Top 10 Fantasyfilme

Nach den Top 10 Superhelden-, Horror– und Science-Fiction-Filmen, fehlten natürlich noch mein persönlichen Fantasy-Lieblingsfilme:

10. Bram Stoker’s Dracula

Francis Ford Coppolas Verfilmung des bekannten Gothic-Fantasy-Romans ist für mich nicht nur der beste Vampirfilm, sondern, wenn ich ehrlich bin, auch der einzige, der mir gefällt. Die schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten sind hervorragend, Special Effects, Kostüme und Musik haben ihre ganz eigene Ästhetik und der Soundtrack ist überwältigend.

Vor allem gefällt mir, das Drehbuch. Ähnlich wie Peter Jacksons „Herr der Ringe“ hält sich das Skript einerseits an die Romanvorlage, geht aber andererseits in entscheidenden Details über sie hinaus. Behutsame Aktualisierungen und sinnvolle Interpretationen runden die Geschichte ab.

Mein Tipp für Autoren: Erst Bram Stokers Roman lesen, dann den Film gucken. Stokers Roman war auch schon zu seinen Lebzeiten mit Recht ein Bestseller. Der Erfolg beruht aber eher auf dem Plot des eigenwillig erzählten Briefromans. Figurenmotivation und Charakterisierungen sind dünn, was der Film hervorragend überarbeitet. Tolles Anschauungsmaterial, wie man eine gute Idee schließlich noch besser ausarbeiten kann.

9. Dragonheart

Fantasyfilme müssen nicht immer bombastisch, brutal und lang sein. „Dragonheart“ ist ein kleines Märchen von einem Drachentöter und einem Drachen, die sich anfreunden und beschließen, dass sie beide ein wesentlich bequemeres Leben führen können, wenn sie nur zum Schein gegeneinander kämpfen, um so die Kopfgelder zu kassieren, die die von Drachen bedrohten Dörfer ausschreiben. Es versteht sich von selbst, dass das nicht lange gut gehen kann …

Ein technisch astreiner Film mit einem ebenso humorvollen wie ergreifenden Drehbuch. Ein modernes Märchen, das mit viel Rafinesse erzählt wird. Mein Tipp: Im Original gucken, dann hört man auch Sean Connery als Drachen und nicht den teilweise nur schwer zu ertragenden Mario Adorf, der den Witz der Rolle kaum transportieren kann.

Für Autoren ist der Film interessant, da er voller ironischer Wendungen steckt, gleichzeitig aber auch ans Herz geht. Hier kann man sehen, wie aus einer kleinen, ungewöhnlichen Idee für einen Fantasystoff, eine abwechslungsreiche Geschichte entstehen kann.

8. Robin Hood – König der Diebe (Robin Hood – King of Thieves)

Eine Robin Hood-Verfilmung im Geiste der Indiana-Jones-Filme. Die Story ist wenig überraschend, dafür sind alle beteiligten Schauspieler ein Vergnügen, allen voran natürlich Alan Rickman als Sheriff von Nottingham, bis hin zum Gastauftritt von – Hui, Spoiler! – Sean Connery (Der, kleine Anekdote am Rande, den Produzenten ein hammermäßiges Honorar für ein paar Sekunden Auftritt und kaum Text aus den Rippen leierte, um hinterher alles zu spenden.).

Tolles Popcornkino. Wer schwerere und „realistischere“ Robin-Hood-Filme sucht, ist mit der gleichzeitig erschienen Verfilmung „Ein Leben für Richard Löwenherz“ oder mit der neueren Verfilmung mit Russel Crowe besser bedient. „König der Diebe“ ist märchenhafter und damit halt wirklich ein seichter Fantasyfilm.

Jeder, der eine unbekümmerte, unterhaltsame Abenteuergeschichte mit Fantasyelementen schreiben will, sollte einen Blick auf „König der Diebe“ riskieren, denn hier kann man alle Muster spannender Erzählungen.

7. Willow

Königin Bavmorda wurde prophezeit, dass sie von einer Frau mit einem Geburtsmal am Arm entthront werden wird. Daraufhin erlässt sie den Befehl, alle neugeborenen Mädchen mit einem Muttermal zu töten. Die kleine Elora entgeht ihrem Schicksal und wird vom ahnungslosen Zwerg Willow, der ein großer Zauberer sein möchte, gefunden. Fortan muss er sich um sie kümmern und schließlich auf einem langen Weg voller Abenteuer den Menschen zurückbringen, damit sich die Prophezeiung erfüllen kann.

