10 Genres, die man kennen sollte

10Genresdieman Ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit hier mal eine Liste mit 10 Genres, von denen ich glaube, dass man sich mit ihnen mal auseinandergesetzt haben sollte. Sei es, um herauszufinden, was man denn eigentlich selbst schreibt, oder um einfach mal zu wissen, was es denn so alles gibt.

1. Liebesroman

Meiner Einschätzung nach das populärste Genre. Die Definition ist zunächst auch recht leicht: Steht eine Liebesgeschichte im Vordergrund der Handlung, ist es ein Liebesroman. Verwirrend können hier die diversen Subgenres sein. Vom Arztroman bis zum Heimatroman kann es viele Unterschiede geben. Ich würde auch erotische Romane hier einsortieren. Fifty Shades of Grey dürfte somit das zur Zeit populärste Beispiel sein.

2. Chicklit

Eigentlich eine Art Subgenre des Liebesromans, ist der Begriff – nicht zuletzt dank der TV-Serie (und der gleichnamigen Romanvorlage) Sex and the City – zu einem Selling Point geworden. Chicklit sind meistens humorvolle, auf jeden Fall leichte Geschichten über Mädchen und/oder Frauen der Ober- oder Mittelschicht.

3. Thriller

Eigentlich bedeutet Thriller frei übersetzt nichts weiter als “spannender Roman”. Demzufolge gibt es haufenweise Subgenres, vom Agenten- bis zum Psycho-Thriller. Meiner Wahrnehmung nach verstehen die meisten Leser inzwischen unter einem Thriller einen Roman, in dem sich aus (mindestens) einem Verbrechen und einem Geheimnis eine Geschichte entspinnt, die vor allem von psychischer und physischer Gewalt handelt. Zur Zeit sind gerade in Deutschland die Thriller von Sebastian Fitzek besonders populär, aber auch beispielsweise Dan Brown wäre hier zu nennen.

4. Krimi

Auch im KrimiSammelbecken tummeln sich lauter Subgenres. Meistens jedoch passiert im Krimi ein Mord, dessen Täter von einem privaten oder professionellen Ermittler dingfest gemacht werden muss. Romane von Agatha Christie oder, moderner, Nele Neuhaus, fallen in diese Kategorie, aber es gibt natürlich noch nahezu unendlich viele andere Beispiele.

5. Fantasy

Das herausragende Merkmal der Fantasy ist, dass die Geschichte nicht im Hier und Jetzt spielt, sondern in einer anderen Welt. Selbst wenn der Roman in der realen Welt verankert ist, existieren in ihr aber fantastische Elemente. Tolkiens “Herr der Ringe” oder Rowlings “Harry Potter” sind hier vielleicht im Moment bekanntesten Beispiele. Erfolgreiche deutsche Autoren sind Markus Heitz oder Bernhard Hennen.

6. Paranormal Romance

Eine Unterart der Liebesromans mit Fantasy-Elementen. Eigentlich nur ein Subgenre, aber aufgrund der Popularität zur Zeit, einen eigenen Eintrag wert. Romane dieses Genres handeln von einer Liebesgeschichte, meistens zwischen einem Mädchen und einem übernatürlichen Wesen, in der Regel einem Vampir. Auch andere Fantasy-Elemente sind möglich. Stephanie Meyers “Twilight”-Romane dürften die zur Zeit berühmtesten Vertreter des Genres sein.

7. Science-Fiction

Romane, die in der Zukunft spielen, in einer alternativen Realität oder die zumindest futuristische wissenschaftliche Entdeckungen thematisieren, gehören zur Science-Fiction. Hier sind Weltraumabenteuer à la “Star Wars” (auch Space Opera genannt) und Dystopien wie Orwells “1984” die häufigsten Stoffe.

8. Historischer Roman

Historische Romane spielen in der Vergangenheit. Wichtig ist hier der Fokus. So kann es zum Beispiel Liebesromane oder Krimis geben, die in der Vergangenheit spielen. In einem echten historischen Roman steht jedoch im gewissen Sinne die Historie selbst im Vordergrund. Dem Leser historischer Romane kommt es vor allem auf korrekte Details an, die die Atmosphäre der Epoche, in der der Roman spielt, lebendig werden lässt. Meistens werden unter historischen Romanen Mittelalter-Romane verstanden. Populäre Beispiele für aktuelle historische Romane sind die Werke von Richard Dübell oder Rebecca Gablé.

