Top 10 Horrorromane

Ich mag das Horror-Genre vor allem dann, wenn es nahe am Psychothriller ist. Die Grenzen sind hier fließend. Eine kleine Prise Übernatürliches darf es gerne sein, aber ein Fan von Werfolsarmeen und Vampirfamilien bin ich nicht. In diesem Sinne viel Vergnügen mit diesen 10 Empfehlungen aus dem Bereich Horror, die mich in den letzten Jahren begeistern konnten:10. Richard Laymon „Das Spiel“

Jane Kerry ist Bibliothekarin und findet während ihrer Arbeit einen Umschlag mit einem 50-Dollar-Schein und einem Brief. Das Geld könne sie behalten und verdoppeln, wenn sie den Hinweisen und Anweisungen zukünftiger Briefe folge. Umschlag für Umschlag, Aufgabe für Aufgabe verdoppelt sich nicht nur die Summe, sondern auch der Schwierigkeitsgrad – und die Perversion – des Spiels.

„Das Spiel“ ist wie ein Autounfall. Man will eigentlich nicht weiterlesen, aber weglegen kann man den Roman auch nicht. Laymon hält den Leser bei der Stange, indem er bis zum Alleräußersten geht und eine immer noch größere Geschmackosigkeit auf Lager hat, als ich sie mir vorstellen kann.

Das ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Letztlich ist Laymon für mich jedoch einer der ehrlichsten Autoren im Horror-Genre. Er versucht nicht einmal den Anschein zu erwecken, große Literatur zu produzieren, sondern packt den Leser schlicht bei der eigenen perversen Lust am Voyeurismus.

Wenn ich Laymon lese, habe ich wahrhaftig den Eindruck, dass der Autor ein Spiel mit mir treibt: „Na, siehst du, so weit konnte ich gehen und du bist immer noch da. Ertappt.“ Und letztlich ist es doch das, was gute Horror-Literatur leisten sollte: Sie hält dem Leser einen Spiegel seiner düsteren Seiten vor die Augen, denen man sich eigentlich nicht so gerne stellt.

9. Paul Cleave: „Der Siebte Tod“

Joe, ein Serienmörder, der „Undercover“ bei der Polizei als anscheinend schwachsinnige Putzhilfe arbeitet, wird Zeuge, wie plötzlich eine Leiche auftaucht, deren Tötung exakt seinem Muster entspricht. Nur ist er nicht der Mörder. Jemand imitiert ihn – und natürlich will er sich das nicht gefallen lassen. Er beschließt auf eigene Faust, den Mörder zu fassen.

Cleave macht – lange vor der TV-Serie Dexter – den Mörder zum Detektiv, was schon für sich allein seinen Reiz hat. Doch Cleaves Roman ist zudem noch voller überraschender Wendungen und besitzt einen herrlich sarkastischen Ich-Erzähler, der praktisch unfreiwillig einen schauerregenden Einblick in seine kaputte Psyche gewährt.

8. Dan Wells: „Du stirbst zuerst“

Eigentlich bin ich skeptisch, wenn ein Autor versucht, mit einer originellen Erzählperspektive zu glänzen. Ich finde das immer ein wenig strebermäßig, so nach dem Motto: „Guckt mal, wie toll ich schreiben kann.“ Wells schreibt „Du stirbst zuerst“ in der ersten Person Gegenwart, was normalerweise für mich ein Grund ist, ein Buch zur Seite zu legen. Aber hier funktioniert’s.

Man merkt Dan Wells an, dass er gerne Egoshooter spielt, denn genau das ist der Eindruck, den „Du stirbst zuerst“ dank seiner Erzählperspektive dem Leser vermittelt. Viel unmittelbarer noch als bei einem einfachen Ich-Erzähler bekommt der Leser das Gefühl, in der Haut des Protagonisten zu stecken, was für den Plot und die Atmosphäre dieses Romans absolut notwendig ist.

Es geht in „Du stirbst zuerst“ um Michael Shipman, der in einem Krankenhaus aufwacht und sich an die letzten zwei Wochen nur nebulös erinnern kann. Und das hat seinen Grund, denn Shipman ist an einer schizophrenen Psychose erkrankt. Oder doch nicht? Wieso hat Michael Wahnvorstellungen, die ziemlich exakt zu einem Serienmörder passen, der außerhalb des Krankenhauses sein Unwesen treibt? Ist er doch der Mörder? Existieren die monströsen Gestalten, die er sieht und töten muss, tatsächlich? Nur wie ist das möglich? Er ist doch die ganze Zeit in der Klinik. Und wieso sieht niemand außer ihm die Ungeheuer?