George Lucas‘ Ausflug ins Genre – obwohl man natürlich darüber streiten kann, ob Star Wars nun SF oder Fantasy ist. Tatsächlich unterscheidet sich „Willow“ ästhetisch kaum von Star Wars. Was die Special Effects angeht, trifft man auf viele alte Bekannte. Und natürlich sind die Tricks zum größten Teil nicht mehr zeitgemäß. Dafür besitzt „Willow“ aber ein schönes Drehbuch, das sich eher an Märchen als an Tolkienesker EDO-Fantasy oder Howardscher Sword and Sorcery orientiert. Eine kluge Entscheidung, denn so ist der Film eigenständig und zeitlos, ein humorvolles und spannendes Abenteuer.

Gutes Anschauungsmaterial für Autoren, die kein dreibändiges, 1,5-Millionen-Worte-Monument planen, sondern Beispiele für kurze Perlen des Genres suchen.

6. Die Braut des Prinzen (The Princess Bride)

Der Fantasyfilm von Drehbuchlegende William Goldman, verantwortlich für so herausragende Filme wie „Absolute Power“ und „Misery“. Sein Ausflug ins Fantasygenre ist genauso klasse wie seine Thriller.

Der Stalljunge Westley liebt die schöne Buttercup. Bei der Suche nach ihr wird sein Schiff vom grausamen Piraten Roberts geentert. Westley gilt als tot. Buttercup schwört, sich nie wieder zu verlieben, wird aber vom Prinzen Humperdinck als Braut auserkoren. Bei einem Ausritt gerät sie in Gefangenschaft des Räubers Vizzini und seiner Begleiter. Keine Frage, das Westley von den Toten zurückkehren muss, um Buttercup zu retten (und das im Laufe des Films nicht nur einmal).

Eine tolle Mischung aus Märchen, Komödie und Mantel-und-Degen-Film. Was an Special-Effects im Vergleich zu optisch eindrucksvolleren Filmen fehlt, macht „Die Braut des Prinzen“ mit viel Humor, Ironie und Slapstick wieder wett. Perfekter Unterhaltungsfilm, der durch seine Rahmenhandlung mit Peter Falk als Märchenerzähler dazugewinnt. Heutzutage würde man „Die Braucht des Prinzen“ als Funny Fantasy klassifizieren. Wer in dieser Richtung schreibt, muss den Film gesehen haben.

5. Red Riding Hood

Für mich einer der am meisten unterschätzten Filme der letzten Jahre, von Kritik und Publikum geschmäht. „Red Riding Hook“ erzählt „Rotkäppchen“ neu und macht aus dem Märchenstoff einen handfesten Whodunnit-Krimi mit einigen Grusel- und Schockeffekten. Über die Handlung muss deswegen nicht viel gesagt werden.

Vielleicht störte viele die seit den „Twilight“-Verfilmungen in Streifen dieser Art obligatorische Teenie-Liebesgeschichte. Mir persönlich hat sie zumindest besser gefallen als in „Twilight“ selbst. Schauspielerische astreine Leistungen und der Kunstgriff, der bekannten Geschichte nicht nur moderne Bilder, sondern auch eine Krimistruktur zu verpassen, machen den Film für mich absolut sehenswert.

Ein gutes Beispiel für Autoren, dass Fantasy nicht immmer gleichbedeutend mit Abenteuer-, Queste- oder Heldenreise-Plots sein muss.

4. Going Postal

Als Terry-Pratchett-Fan habe ich mir natürlich auch alle Verfilmungen seiner Romane angesehen. Obwohl ich sie nicht wirklich schlecht fand, haben sie mich auch nicht unbedingt vom Hocker gehauen – bis auf „Going Postal“.

Wie auch Pratchetts Scheibenweltromane, erschafft dieser Film sein ganz eigenes Fantasysetting. Statt von überbordender Ausstattung und Märchenwelt, lebt diese Geschichte von zielsicheren Pointen und einer allegorischen, in sich schlüssigen und witzigen Handlung.