9. Kinder- und Jugendbuch

Ein komisches Genre, denn Kinder- und Jugendbücher können eigentlich alles sein: Fantasy, Science Fiction, Krimi … Aus irgendwelchen Gründen (es muss was mit diesen Buchhandlungen zu tun haben) werden Romane für jugendliche Leser jedoch meistens eher nach Alter als nach Genre sortiert. Wer also ein Jugendbuch schreibt, muss sich weniger Gedanken darüber machen, in welchem Genre er eigentlich schreibt, sondern vor allem, für welches Alter. Streng genommen schreibt man für Kinder bis ca. 12, für Jugendliche ab einem Alter von 13 bis hin zu 17. Aber auch hier sind die Grenzen eher fließend, so sortiert Amazon Jugendbücher zum Beispiel von 10 bis “junge Erwachsene” (was immer das auch so genau heißen mag). Enid Blyton oder Astrid Lindgren kennt jeder. Die deutschen Autorinnen Kerstin Gier und Cornelia Funke sind in diesem Genre zur Zeit auch sehr populär.

10. Western

Eigentlich ist der Western ein Subgenre des Abenteuerromans. Im weitesten Sinne handelt es sich dabei also um Reiseromane, die vor allem von ihrer Exotik leben, meistens auch ein Geheimnis haben, das ergründet werden muss. Die Indiana-Jones-Filme sind ein Paradebeispiel für das Abenteuer-Genre. Der Western ist nun ein besonderer Fall, der halt in dem berühmten “Wilden Westen” spielt, also meistens so gegen Mitte oder Ende des 19. Jahrhunderts in den USA. Häufiges Thema im Western ist der Kampf Gut gegen Böse, verkörpert durch einen Schurken und den Sheriff einer Kleinstadt. Aber auch die Geschichten von Treks, die losziehen, um die Wildnis zu erkunden und neue Siedlungen zu erobern, Konflikte mit Indianern usw. sind bekannte Themen. Berühmtester Vertreter des Genres dürfte Karl May sein. Heute blüht und gedeiht der Western vor allem als Groschenheft. In den Buchhandlungen sucht man ihn vergebens. Für Selfpublisher hingegen dürfte Western ein spannendes Genre sein, da es in dieser Nische nicht besonders viel Konkurrenz, aber eine kleine und feine Leserschaft gibt.

Wie man das richtige Genre für seinen Roman findet

Wiemandasrichtige

Viele beginnende Autoren kennen nicht das Genre ihres Romanes. Fragt man sie danach, bekommt man meistens eine Antwort wie: “Er lässt sich nicht so richtig einordnen. Es gibt eine Liebesgeschichte, aber er ist kein typischer Liebesroman. Und es kommt auch eine Leiche darin vor, nur so ein normales Ermittlungsding finde ich langweilig, deswegen ist er auch kein Krimi.” Continue reading Wie man das richtige Genre für seinen Roman findet

Rezension: Diana Hillebrands “Heute schon geschrieben?”


FullSizeRenderDiana HillebrandsHeute schon geschrieben?“-Schreibratgeber fallen zunächst einmal angenehm auf, weil die einzelnen Bände sehr kurz sind. Dafür gibt es viele. Und damit sind wir nicht nur bei einem äußerlichen, sehr auffälligen Merkmal, sondern meiner Ansicht nach auch schon bei der besten Eigenschaft. Continue reading Rezension: Diana Hillebrands “Heute schon geschrieben?”

Emotionen in Körpersprache übersetzen – eine praktische Tabelle zum Nachschlagen

Folgende Tabelle kann helfen, wenn es darum geht, Emotionen abwechslungsreich in kurzen Sätzen (z.B. in Redebegleitsätzen) zum Ausdruck zu bringen. Viel Spaß damit!

Tabelle - Emotionen in Körpersprache

Download als PDF: Tabelle – Emotionen in Körpersprache übersetzen

7 Tipps, die dabei helfen, mehr zu lesen

7Tippsdiedabei-2Lesen ist für Autoren die zweitwichtigste Tätigkeit, um ihre Schreibfähigkeiten zu entwickeln. Oft ist dazu ein intensives Lesen notwendig. Die genaue Analyse von Texten hilft dabei, das eigene Schreiben zu verbessern. Gleichzeitig muss ich als Autor aber auch wissen, was innerhalb meines Genres passiert und auch hier und da mal über den Tellerrand schauen. Mit diesen Tipps gelingt es mir, mein Lesepensum zu erhöhen. Continue reading 7 Tipps, die dabei helfen, mehr zu lesen

Bessere Absätze für mehr Spannung

BessereAbstzefrmehr-2Autoren mögen Absätze erst einmal nicht.  Sie unterbrechen den Gedankenfluss beim Schreiben. Leser lieben Absätze. Texte erhalten durch sie Struktur. Und sie gewähren ihnen Orientierung und kleine Pausen. Mit den folgenden Tipps gelingen Absätze, so dass sie das Lesevergnügen steigern. Continue reading Bessere Absätze für mehr Spannung