, was mich dazu ermutigt, dann doch ein paar in meine Manuskripte einzubauen. Ich denke, das ist aber vielleicht eher eine persönliche Eigenart; auf mich wirkt das einfach nicht sehr elegant.
    Ein kleiner Typo oben: Fausteregel
    Tolles Blog, übrigens!

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    1. Hey, Johanna, danke für das Lob und das Korrekturlesen.

      Inzwischen bin ich mir auch nicht mehr so sicher, was das Verzichten auf ausdrucksstarke Verben in Redebegleitsätzen geht. Erstens habe ich da im Lektorat anderes Feedback bekommen und daraufhin nochmals bei der Lektüre verstärkt auf Redebegleitsätze geachtet. Der Trend scheint eindeutig eher in Richtung ausdrucksstarke Verben zu gehen. Ich persönlich finde „sagte“ eigentlich besser, aber damit liege ich wohl nicht im Trend. Trotzdem würde ich immer vorsichtig sein. Oft lese ich so was wie „…“, spuckte er ihr entgegen, oder „…“, platzte es aus ihm heraus. Ich finde, dass heir eindeutig übertrieben wird. Solche Redebegleitsätze reißen mich immer aus der Handlung raus. Gerade bei Letzterem denke ich immer an die Chestbuster aus Aliens, was in den seltensten Fällen was mit der Romanhandlung zutun hat 😉

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  13. Hallo Marcus, dein Artikel ist zwar schon drei Jahre alt, aber für mich gerade trotzdem topaktuell, da ich am meinem ersten Roman schreibe. Die Sache mit den Dialogen klappt sehr gut, aber ich habe gerade ein Problem darzustellen, wenn Figuren etwas denken. Passend dazu heißt dein Roman ja „Tödliche Gedanken“ – ich denke ich sollte ihn lesen, dann wüsste ich die Antwort vermutlich… 😉 Meine Frage ist also, wie bringe ich korrekt Gedanken auf´s Papier? Oder darf ich gar keine Gedanken beschreiben? Bin ich nur Zuschauer, wie bei einem Film und darf nur das für mich Sichtbare beschreiben, weil ein Betrachter der Szene ebenfalls keine Gedanken sehen würde? Vielleicht hast du ja auch schon etwas darüber geschrieben in deinem Blog? Vielen herzlichen Dank vorab Tina

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  14. Im Dialekt schreiben muss nicht sein: Wie soll denn ein Berliner verstehen, was ein Münchner sagen will bzw. ein Wiener einen Vorarlberger und umgekehrt ?

    Oder noch schlimmer, allgemein geschrieben, wenn jemand stottert oder nuschelt und die Sätze verhunzt werden. Wenn die Beschreibung gut ist, so kann ich mir das vorstellen, wie der/die stottert, nuschelt etc.

    Herzliche Grüße

    Andrea

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    1. Da du ja aus der Sicht einer Perspektivfigur schreibst, reicht es doch, so was zu sagen, wie: »Sie verstand ihn nicht, weil er nuschelte.« Oder so. Ist in meinen Augen einer der Fälle, in denen Show Don’t Tell nicht angebracht ist.

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  15. Hallo Markus,
    Das waren für mich sehr hilfreiche Tipps. Vielen Dank dafür. Ich schreibe nun schon seit einigen Jahren. Mein Lernprozess war bisher eher intuitiver Natur, da ich noch nie einen Schreibkurs belegt habe und eher durch das Lesen lerne. Allerdings habe ich das Gefühl, dass es viel zu langsam voran geht und es führt auch hin und wieder zu Irrwegen. Deine sytematische Auflistung zum Schreiben von Dialogen hilft, einen klaren Überblick zu finden. Im Moment beschäftigt mich ein ähnliches Thema. Meinen Dialogen fehlt es oft an Struktur. Manchmal entwickeln sie ein Eigenleben, die Handlung ufert aus oder verändert sich. Hin und wieder kann das inspirierend sein aber viel öfter behindert es den Handlungfluss und ich komme nicht weiter. Wie schaffe ich ein solides Gerüst, an dem ich mich orientieren kann? Für eine Antwort wäre ich Dir sehr dankbar
    Herzliche Grüße
    Matthias