Der kleine Gauner Feucht von Lipwig wird von Lord Vetinari vor dem Tode gerettet und dazu verdonnert, die eingemottete Post Ankh-Morporks wieder zu betreiben. Klever, wie Feucht als geborener Trickbetrüger nun einmal ist, findet er einen Weg, das veraltete Medium Brief wieder attraktiv zu machen und die Post von Ankh-Morpork in die Gewinnzone zurück zu führen. Damit ist er Reacher Gilt ein Dorn im Auge, der Nachrichten mit Hilfe von Klackertürmen versendet, einem viel schnelleren und direkterem Medium als diese altmodischen Briefe. Feuchts Postreformen und Vermarktungsideen stören natürlich sein Monopol. Ein ungleicher Wettstreit beginnt.

Kein Fantasy-Autor kann es sich meiner Meinung nach leisten, Pratchett nicht zu kennen. Mir zumindest hat der Film auch den Roman noch einmal näher gebracht und ihn fortan zu einem meiner Lieblingsromane von Terry Pratchett gemacht.

3. Der Herr der Ringe: Die Gefährten (The Lord of The Rings: The Fellowship of The Ring)

Zum „Herrn der Ringe“ und auch zu Peter Jacksons Verfilmnug muss nicht viel gesagt werden. Allerdings gilt ja gemeinhin „Die Rückkehr des Königs“ als bester Teil der Trilogie. Ich vermute, wegen der monumentalen Schlachten.

Ich mag den ersten Teil am liebsten.

Die Geschichte von „Die Gefährten“ ist im Vergleich zu den anderen am abwechslungsreichsten. Ich finde die Atmosphäre des Auenlandes sehr schön eingefangen. Schon als Kind habe ich mich vor den Schwarzen Reitern beim Lesen des Buches zu Tode gegruselt und Jackson hat es geschafft, exakt die Bilder und Klänge zu wählen, die ich auch schon von früher im Kopf hatte.

Für Autoren gilt für diesen Film, was auch für die komplette Trilogie gilt: Das Drehbuch ist werkgetreu, ohne am Wortlaut zu kleben. Zielsicher lässt „Die Gefährten“ Überflüssiges für die Handlung weg, ohne das für Tolkiens Stoff Wesentliche zu verfremden. Hier kann man sehen, wie eine gute Grundidee noch besser erzählt werden kann, als vom Autor selbst.

2. Der Sternwanderer (Stardust)

Sternenwanderer ist einer der ungewöhnlichsten Fantasyfilme. Er besitzt eine märchenhafte Atmosphäre, ist dabei nicht ohne Witz, aber trotzdem herzergreifend, verträumt und intelligent – und besitzt damit alle Stärken, die man von Neil Gaimans Werken gewohnt ist.

Tristan Thorn lebt in dem kleinen britischen Dörfchen Wall, das seinen Namen daher hat, dass eine große Mauer das Gebiet um das Dorf vom Feenreich abtrennt. In dieser Mauer gibt es ein Loch das natürlich bewacht wird, denn die Zeiten, in denen es einen regen Austausch zwischen den Feen und den Menschen gab, sind vorbei. Tristan ist bis über beide Ohren in die hübsche aber selbstsüchtige Victoria verliebt. Die will jedoch den reichen und gut aussehenden Humphrey heiraten. In der Hoffnung, den lästigen Verehrer damit loszuwerden, verspricht sie Tristan, ihn zu heiraten, wenn er ihr einen gefallenen Stern aus dem Feenreich bringt. Nie im Leben hätte sie gedacht, dass Tristan tatsächlich aufbricht, um den Stern zu finden. Natürlich erlebt Tristan auf dem Weg eine Menge Abenteuer, die ihm schließlich bewusst machen, dass er das Richtige aus den falschen Gründen tut …

Göttlich: Robert deNiro als tuntiger Piratenkapitän. Ein Schenkelklopfer.

Wieder empfehle ich für Autoren, den Roman von Gaiman (besser noch, die Graphic-Novel, die zuerst da war) vergleichend zum Film zu lesen. Hier gibt es gewaltige Unterschiede. Der Roman ist gewöhnungsbedürftig, da er sich einer Charles-Dickens-Sprache bedient, die wenig zeitgemäß ist. Der Film geht über die Romanvorlage erzählerisch wie auch inhaltlich hinaus, bleibt ihr aber sinngemäß sehr treu. Wieder ein hervorragendes Beispiel, wie unterschiedliche die selbe Grundidee ausgearbeitet werden kann.

