Zeit zum Schreiben

Es freut mich ganz besonders, hiermit den zweiten Gastartikel von Richard Norden in meinem Blog veröffentlichen zu können. Sein Artikel Marketing für Buchautoren hat sehr positives Feedback von den Lesern meines Blogs erfahren. Viel Vergnügen mit einigen sehr wertvollen Tipps und Anregungen von Richard. Nach der Lektüre dieses Artikels wirst du täglich mehr Zeit zum Schreiben haben als zuvor.

Haben Sie genug Zeit zum Schreiben? Falls ja, gehören Sie zu einer beneidenswerten Minderheit. Fast jeder Schriftsteller – egal ob neben- oder hauptberuflicher Schriftsteller – klagt darüber, dass er zu wenig Zeit zum Schreiben hat.

Wenn man unseren Alltag mit dem unserer Vorfahren von vor hundert Jahren vergleicht, haben wir durch kürzere Arbeitszeiten und fortschrittlichere Technik im Haushalt deutlich mehr freie Zeit zur Verfügung als noch unsere Großeltern. Dennoch haben wir – zumindest unserem Empfinden nach – nie genug Zeit.

Trotz dieser scheinbar allgegenwärtigen Zeitknappheit schaffen es Autoren wie Alfred Bekker, Thomas Brezina und Wolfgang Hohlbein, im Laufe der Jahre hunderte von Romanen zu schreiben – und das nicht zusammen gezählt, sondern jeder einzelne von ihnen.

Die Lösung dieses scheinbaren Paradoxons liegt in einem Zitat von Mahatma Gandhi: „Jeder von uns hat dieselben 24 Stunden pro Tag. Wir entscheiden nur, womit wir sie füllen.“

Womit füllen Sie Ihre 24 Stunden?

Es ist ein verbreiteter Irrglaube, der Zeitknappheit durch klassische Produktivitäts- und Zeitmanagement-Techniken zu Leibe rücken zu können. Dabei ist schon der Begriff des „Zeitmanagements“ unsinnig. Die Zeit verstreicht unaufhaltsam, ganz egal, ob wir auf der faulen Haut liegen, in blindem Aktionismus hektisch vor uns hin werkeln oder konstruktiv an unseren Projekten arbeiten.

Fakt ist: Es gibt immer mehr zu tun, als man jemals erledigen könnte. Arbeit ist in unerschöpflicher Menge vorhanden und wächst schneller nach, als uns lieb ist. Zeit haben wir hingegen nur in begrenztem Maße – und keiner von uns weiß, wie viel Lebenszeit ihm noch genau bleibt.

Die meisten Menschen schieben ihren Traum, selbst mal ein Buch zu schreiben, immer weiter vor sich her. Sie reden sich ein, dass sie irgendwann später bestimmt Zeit zum Schreiben finden werden. Später – wenn die Kinder aus dem Haus sind, später, wenn sie selbst in Rente sind …

Das Wort „Später“ hat etwas von einer Fata Morgana, die sich unmerklich immer weiter von einem entfernt, ohne dass man ihr jemals näher kommen würde. Wenn Sie wirklich zum Schreiben kommen wollen, müssen Sie sich von dieser Illusion lösen. „Später“ kommt in der Praxis niemals.

Aber ich kann Sie beruhigen. Sie brauchen gar nicht viel Zeit am Stück, um einen Roman zu schreiben. Sicher kennen Sie den alten Kalauer: „Wie isst man einen Elefanten?“ „Einen Bissen nach dem anderen.“

Genauso ist es mit dem Schreiben eines Romans. Auch hier ergeben viele Wenigs ein Viel.

Wenn Sie täglich nur eine einzige Seite schreiben (also ca. 250-300 Wörter), können Sie bereits Ende nächsten Jahres die Rohfassung eines ganzen Romans geschrieben haben. Und für 250-300 Wörter braucht man, selbst wenn man sehr langsam und bedächtig schreibt, maximal eine halbe Stunde. Glauben Sie nicht, dass Sie eine halbe Stunde pro Tag fürs Schreiben freischaufeln könnten, wenn Ihnen wirklich etwas daran liegt?