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  16. Hallo Matthias,
    wie meinst du das mit dem soliden Gerüst, an dem du dich orientieren kannst. Marcus hat ja bereits in dem Blogpost wichtige Merkmale genannt. Anfangs machte ich den Fehler, dass ich ein Dialog schrieb, wie ich spreche, dass wird in einer Geschichte schnell langweilig. Bei dem Gerüst musst du nur die Zielsetzung im Auge behalten. Welchen Zweck hat der Dialog? Welche Erkenntnisse sollen sich vielleicht ergeben? Wie stehen die sprechenden zueinander in einer Beziehung? Ich habe meistens das Ergebnis im Kopf und schreibe darauf zu. Manchmal kommen dann spontane Zwischenwege zustande, durch den Charakter der Figuren. ABER – jedes Wort hat einen Zweck. Ich hatte z.B. mal einen Charakter der liebe beobachtet als redet. Entsprechend musst sie immer so knapp wie möglich antworten ohne viele Wörter. Simples Beispiel: „Wie geht es dir?“ „Super klasse, nachdem ich noch ein wenig in dem Buch gelesen habe, das du mir empfohlen hast, schlief ich wie ein Stein und heute morgen fühle ich mich fit wie ein Turnschuh – danke für den Tipp.“ – das ist eine lange Antwort und du bekommst dort gleich ein paar Hinweise über den Charakter, Andeutungen auf Probleme und eine Beziehung zwischen Fragender/Fragendem und Antworteten. Die Antworten dürfen aber nicht nur auf etwas hinweisen, sie müssen es. Den jedes Wort, jede Handlung, jeder Dialog treibt deine Geschichte vorwärts. Meine Protagonisten hätte jetzt geantwortet „Gut“ – und trotzdem hätte die Leserin den ganzen langen Satz, von zuvor in dem „Gut“ – lesen können, wenn es mir gelungen ist, die Figur korrekt aufzubauen.
    Schau die Bücher an, wo dich die Dialoge fesseln. Wo du die Stimmen in deinem Kopf hörst – und schreibe welche. Lese sie dir selbst laut vor. Oder, wenn du das magst, teste sie mit einem und Frage ihn, welche Gedanken ihm/ihr beim Lesen gekommen sind, dann weißt du, ob du auf dem richtigen Weg bist.
    Lieber Gruß und frohes Schreiben 🙂
    Kerstin

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    1. Hallo Kerstin,

      Vielen Dank für Dein Feedback. Einen Dialog, sehe ich als eine Art Choreografie aus verschiedenen Faktoren. Wie gelingt es mir die Unterhaltung auf das Thema zu lenken? Wie gestalte ich das Zusammenspiel der handelnden Figuren? Wie entwickle ich im Dialog ihre Charakter? Und Wie schaffe ich einen eleganten Spannungsbogen, der nicht im Vordergrund steht, sondern sich organisch aus der Unterhaltung ergibt? Auch die Handlungsreihenfolge ist nicht immer klar. Es fällt mir schwer da den Überblick zu bewahren. In einigen Büchern habe ich den Eindruck, als ob die Autoren einem bestimmten Weg folgen, z.B. Frank Herberts Wüstenplanet. Seine Dialoge sind einfach genial.
      Meine bisherige Erfahrung zeigt mir, dass es manchmal nicht ausreicht einfach drauflos zu schreiben. Am Anfang habe ich mich in meinen Texten verzettelt und so lange daran rumgebessert, bis sie nicht mehr lebendig wirkten. Andererseits entwickelten meine Figuren ein Eigenleben, was spannend war, mich aber manchmal vom Weg der Handlung abbrachte.
      Gerade probiere ich aus, den Ablauf meiner Dialoge zu planen. Ich schreibe den Inhalt im Groben runter und orientiere mich dann daran. Die Schwierigkeit dabei ist den Figuren genug Spielraum zu lassen, damit sie nicht ihre Lebendigkeit verlieren. Keine Ahnung ob das die Lösung ist aber es bringt mich etwas weiter.

      Liebe Grüße
      Matthias

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      1. Die Mühe, die du in die Entwicklung deiner Dialoge steckst, zeigt meiner Meinung nach, dass du auf dem richtigen Weg bist. Am Ende gehört einfach verflixt viel Übung dazu, gute Dialoge zu schreiben, fürchte ich.

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      2. Hi Matthias,
        oft gehen wir beim Schreiben zu verkopft an die Texte dran. Das ist der Grund weshalb ich das Lernen, zeitlich ganz scharf von meinem Schreiben trenne. Du denkst zu viel, statt es fließen zu lassen. Wenn deine Protagonisten die Überhand gewinnen, lass das zu. Du kannst immer noch in er Überarbeitung später an den Texten feilen. Nun muss ich aber gestehen, dass Planung eine totale Schwäche von mir ist und ich daher völlig ungeeignet, dir in der Hinsicht einen Tipp zu geben.
        Ich frische mein Studium gerade mal wieder mit einer Masterclass auf, die allerdings in Englisch ist von James Patterson, der weltweit bestverdienende Autor seit einigen Jahren. Seine Bücher bestehen nur aus Dialogen und die ganze Geschichte wird darin erzählt. Das finde ich zum Teil sehr anstrengend als Leserin, aber sie werden dadurch sehr lebendig. Ein empfehlenswerter Kurs 🙂