1. Pans Labyrinth

Ein extrem gruseliger und brutaler Fantasyfilm, der kurz nach dem spanischen Bürgerkrieg spielt und eine einzigartige Mischung aus Faschismuskritik, Märchen und psychologischem Drama darstellt. Keine dieser Ebenen wird zugunsten einer anderen überbetont und somit wird weder das ernsthafte Thema kitschig, noch belehrend oder moralisch behandelt. Kurzum, ein Balanceakt, der wohl nur Guillermo Del Toro gelingen kann.

Im Jahr 1944 befindet sich Hauptmann Vidal in den Bergen Nordspaniens, um dort Jagd auf Partisanen zu machen. Vor Kurzem hat er Carmen geheiratet, die eine 12-jährige Tochter namens Ofelia hat. Vidal ist eine wahre Bestie, die keinerlei Grenzen körperlicher und psychischer Gewalt kennt und keinen Hehl aus seiner Verachtung für die kleine Ofelia macht.

In der ersten Nacht in der neuen Heimat kann Ofelia nicht einschlafen. Sie unterhält sich mit einem Insekt, das sich nach ihrer Anleitung in eine Fee verwandelt und sie anschließend in ein Labyrinth führt. Dort geht sie eine Wendeltreppe hinab, an deren Ende ein steinerner Pan steht. Der Pan erwacht und erzählt Ofelia, dass sie eine wiedergeborene Prinzessin sei. Diese Prinzessin habe einst aus Neugier ein unterirdisches Feenreich verlassen, sei dann im Laufe der Zeit menschlich geworden und habe ihre wahre Natur vergessen. Ofelia könne wieder zu dieser Prinzessin werden, wenn sie drei Prüfungen bestehe …

Für jeden Fantasy-Autor mit großen Ambitionen ein lohnenswerter Film, denn er erzählt eine außergewöhnliche Geschichte – klug und ergreifend.

Und welcher Fantasy-Film ist deine Nummer 1?

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17 Antworten auf “Top 10 Fantasyfilme”

  1. Gut getroffen… Pans Labyrinth war für mich auf Platz 1

    Was ich vermisse ist „Das Labyrinth“ und „Conan“- wenn wir schon von Fantasy Filmen reden

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    1. Hey, Jakob, super, dich mal wieder in meiner Kommentar-Sektion begrüßen zu dürfen.

      Conan mochte ich nie. Da war mir immer zu viel Macho-Gelaber dabei. Labyrinth ist ein toller Film, mochte ich als Kind sehr gerne und er hat ein tolles Drehbuch. Aber ich finde, dass er für das Genre keine prägende Wirkung entfaltet hat.

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  2. Deine Frage kann ich leider nicht beantworten, weil die Nummer 1 nach Stimmung wechselt. Allerdings wären Deine 3 und Deine 1 ziemlich oft vorne. „Die Gefährten“ ist, das sehe ich auch so, der beste Teil der Trilogie und es ist eine Schande, dass nicht dieser Teil sondern der Dritte die Oscars bekommen hat. Die Balance zwischen Werktreue und Drehbuchfreiheit ist hier am besten, finde ich – wer braucht Tom Bombadil oder Glorfindel? Im zweiten Teil stören mich dann allerdings die Elben in Helms Klamm und im dritten die Darstellung Faramirs, das Gruppenkuscheln nach der Vernichtung des Rings und die werkfremde Darstellung der künftigen Rollen von Sam, Merri und Pippin im Auenland. Zu viel Freiheit und an den falschen Stellen. So etwas passiert bei den „Gefährten“ noch nicht.

    Und „Pans Labyrinth“ ist einfach großartig.

    Ein persönliches Problem habe ich mit Deiner Nummer 10. Der Film ist nicht schlecht, wirklich nicht, und insbesondere Tom Waits und Gary Oldman spielen wie die Götter, dennoch – im nachhinein beginnt aus meiner Sicht hier der unheilvolle Weg der kuscheligen, missverstandenen Vampire der letztlich bei „Biss zum Kotzen“ endet. Im Roman ist Dracula eine dämonische Verkörperung menschlicher Triebe, das in die 1990er Jahre übertragen, mit alle dem Können das in diesen Film geflossen ist, wäre sicher interessanter zu sehen gewesen.