Um auf das Gandhi-Zitat zurückzukommen: Bei der Suche nach mehr Zeit zum Schreiben geht es nicht um Zeitmanagement, sondern um Prioritätenmanage­ment. Wenn Ihnen etwas wirklich wichtig ist, finden Sie die Zeit dafür. Wenn nicht, gibt es offenbar andere Dinge, die in Ihrem Leben eine höhere Priorität haben.

Sie müssen also zunächst einmal entscheiden, wie viel Zeit Sie gerne pro Woche zum Schreiben zur Verfügung hätten. Ihr Zeitbedarf hängt natürlich stark davon ab, was Sie beim Schreiben erreichen wollen. Wenn Sie nur hin und wieder mal eine Kurzgeschichte schreiben wollen, brauchen Sie deutlich weniger Zeit, als wenn Sie bis Ende nächsten Jahres eine dreibändige Fantasy-Saga schreiben wollen.

Natürlich sollten Sie dabei innerhalb eines realistischen Rahmens bleiben. Wenn Sie einen Vollzeit-Job mit 40+ Wochenstunden haben, dürfte Sie es kaum schaffen, nebenher nochmal 30 Stunden pro Woche zum Schreiben einzuplanen. 😉

Werte von bis zu 20 Stunden pro Woche sind jedoch auch für Berufstätige durchaus noch im Rahmen des Möglichen, wenn man die MEHRZEIT-Methode aus meinem Buch „Zeit zum Schreiben“ konsequent anwendet.

Natürlich kommen auch diese Stunden nicht aus dem luftleeren Raum. Sie können den (Zeit-)Kuchen nur einmal verteilen und jede Stunde, die Sie zum Schreiben freischaufeln wollen, müssen Sie logischerweise bei anderen Dingen streichen.

Das kann also durchaus bedeuten, dass Sie vielleicht ihren Fernsehkonsum, die Videospiele und das Surfen im Internet (oder andere Dinge, die Sie zwar regelmäßig machen, die Ihnen aber bei genauerer Betrachtung doch nicht so wichtig sind) ein Stück zurückschrauben müssen, um die gewünschten Zeiten fürs Schreiben freizuschaufeln.

Dabei ist es sehr wichtig, dass Sie die Zeiten zum Schreiben fest einplanen. Wenn Sie täglich eine Stunde schreiben wollen und die beste Zeit für Sie morgens vor der Arbeit ist, reservieren Sie diese als festen Termin. Alles andere (also auch Surfen im Internet, Mails oder eine schnelle Stippvisite auf Facebook) ist in dieser Zeit tabu.

Am besten funktioniert das, wenn Sie alle Ablenkungen (Mailprogramm, Handy, Browser …) konsequent vermeiden. Schalten Sie Ihr Handy ab und schließen Sie alle Programme/Browserfenster bis auf die, die Sie wirklich zum Schreiben benötigen.

Wenn es darum geht, die mühsam gewonnene Zeit möglichst effektiv zum Schreiben zu nutzen, helfen Ihnen übrigens die drei Herren Pawlow, Parkinson und Pareto:

Iwan Petrowitsch Pawlow war ein russischer Verhaltensforscher, der hierzulande vor allen durch seine Konditionierungsversuche mit Hunden bekannt wurde. Pawlow ließ eine Zeit lang immer ein Glöckchen läuten, bevor die Hunde ihr Futter bekamen. Schon bald fingen die Hunde bereits beim Klang des Glöckchens an zu sabbern, obwohl weit und breit kein Futter zu sehen war.

Auch wenn der Mensch natürlich wesentlich komplexer als Pawlows Hunde gestrickt ist, zeigt uns das dennoch die Macht von Ritualen. Wenn Sie sich täglich zur selben Zeit ans Schreiben setzen, wird Ihr Gehirn schon nach wenigen Wochen um diese Zeit automatisch auf Kreativität umschalten. Sobald das Ritual in Ihrem Unterbewusstsein fest etabliert ist, werden Sie merken, dass Sie innerhalb derselben Zeit plötzlich wesentlich besser mit dem Schreiben vorankommen.