        Zu deiner Frage:
        Wie entwickle ich im Dialog ihre Charakter?
        Indem du sie so sprechen lässt wie sie sind. Sagt z.B. einer deiner Charaktere immer „Hmh“ bevor er (ich bleibe jetzt mal in der Form, kann natürlich auch sie sein) sagt, um Zeit zu gewinnen oder weil er nie zuhört. Ist das ein Charakterzug. Oder „Himmelherrgott, kannst du dich nicht mal am Riemen reißen?“ – verliert er ständig die Geduld, weil ihn seine Freundin nervt? Dann hast du auch die Beziehung drin. Oder eben mein Charakter, die nur das absolut notwendigste spricht. Grammatikalisch vielleicht sogar mal falsch. Kurz, knapp ohne Füllwörter und immer auf den Punkt. Dabei nie zu einer Fortführung des Gespräches einladend. Beispiel aus meinem Roman Hannas Wahrheit:

        Als Hanna die Wohnungstür aufschloss, klingelte das Telefon.
        »Ja.«
        »Wo warst du? Ich habe mir schon Sorgen gemacht, seit gestern Abend versuche ich, dich zu erreichen«, ertönte die vorwurfsvolle Stimme von Marie.
        »Weg.«
        »Die ganze Nacht?«
        Statt zu antworten, seufzte sie tief.
        »Eigentlich rufe ich dich an, weil ich das Mittagessen absagen wollte. Bei mir stapelt sich die Arbeit auf dem Schreibtisch. Aber jetzt hast du mich neugierig gemacht. Treffen wir uns um halb eins?«
        Das Mittagessen hatte sie völlig vergessen. Sie warf einen Blick auf die Uhr in ihrer Küchenzeile. Halb zwölf, noch genug Zeit zum Umziehen und trotzdem pünktlich zu sein.
        »Abgemacht.«

        Bei den anderen Fragen muss ich passen, weil ich sie nicht verstehe. Vielleicht nochmal ein kurzes Zitat aus dem Buch von Professor Otto Kruse: Kunst und Technik des Erzählens, bei dem ich meine ersten Schritte zum Schreiben absolvierte. Wörtliche Zitate aus dem Buch:

        „Das größte Problem bei der Gestaltung von Dialogen ist es, aus dem in Alltag dominierenden, vorhersehbaren Dialogschemata auszubrechen. Vielen Dialogen liegt eine Art Skript zugrunde, das die Sprecherrollen und Aussagen weitgehend festlegt.“
        Negativer Beispiel Dialog aus dem Buch:
        „A: Ich habe dir Pistazieneis mitgebracht. Das Eis, das du so besonders liebst.
        B: Danke, ich bin so froh, dass du nach der Arbeit immer an der Eisdiele vorbeikommst.
        Hier dient der Dialog dazu, die Leser über etwas zu informieren, nicht dazu, etwas zwischen der Beziehung der beiden sichtbar zu machen oder die Handlung voranzutreiben. ….Sind die Dialogpartner ein Herz und eine Seele, genügt ein Bild – ein Dialog wäre langweilig. Will sie aber Sex, während er auf ihr Geld aus ist, dann könnte das interessant werden.“

        Ein Übung die wir machten, war das wir uns Abends in eine Kneipe begaben und Dialogen zu hörten. Um aus der eigenen Sprache auszusteigen und zu hören, wie andere Menschen sich unterhalten. Genauso spannend ist das Rollenspiel, du schlüpfst in die Haut des Charakters und antwortest wirklich aus deren Sicht.

        Ich hoffe das Hilft dir und ich verwirre dich nicht.
        Herzliche Grüße
        Kerstin

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        1. Hallo Kerstin,

          Ja verkopft trifft es in mancher Hinsicht. Der Kritiker in mir ist übermächtig. Ich sehe das Schreiben gerade deshalb als eine interessante Herausforderung. Ich lerne über mich, meine Widerstände. Es ist natürlich toll, wenn ein Charakter wie von selbst ein Eigenleben zu führen beginnt. Es gibt mir das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein. Trotzdem, glaube ich, braucht es Führung. Es kam vor, dass sich meine Handlung total veränderte und auf einmal nicht mehr stimmig war. Ich landete in Sackgassen, was sehr frustrierend ist. Ich glaube mein größter Fehler war, mir keine Hilfe zu suchen. Ich versuchte mich mit den Problemen beim Schreiben allein durchzukämpfen. Immerhin, mich hier zu zeigen ist ein erster Schritt.
          Vielen Dank noch einmal für Deine Tipps. Ich verstehe was Du meinst. Ich glaube ich bin auf dem richtigen (Um-)weg ;-). Meine Charaktere sind zum Teil sehr abstrakt. Sie kommunizieren z.B. über Gedanken, was auch nonverbale Gefühle transportiert. Eine andere Figur verhält sich scheinbar widersprüchlich, weil ihre Motive bis zum Ende der Handlung im Verborgenen bleiben. Dann gibt es da noch ein zwei schwierige Fälle, die partout nicht lebendig werden wollen. Trotz allem, bei meinem jetzigen Stand nehmen die Dialoge Formen an. Zumindest kann ich sie beim 3. 4. und 5. Mal lesen immer noch gut finden. Aber das alles geschieht langsam, langsam, langsam. Wie auch immer, ich bleibe drann.

          Liebe Grüße
          Matthias

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