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    1. Ja, ich gebe dir Recht, dass rückblickend Bram Stoker’s Dracula der Beginn der aktuellen Paranormal-Romance-Welle ist. Allerdings finde ich, dass der Film eben genau das tut, was du von ihm forderst. Nur ist er eben AUCH ein Liebesfilm. Die heutigen Neuauflagen blenden nur das Monströse aus.

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  3. Vielen Dank für die tolle Zusammenstellung! Zugegebenermaßen kenne ich einige der von dir genannten Filme noch gar nicht, habe sie aber direkt mal auf unsere Filmclub-Liste gesetzt.
    Ich habe auch ein besonderes Faible für den ersten Teil von „Der Herr der Ringe“. Natürlich liegt das einerseits an der – wie von dir erwähnt – treffend gestalteten Atmosphäre. Andererseits liegt es auch daran, wie das Thema Freundschaft (verbunden mit Treue und Loyalität) angegangen wird. Die Szene gegen Ende mit Frodo und Sam im Boot bringt diese Entwicklung für mich auf einen vorläufigen emotionalen Höhepunkt, der nur noch durch die Geschehnisse am Schicksalsberg im dritten Teil gesteigert werden kann. Würde man mich also nach einem Film fragen, der das Thema Freundschaft eindrucksvoll umsetzt, würde ich immer diesen nennen.

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  4. Ich bin überrascht, dass Harry Potter gar nicht dabei ist. ;P
    Von Twilight habe ich nur den ersten Film gesehen und muss leider sagen, dass er für mich lächerlich war. Für mich war es mal so gar nichts. Da stehe ich doch mehr auf die alten Vampirklassiker oder so was wie Blade mit einer Ladung Action. Der Sternwanderer habe ich gesehen und es ist wirklich ein amüsanter Film für zwischendurch. Pans Labyrinth habe ich inzwischen öfter gesehen, einfach, weil es mal etwas Neues ist und sich von der breiten Masse deutlich abhebt, durch die düstere Story und der Zeit in der der Film spielt.

    Ich habe mal meine Top10-Favoriten zusammen gestellt. 😀
    1.Games of Thrones
    2.Avatar-Aufbruch nach Pandora
    3.Herr der Ringe
    4.Duell der Magier
    5.Der letzte Tempelritter
    6.Aice im Wunderland
    7.Pans Labyrinth
    8.Drachenzähmen leicht gemacht (Animationsflm)
    9.Die Mumie
    10.Fluch der Karibik
    Von der Aufstellung her, ist es jetzt allerdings etwas durcheinander. :3
    Red Riding Hood würde ich auch gerne noch mal sehen.

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    1. Ich finde es super, dass du dir in deinem Kommentar die Mühe gemacht hast, eine eigene Liste aufzustellen. Tolle Diskussionsgrundlage, die ich gerne aufgreife.

      Ich kenne (fast) alle Filme, die du erwähnst, habe mich aber hier und da aus verschiedenen Gründen gegen sie entschieden. Der Reihe nach:

      Harry Potter: Ich habe nichts gegen Harry Potter. Aber auch nicht viel dafür. Ich habe die Filme unterm Strich alle ganz gerne gelesen, auch zwei oder drei (ich weiß nicht mehr so genau) der Bücher gelesen. Ich finde, dass das allesamt sehr nette Fantasy-Geschichten sind, kann aber den Hype darum nicht verstehen. Meine Seite haben die Bücher jedenfalls nicht zum Klingen gebracht.

      Game of Thrones: Zunächst einmal: George R.R. Martin ist ein super Autor. Es gibt wenige im Genre, die vergleichbar gut schreiben wie er. Game of Thrones ist bestimmt hervorragende Fantasy. Aber ich habe trotzdem nie so ganz den Zugang dazu bekommen. Mit der TV-Serie geht es mir ähnlich. Ich kann sie gucken, langweile mich nicht unbedingt, bin aber auch nicht vom Hocker gehauen. Da geht es mir wie dir mit dem Sternwanderer – den du natürlich völlig unterbewertest ;-).

      Avatar ist für mich SF, keine Fantasy. Aber über Genres kann man lange streiten. Duell der Magier und Der letzte Tempelritter habe ich nicht gesehen. Werde ich nun mal nachholen. Alice im Wunderland hat mich wenig begeistert, was aber nicht unbedingt am Film lag. Ich kann mit der Story selbst wenig anfangen. Einzelne Elemente finde ich nett, aber insgesamt ist sie mir zu wirr.