Der zweite Pfeiler unseres Dreigestirns der Produktivität ist Cyril Northcote Parkinson. Er hat sehr treffend festgestellt, dass Arbeit sich stets auf die Zeit ausdehnt, die zu ihrer Erledigung zur Verfügung steht.

Parkinsons Gesetz lässt sich wunderbar mit der 80/20-Regel des italienischen Ökonomen Vilfredo Pareto kombinieren, die (leicht umformuliert) besagt, dass wir 80% der möglichen Ergebnisse in nur 20% jener Zeit erreichen können, die wir zur Erreichung von 100% benötigen würden.

Die Technik, die die Aussagen von Parkinson und Pareto zusammenführt, nennt sich „Timeboxing„, also das Arbeiten in Zeitboxen. Diese Technik kommt eigentlich aus der Software-Entwicklung, lässt sich aber auch wunderbar aufs Schreiben übertragen.

Beim „Timeboxing“, das nichts mit dem Boxsport sondern mit der „Box“ zu tun hat, legen Sie für jeden Abschnitt eines Projekts eine spezifische Deadline fest. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen Sie mit dem entsprechenden Projektabschnitt fertig sein – selbst wenn vielleicht bis dahin noch nicht alles „perfekt“ ist, sondern lediglich „gut genug“.

Größere Projektabschnitte brechen Sie dabei auf kleinere, überschaubare Ziele herunter, die innerhalb weniger Tage oder maximal einer Woche erledigt werden müssen. Statt zu sagen: „Der Roman soll Ende nächsten Jahres fertig sein“, setzen Sie sich das konkrete Ziel: „Die Rohfassung von Kapitel 3 muss bis Sonntag fertig sein.“

Dieses kurze Zeitlimit sorgt dafür, dass Sie nicht erst die Zeit vertrödeln und erst dann in hektische Aktivität verfallen, wenn der Endtermin vor der Tür steht und Sie noch meilenweit vom Ziel entfernt sind. Es gibt immer ein kurzfristiges Ziel, sozusagen eine tickende Uhr.

Das schöne an diesen selbst gesetzten Terminen ist: Wenn Sie Ihr ganzes Schreibprojekt mit Zwischenterminen für alle wichtigen Meilensteine versehen haben, ist alles viel leichter im Auge zu behalten: Halten Sie jeden Termin für einen der Meilensteine ein, wissen Sie, dass Sie auch bezogen auf Ihr gesamtes Buchprojekt gut im Zeitplan liegen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie Sie trotz Job, Familie, Haushalt und Hobbies in Ihrem Alltag Zeit zum Schreiben freischaufeln können, kann ich Ihnen mein Buch „Zeit zum Schreiben“ empfehlen.

Hier lernen Sie, mit der MEHRZEIT-Methode Ihren bisherigen Tagesablauf zu analysieren, die für Sie optimalen Zeiten zum Schreiben zu finden, diese fest in Ihren Tagesablauf zu integrieren und optimal zu nutzen.

Mein Tipp: Lesen Sie einfach mal auf Amazon ins Buch hinein. Sie finden eine ausführliche Leseprobe über die Funktion „Blick ins Buch“ auf http://amzn.to/Rsx8Le, die Sie sich auch auf Ihren Kindle schicken lassen können.

Und falls Sie keinen Kindle haben, können Sie über http://zeit-zum-schreiben.writersworkshop.de zum selben Preis das Komplett-Paket aus PDF-Version, ePub-Version und Kindle-Version bestellen – natürlich DRM-frei, damit Sie das Buch auf jedem PC oder eBook-Reader lesen können.