„Du stirbst zuerst“ spielt mit dem Leser, indem es ihn in die Welt der Wahnvorstellungen von Michael komplett hineinzieht. Selbst am Ende weiß der Leser nicht, ob Michael krank ist oder ob seine Hallzuinationen doch der Wahrheit entsprechen. Dan Wells treibt den unzuverlässigen Erzähler auf die Spitze und am Ende gelingt es ihm, die Balance zu halten zwischen einem spannenden Unterhaltungsroman und der ergreifenden Schilderung des Leids einer psychischen Krankheit.

7. Kai Meyer: „Das zweite Gesicht“

Das deutsche Reich, 1922: Jula ist vor Jahren aus Meißen weggelaufen. Es zog sie in die große Stadt, nach Berlin, um beim Film Karriere zu machen, dem magischen Medium, das seit wenigen Jahren die Welt in ihren Bann gezogen hat. Sie hat es zum Star geschafft, doch wie so häufig hat ihr Aufstieg auch seine Schattenseiten. Jula versinkt in einem Sumpf aus Drogen und Perversion, der ihr zum Verhängnis wird.

Doch in „Das zweite Gesicht“ wird eigentlich nicht Julas Geschichte erzählt, sondern die ihrer Schwester Chiara – oder doch nicht?

Chiara kommt zu Julas Beerdigung nach Berlin, um die letzten Angelenheiten zu regeln. Doch wegen ihrer Ähnlichkeit mit Jula erhält Chiara das Angebot, in Julas letzten Film ihre Rolle zu übernehmen. Denn die Hälfte der Szenen ist schon gedreht. Nach anfänglichem Zögern nimmt Chiara das Angebot an und verstrickt sich so schrittweise in das gleiche Netz aus Lügen, Luxus und Perversionen wie ihre Schwester, bis sich schließlich ihre Persönlichkeit aufzulösen beginnt und sie selbst nicht mehr weiß, wo ihr Leben aufhört und das ihrer Schwester beginnt.

Die exotische Filmwelt der Berliner 1920er Jahre, Okkultismus, Verbrechen, ein finsteres Geheimnis, eine Protagonistin, die langsam den Verlockungen des Glammers erliegt, Sex, Gewalt – was braucht ein spannender und anspruchsvoller Horror-Roman mehr?

6. Philip Kerr: „Das Wittgenstein-Programm“

Im Jahr 2013 (der Roman ist 1992 erschienen) gibt es eine umfassende Verbrecherkartei, die in die Zukunft blicken kann.

Männern, die eine bestimmte, eigentlich unauffällige Anomalie des Gehrins aufweisen, werden routinemäßig in dieser Kartei erfasst und streng überwacht, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu Gewalttätern werden, ist bei ihnen wesentlich größer als bei anderen Menschen. Es kommt, wie es kommen muss, jemand hackt sich ins System, identifiziert die Männer und beginnt, sie einem nach dem anderen zu ermorden, um sie von zukünftigen Greueltaten abzuhalten.

Kerrs dystopische Vision zukünftiger Polizeiarbeit geht unprätentiös im Plot auf. Geradezu beiläufig geschildert, spielt das Setting doch die eigentliche Hauptrolle, denn es stattet den kompletten Roman mit einer beängstigenden, paranoiden Grundstimmung aus.

Am Ende bleibt, obwohl der Mörder geschnappt wird, ein bedrückendes Gefühl beim Leser zurück, denn wer gut und wer böse ist, wer perverser ist – der Killer oder eine Gesellschaft, die keine Privatsphäre und den Schutz der persönlichen Daten kennt – kann kaum entschieden werden.

5. H.P. Lovecraft: „Der Flüsterer im Dunkeln“

Der Flüsterer im Dunkeln“ erzählt die Geschichte von Dr. Wilmarth und seinem Freund Mister Akeley und besteht weitestgehend aus einer Briefkorrespondenz der beiden. Der abgelegen wohnende Mr. Akeley wird in Neuengland Zeuge, wie seltsame Kadaver nach einer Überschwemmung zurück bleiben – Leichen, die nicht von dieser Welt stammen.

Doch tags darauf sind alle Beweise verschwunden. Dafür muss Dr. Wilmarth feststellen, dass die Briefe seines Freundes immer seltsamer werden. Als Wilmarth schließlich von Akeley eine Einladung erhält, besucht dieser seinen Freund und macht dabei eine grauenerregende Entdeckung …

Lovecraft erzielt sein Wirklung durch Andeutungen. So ausufernd seine Sprache teilweise ist, so gering ist die Substanz. Er verrät dem Leser gerade so viel, dass seine Fantasie angeregt wird, um die schaurigen Dinge, von denen er schreibt, zu erahnen, ohne dass man hinterher eigentlich so genau weiß, was man da gelesen hat.