      Drachen zähmen leicht gemacht ist ein grandioser Film. Ich habe aber Animationsfilme absichtlich aus meinen Top-Listen rausgehalten, weil die für mich noch einmal eine eigene Kategorie bilden (was bedeutet, dass ich hier schon mal eine weitere Top-Liste androhe).

      Die Mumie ist einer meiner Lieblingsfilme. Gehört aber für mich mit Indiana Jones ins Abenteuer-Genre.

      An Fluch der Karibik habe ich gar nicht gedacht. Den ersten mag ich auch sehr gerne und er hätte eigentlich einen Platz verdient. Allerdings denke ich bei dem Film sofort an Piraten und Mantel und Degen und überhaupt nicht an Fantasy. Aber natürlich hast du Recht.

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  5. Von Harry Potter habe ich bisher auch nur die ersten beiden Bücher und ein paar Filme gesehen, aber so richtig fesseln konnte es mich nicht gerade. Und seit dem Twilight-Hype habe ich mich auch von Vampirbüchern/filmen zurückgezogen, es gibt da kaum noch etwas, was mich anspricht. O.o“
    Meine Freundin liest zurzeit die Romane zu Games of Thrones und ist total begeistert, die möchte ich auch gerne noch lesen. Die erste Staffel der Serie fand ich gar nicht mal so übel. Ich finde es nur schade, dass die meisten Leute sofort Vergleiche zu Tolkiens Werk Herr der Ringe gezogen haben.
    Avatar ist schon überwiegend SF das stimmt. 😀
    Der letzte Tempelritter ist nicht schlecht, obwohl ich gehört habe, dass es von der Zeitangaben der Hexenverbrennung usw. nicht ganz korrekt sein soll. Duell der Magier fand ich klasse. Es gab einige lustige Momente in dem Film.
    Alice im Wunderland habe ich damals in erster Linie nur wegen Johnny Depp gesehen, weil ich so ein Fan von ihm bin. Die Story fand ich an sich gar nicht mal so übel, weil der Regisseur einfach mal etwas Neues aus der altbewährten Story gemacht hat.
    Bei der Mumie war ich auch überrascht, dass es wohl auch als Fantasyfilm zählt, ich hätte es auch eher Richtung Abenteuer eingegliedert. O.o
    Den ersten Fluch der Karibik Film mag ich auch noch am liebsten. Aber so gehts mir bei vielen Filmen, der erste Teil ist eigentlich meist immer der Beste. Das hat man auch oft bei Romanreihen.
    Eine Liste über Animantionsfilme wäre klasse. 😀
    Ich mag Drachenzähmen leicht gemacht, vor allem wegen der Story und weil irgendwie alle Konflikte darin sehr gut miteinander verwoben sind und eben auch von der Story an sich, ist es klasse. vor allem mit den Dialekten. XD lol

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  6. Schön, dass du Sternenwanderer erwähnst, auch einer meiner Lieblingsfilme! Kurios ist hierbei, dass er relativ unbekannt ist. Auch an mir ist er komplett vorbei gegangen, bis er mir von einer Arbeitskollegin empfohlen wurde.
    Als Ergänzung kommt von mir noch:
    „Legende“ – schön skurril, mit Einhörnern, einem fiesen Bösewicht – wobei „Wicht“ hier vielleicht das falsche Wort ist – und mit Mia Sara ❤
    "Der Dunkle Kristall" – ja, ein "Puppenfilm" aber: Trotzdem! Ein wunderschöner Film mit einer phantastischen Story und einer sehr eigenwilligen Welt, sowie einzigartigen Bewohnern, die damals etwas völlig neues waren, weit abseits von den ausgetretenen Pfaden der Elfen und Zwerge.

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    1. Sternenwanderer wird völlig unterschätzt. Spitzenfilm. Ja, Legende habe ich mal gesehen … Vor bestimmt 20 Jahren oder mehr. Sollte ich vielleicht mal wieder tun. Der dunkle Kristall ist sogar noch länger her … Müsste ich auch mal hervorkramen. Danke für die Tipps.

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  7. Sternenwanderer gefiel mir ebenso gut wie Der Goldene Kompass.
    Bram Stoker’s Dracula würde bei mir in der Top 3 stehen. Ich habe lange keinen so guten Draculafilm mehr gesehen wie diesen.

    Zeit der Wölfe wäre bestimmt auch etwas für dich.

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