Lassen Sie mich Ihnen einen Punkt ganz besonders ans Herz legen: Wenn Sie wirklich mehr Zeit zum Schreiben finden wollen, dürfen Sie das nicht auf morgen oder irgendwann „später“ verschieben. Nutzen Sie Ihre Motivation dazu, JETZT zu handeln:

  • Ihr erster Schritt sollte sein, dass Sie ab sofort stets einen Block und einen Stift dabei haben, um jede ungenutzte Pause zum Schreiben nutzen zu können. Stift und Papier mögen im Zeitalter des Computers vielleicht altmodisch wirken, sind aber unübertroffen vielseitig und im Gegensatz zum Computer stets einsatzbereit. Lesen Sie hierzu gerne auch den Artikel „Kreatives Schreiben mit Stift und Papier“ aus der November-Ausgabe des kostenlosen WritersWorkshop E-Zines.

  • Schritt zwei ist, diese bisher ungenutzten Pausen konsequent zum Schreiben zu nutzen – ob die Werbepause im Fernsehen oder das Warten darauf, dass der Partner zum Abendessen kommt. Das bringt mehr, als Sie vielleicht glauben. Der französische Kanzler d’Aguesseau (1668-1751) schrieb jeden Abend 15 Minuten an seinem Buch, während er darauf wartete, dass seine Frau zum Essen herunter kam. Ein Jahr später war sein Buch fertig – und wurde zum Bestseller.

  • Schritt drei ist, dass Sie ganz bewusst darauf achten, was Sie den ganzen Tag über bzw. an den Wochenenden machen. Sind all diese Dinge Ihnen wirklich wichtiger als das Schreiben? Was können Sie weniger oft, weniger lang oder zeitsparender machen, um so mehr Zeit zum Schreiben zu finden?

Allein diese drei Punkte dürften schon dafür sorgen, dass Sie erkennen, dass es auch in Ihrem Alltag viel mehr Zeit zum Schreiben gibt, als Sie heute vielleicht glauben. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf dieser Reise.

Dieser Artikel erhält exklusive Informationen aus der Neuauflage von Richard Nordens Schreibratgeber „Zeit zum Schreiben“:

3D-CoverRichard Norden

Zeit zum Schreiben

ca. 133 Seiten/281 KB

Erschienen 2012

8,90 €

Auch als PDF oder im E-Pub-Format erhältlich.

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16 Antworten auf “Zeit zum Schreiben”

  1. Oh ja, täglich schreiben hilft mir seit einigen Monaten sehr gut in meinem Roman weiter zu kommen. Selbst wenn es manchmal nur zwei Sätze vor dem Schlafen gehen sind, dann weiß ich doch: meine Geschichte ist um zwei Sätze weiter gegangen und stand nicht einen ganzen Tag still.

    Dieser Artikel hat mich grade aber auf eine gute Idee gebracht. Warum nicht „Scrum“ (eine Technik aus der Softwareentwicklung, die mit den genannten TImeboxen arbeitet) auch beim Schreiben und anderen Dingen anwenden… es benötigt zwar viel Zeit, bis es sich halbwegs einpendelt und man gut genug im Schätzen wird, dass nicht ständig Termine verschoben werden (zumindest so die Erfahrung aus dem Berufsalltag) aber es wird auch immer effektiver… doch der Gedanken gefällt mir, das versuche ich mal 🙂

    Gute Ideen, danke!

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      1. Huhu 🙂

        da bin ich auch gespannt, ich werde es auf jedenfall mal gezielter ausprobieren. Vielleicht komme ich dann effektiver voran. Mit dem täglichen Schreiben klappt es zumindest schon mal sehr gut. Es gibt zwar Zeiten, da sind es vielleicht nur 50 Wörter pro Tag und dann sind wieder mal 1-2 Seiten dran. Ich habe im Juni mit meinem fertigen Romanprojekt damit begonnen und im August mit meinem neuen so weiter gemacht. Mittlerweile habe ich für mich festgestellt, dass das tägliche schreiben bei mir mit Hand und in einem Buch effektiver funktioniert, weil ich mich eben weniger ablenken lasse und so auch wirklich ans schreiben komme – in den letzten zwei, drei Wochen ist es nur dann doch sehr wenig geworden, weil das Bett dann zu gemütlich zum Einschlafen ist 😉