4. Michael Marshall Smith: „Geklont“

Jack Randall ist auf der Flucht, denn er hat Klone entführt, die reichen Menschen als Ersatzteillager für kaputt gegangene Organe dienen. Als ihr Aufseher konnte er nicht mehr mitansehen, wie sie im finsteren Loch wie Tiere gefangen gehalten, misshandelt ausgeschlachtet und umgebracht wurden. Es versteht sich von selbst, dass Randall sich mit dieser Aktion mächtige Feinde gemacht hat, was den Auftakt zu einem Höllenritt durch eine düstere und im wahrsten Sinne des Wortes abgründige Welt des 22. Jahrhunderts bildet, die immer dann, wenn man glaubt, dass es nicht abartiger und wahnsinniger werden kann, noch eins draufsetzt.

Glaubwürdigkeit spielt in diesem Roman eine untergeordnete Rolle. Michael Marshall Smith ist kein Hard-SF-Autor, der eine realistische Version unserer Welt in die Zukunft projiziert. Aber eben das zeichnet ihn aus, die satirische Künstlichkeit seines Settings, die aktuelle Entwicklungen aufgreift und durch deren absurd übertriebene Ausformung den Nagel auf den Kopf trifft. Aus diesem Grund ist „Geklont“ meiner Meinung nach ein Horror-Roman, der in der fernen Zukufnt spielt und kein SF-Roman mit Horror-Elementen.

3. Stephen King: „Das Mädchen“

Die neunjährige Trisha verläuft sich in den dichten und weiten Wäldern Neuenglands. Neun Tage irrt sie durch die Wildnis jenseits der Zivilisation, droht den Überlebenswillen zu verlieren, bis sie es endlich schafft, sich selbst zu retten.

So simpel der Plot klingt, um so meisterhafter hat King ihn umgesetzt. Es begeistert mich, mit wie wenig King so große Wirkung erzielt. Zumindest mir ist es so gegangen, dass ich bei jedem Schritt Trishas mitgezittert habe und von der Story restlos ergriffen war.

Wahrscheinlich liegt die Wirkung der kleinen Geschichte in ihrer großen Metapher, die King genüsslich ausschöpft. Trisha ist ein Scheidungskind, im Alltag genauso verloren wie im Wald. Es gelingt King immer wieder Bilder für das zu finden, was der Streit der Eltern in der Psyche des jungen Mädchens anrichten, das sich mit dem Baseballstar Tom Gordon eine Vaterfigur gesucht hat, die ihr schließlich als Fantasiegestalt den Überlebenswillen schenkt.

Ich mag solche geschlossenen, einfachen Geschichten, ohne viele Nebenplots und Verwicklungen, die in die psychologische Tiefe ihrer Figuren eintauchen. Dabei hat King hier einen wunderbaren Erzählrhythmus gefunden, bei dem er an exakt den richtigen Stellen die Perspektive seiner Hauptfigur verlässt, um dem Leser genau die Informationen zu geben, die er einerseits braucht, um Trishas Handlungen und Gedanken verstehen zu können und um andererseits auch die Spannung bis zum Letzten auszureizen.

2. Neil Gaiman: „Niemalsland“

Richard Mayhew ist für einen Broker eigentlich viel zu nett, deswegen gabelt er auch gegen jede Vernunft in London ein verletztes Mädchen namens Door auf und nimmt es mit zu sich nach Hause.

Dort fällt ihm auf, dass sie einige ungewöhnliche Eigenschaften besitzt – und ehe Richard sich versieht, hatt Door ihn in ihre Welt gezogen, ins Unterlondon, eine mittelalterlich-düster-romantische Schattenseite der Metropole. Fortan ist Richard für die normale Welt, in der er sich ohnehin nie so richtig zu Hause gefühlt hat, unsichtbar.

Und damit nicht genug, muss Richard erfahren, dass zwei ausgesprochen skrupellose, morbide und blutrünstige Mörder zunächst Door und nun dank seiner Hilfsbereitschaft auch ihm auf den Fersen sind, die schon seit einigen Jahrhunderten ihr Unwesen treiben.

„Niemalsland“ ist spannend, romantisch, voller Ironie – und vor allem unglaublich gruselig und gory. „Niemalsland“ ist ein vielseitiger Roman, der gleichermaßen zum Träumen und zum Gruseln einlädt, was meiner Ansicht nach eine perfekte Mischung ist.