        Aber langsam reifen meine Ideen, wie ich Methoden aus der Softwareentwicklung auch aufs Schreiben übertragen kann.Timeboxen (inkl. fertiger Kapitelablieferung an Betaleser), Redmine zum Einstellen von Tasks und der Kontrolle vom Einhalten der Timeboxen… ja doch, dass könnte funktionieren, ich glaube über die Woche sammel ich noch Ideen und werde am folgenden Wochenende davon die ersten in die Tat umsetzen. So könnte zumindest die Überarbeitung meiner Rohfassung flüssiger funktionieren, mit festen Auslieferterminen an Beta-Leser… ich glaube darüber könnte ich zur Abwechslung auch mal wieder bloggen…

        Schönen Abend dir
        Eluin/Laura

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  2. Die Idee mit dem Timeboxing wende ich auch schon seit längerem an, ich wusste nur nicht, dass es einen Begriff dazu gibt. 😀
    Der Artikel war jedenfalls sehr informativ und hilfreich und ich werde auf jeden Fall noch mal das Buch lesen (ist schon auf meiner Wunschliste).
    Ich habe allerdings Probleme mit eigenen Deadlines, denn ich schaffe es nur mit Mühe sie selber einzuhalten. Da fehlt dann doch ein wenig die Disziplin. Mir fällt es auch schwer, wieder ins Schreiben reinzukommen, wenn ich längere Zeit weg war. Zum Beispiel war ich mal 3 Tage in Hamburg und danach ist es mir ein paar Wochen sehr schwer gefallen wieder weiterzuschreiben und in die Geschichte reinzukommen.
    Der Vergleich mit Kanzler d’Aguesseau hat mir sehr gut gefallen, das finde ich toll!
    Bei mir ist es immer unterschiedlich, manchmal schaffe ich es nur ein paar Sätze am Tag zu schreiben, an guten schaffe ich auch mal locker 6 Seiten. Da habe ich dann aber meistens auch den ganzen Tag nichts zu tun. ;3
    Papier und Stift benutze ich auch immer noch, um Ideen festzuhalten, finde ich einfach angenhmer, als es am PC zu machen.
    Ich muss gestehen, meine Schreibphasen gehen dann auch oft unter, wenn ich nebenbei im Internet bin. Da sollte ich mir wirklich mal eine Zeitspanne aussuchen, in der ich konsequent nur schreiben werde.

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  3. Schon komisch wie verschieden das ist. Ich habe zum Beispiel an diesem Wochenende gut 5000 Wörter geschrieben…..und nebenbei auf Mails geantwortet, Skype angehabt, Facebook auch, ein Bücherforum offen und da gechattet, Musik gehört…..usw.
    Stille mag ich gar nicht….und wenn ich mit der Hand schreiben soll, dann dauert das entziffern hinterher viel zu lange.

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  4. Ich kann die App „Timeful“ empfehlen, bei der man „habits“ in den Kalender eintragen kann, also Gewohnheiten, die ich mir antrainieren möchte, zB 3 x die Woche für eineinhalb Stunden schreiben. Das wird dann immer wieder zu produktiven Zeiten (zB morgens) vorgeschlagen, bis ich es akzeptiere.
    Kein Wunderwerk, aber ne gute Alternative zu den üblichen to-do-Listen.

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  5. Während meines Studiums „Die Schule des Schreibens“ lernte ich sehr schnell, dass ein fester Zeitplan riesige Vorteile bringt. Seit damals schreibe ich täglich zur festgelegten Zeit eine volle Stunde. Manchmal vergeht diese Schreibzeit sehr schnell, weil ich gar nicht so fix tippen wie denken und formulieren kann. Manchmal starre ich nur auf den Bildschirm und tippe hin und wieder Schlagworte und Notizen, die mir am nächsten Tag weiterhelfen. Oder ich blättere in meinen Karteikarten und finde darin eine wunderbare Idee, meine aktuelle Geschichte fortzuführen. Ich wählte eine Stunde, in der ich völlig ungestört bin und freue mich jeden Tag schon am Morgen auf diese Schreibzeit.

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