1. Dan Wells: „Ich bin kein Serienkiller“

Man frage mich, was ich an einem guten Roman liebe – und Dan Wells‘ „Ich bin kein Serienkiller“ hat es alles: einen handwerklich perfekten und wunderbar gestalteten Ich-Erzähler, ein großes Mysterium, einen solide, dicht erzählten Plot, Action, ein prise drastischer Gewalt, Witz, Poesie, ein liebevoll ausgestaltetes Setting, Romantik und vor allem eine runde und interessante Hauptfigur, deren Psyche tiefgründig erkundet wird.

John Cleaver ist ein amerikanischer Teenager, der von sich selbst glaubt, er habe alle Anlagen dazu, ein Serienkiller zu werden und geradezu verzweifelt gegen sein Schicksal ankämpft. Ausgerechnet John wird zum Verteidiger seiner kleinen Heimatstadt gegen einen Serienmörder, der sich bald als eine übernatürliche Bestie entpuppt.

Im Großen und Ganzen ist der Roman ein Kabinettstück, eine Art Tauziehen zwischen John und dem Dämon, bei dem schnell die Grenzen zwischen Mensch und Monster verschwimmen.

Am Ende weiß man nicht genau, wer bemitleidenswerter und sympathischer ist – John oder sein Gegner, beide haben Gutes und Böses in sich, beide sind gewissemaßen Bestien in Menschengestalt und beide ringen um ihre Menschlichkeit. Moralisch und psychologisch tiefgründig, trotzdem weder abgehoben noch langweilig. Für mich deswegen spannende, tolle Literatur. 

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10 Gedanken zu “Top 10 Horrorromane

  1. Also, jetzt werde ich „Ich bin ein Serienkiller“ auf jeden Fall zu Ende lesen. Ich befinde mich gerade etwa in der Mitte des Buches. Bisher teile ich deine Bewunderung noch nicht. Die Perspektive und der Charakter sind definitiv interessant, sie fesseln mich aber nicht besondres. Auch sprachlich und vom Stil bin ich nicht angetan. Die Spannung hat mich bis hierhin getragen, aber ich tendiere dazu, das Buch beiseite zu legen. Bei so einer Lobeshymne werd ich mir das aber nochmal überlegen 🙂

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    • So unterschiedlich können Geschmäcker sein, wobei ich gestehen muss, dass ich noch nicht verstanden habe, wieso du den Roman zur Seite legen willst … interessante Perspektive und Figuren, spannend …
      Achte noch einmal auf Wells‘ Metaphorik. Außerdem spielt er im letzten Drittel gekonnt mit der Protagonist-Antagonist-Beziehung, was ich wirklich herausragend finde. Auch die psychologische Tiefe seines Protagonisten ist ihm außerordentlich gelungen.

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      • Ich finde den Ansatz des Charakters interessant: Ein Junge, der davon überzeugt ist, dass ein Serienkiller in ihm schlummert. Aber trotzdem reißt mich John nicht mit. Ich habe vorhin noch mal gelesen und festgestellt, dass es mir eigentlich egal ist, was mit ihm passiert. Irgendwas fehlt – als Leser ist meine Beziehung zu ihm genauso emotionslos, wie er selbst. Aber vielleicht ist das ja die Kunst?
        Die Geschichte wirft viele Fragen auf, die Spannung erzeugen. Aber ich finde die Sprache so dröge: Ich lese und merke, wie ich mich über die Seiten schleppe. Wells erklärt mir außerdem zu viel. Ich fühle mich jedes mal wie ein Kind. Aber Axel meinte ja schon, dass es mehr ein Jugendbuch sei – vielleicht liegt es daran?
        Ich kann mich bisher jedenfalls nicht dafür begeistern, wobei das sicher eine Geschmacksfrage ist. Aber ich erkenne schon, dass die Geschichte handwerklich sehr gut gemacht ist. Man merkt außerdem, dass Wells seine Hausaufgaben erledigt hat, was Recherchen und Ähnliches anbelangt.
        Vielleicht haut mich die letzte Hälfte ja jetzt um 🙂 Zur Not bleibt mir immer noch „Watchmen“.

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        • Echt? Dröge Sprache? Hm. Geht mir ganz anders. Aber wie gesagt, Geschmäcker sind halt verschieden. Ob „Ich bin kein Serienkiller“ ein Jugendbuch ist oder nicht, darüber streiten sich ja die Geister. Ich kann dir nur raten, dran bleiben, der zweite Teil ist vielleicht eher was für dich – „Mr. Monster“.

          Okay, wenn die Frage lautet, lieber Wells oder lieber Watchmen – puh, ich wüsste nicht, wie ich mich da entscheiden sollte.

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  2. Interessante Zusammenstellung. Ich selbst will mich demnächst mal wieder dem Buchlesen widmen – mein letztes Buch ist schon ewig her. Vor allem „Das Mädchen“ scheint es mir auf den ersten Blick angetan zu haben.

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