Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 22 – Mein liebstes Schreibutensil

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 22 - mein liebstes Schreibutensil

Ein klassisches Schreibutensil, wie einen Füller oder Block etc. habe ich nicht. Ich schreibe ja ausschließlich auf dem Mac, dem iPad und dem iPhone. Und mein Schreibgerät und meine Methode, Notizen zu machen, habe ich schon vorgestellt.

Was einem Schreibutensil am nächsten kommt ist meine aktuelle Lieblingstasse, die ich meistens wochenlang ausschließlich benutze, bis ich irgendwie eine neue bekomme, sie kaputt geht oder was auch immer

Zur Zeit ist meine Lieblingstasse die Star-Wars-Tasse mit dem Scarif-Motiv, die mir Axel und Viola Hollmann zu Weihnachten schenkten.

 

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 21 – Meine Schreibmusik

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 21 - Meine Schreibmusik

Schreibmusik handhabe ich sehr unterschiedlich. Manchmal will ich sie, manchmal auch nicht. Ab und zu brauche ich auch die Stille zum Schreiben. Ein Muster dahinter habe ich noch nicht gefunden.

Fest steht: Es geht nix mit Text. Bei Schreiben höre ich also keine Popmusik oder Ähnliches. Klassik ist mir ebenfalls zu anstrengend, um sie nebenbei zu hören. Die fordert zu viel Aufmerksamkeit.

Manchmal geht Jazz, aber auch eher selten und nur bestimmte Stilrichtungen. Free Jazz und ähnliches ist einfach wieder zu fordernd – und ohnehin nicht so mein Ding. Aber so in Richtung Oscar Peterson etc. klappt gut. Das hat dann so ein bisschen Café-Atmosphäre.

Apropos Café: Ich bin nicht der Schreiben-im-Café-Typ. Ich hasse es, wenn mir Leute beim Schreiben über die Schulter gucken oder mich in Gespräche verwickeln a la: »Ach, Sie Schreiben, das ist ja spannend. Ich habe auch mal ein Buch angefangen, da muss ich Ihnen von erzählen …«

Ich unterhalte mich gerne auch mit unbekannten Menschen, vor allem übers Schreiben natürlich, aber nicht, wenn ich selbst gerade schreiben will. Dazu ist mir meine Schreibzeit einfach zu kostbar. Und irgendwie ist mir das bisher jedes Mal passiert, wenn ich versucht habe, im Café zu schreiben.

Aber zum Glück gibt es ja in der wunderbaren neuen virtuellen Welt Abhilfe: Häufiger als Musik oder absolute Stille benutze ich Noizio. Eine App, die Cafégeräusche (oder auch andere) simuliert. Denn: Nachweislich ist das Schreiben im Café, genauer: mit der Geräuschkulisse eines Cafés produktiver als das Schreiben in absoluter Stille.

Wenn ich doch zu Musik greife, dann am liebsten zu Film- und Serien-Soundtracks. Bei längeren Projekten mache ich mir extra Playlists mit Soundtracks, die einen Bezug zum Thema haben. Soundtracks haben den Vorteil, dass sie genau für den Zweck komponiert wurden, für den ich sie beim Schreiben ja auch benötige: Sie sollen im Hintergrund laufen, ohne die Aufmerksamkeit zu beanspruchen, wecken aber Gleichzeitig Emotionen. Das ist beim Schreibprozess an vielen Stellen hilfreich.

Besonders eignen sich hier die Soundtracks von Erdenstern, die ich immer wieder gerne empfehle. Denn die Hamburger Musiker machen Soundtracks für Filme, die gar nicht existieren. Das ist natürlich noch praktischer, weil ich dann nicht in die Falle tappe, plötzlich in Erinnerungen an tolle Filmszenen zu schwelgen, die ich mit dem Soundtrack verbinde – was manchmal aber auch gewollt ist.

Puh. Ziemlich komplex, das Thema. Aber tatsächlich ist das für mich ein durchaus wichtiger Punkt.

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 19 – Mein liebster Bücherblog

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 19 - Mein liebster Bücherblog: Thrillertantes Bücherblog

Jenseits von LovelyBooks und Goodreads ist Thrillertantes Bücherblog  meine liebste Stelle im Netz, um ein wenig nach Büchern zu stöbern. Auf Alex‘ Blog gibt es immer wieder differenzierte Besprechungen auch etwas ungewöhnlicherer Bücher, sodass ich hier gerne meinen Horizont erweitere.

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 17 – Mein bisher bestes Erlebnis im Zusammenhang mit dem Schreiben

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 17 - Mein bisher bestes Erlebnis im Zusammenhang mit dem Schreiben

Mein bestes Erlebnis im Zusammenhang mit dem Schreiben ist ausnahmsweise mal eine Challenge, die mir leichtfällt.

Als einen ganz persönlichen Höhepunkt meiner Autorentätigkeit empfinde ich die Frankfruter Buchmesse 2015, speziell das Meet & Greet bei Midnight und Forever.

Mein Debütroman »Tödliche Gedanken« war zu diesem Zeitpunkt erst rund vier Wochen auf dem Markt. Ich machte mich darauf gefasst, mit einem Mineralwasser in der Hand in der Acker zunstehen und dabei zuzusehen, wie die anderen Autorinnen gefeiert wurden.

Es hat mich schlicht überwältigt, wie viele Leute mich dann doch angesprochen haben und vor allem Axel Hollmann und mir zu unserem YouTube Channel »Die SchreibDilettanten« zu gratulieren. Nicht wenige meinten, sie seien sogar extra unseretwegen angereist, um uns die Hand schütteln und ein wenig mit uns plauschen zu können.

Wir haben an diesem Tag viel Lob erhalten – was wirklich gut getan hat. Axel und ich stecken viel Engagement, Zeit und Herzblut in die SchreibDilettanten, weil wir davon überzeugt sind, dass der Channel ein Projekt ist, das Autorinnen helfen kann. Wir jedenfalls hätten uns genau so ein Medium bei unseren ersten Gehversuchen gewünscht, es aber bei den deutschsprachigen Angeboten vergeblich gesucht.

Seitdem sind nun auch schon wieder einige Messen ins Land gegangen und Axel und ich werden immer häufiger angesprochen, gerade auch auf die SchreibDilettanten. Und natürlich tut das jedesmal gut. Aber dieses erste Mal werde ich nie vergessen, weil es der Schlüsselmoment war, in dem ich begriffen habe, dass wir den ganzen Aufwand nicht nur für uns betreiben oder bestenfalls für ein paar Leute, die gelegentlich mal bei den Schreibdielttanten reingucken.

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 16 – Mein Notizbuch

Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn, Tag 16 - Mein Notizbuch

Was für eine schwierige Challenge. Notizbücher sind bei mir ein heikles Thema, weil ich mich da wohl ziemlich stark von den allermeisten anderen Autorinnen unterscheide.

Zunächst einmal bin ich da in bisschen von den Beatles geprägt. Damals in den 1960ern kamen ja Tonbänder quasi als Notizbücher für Musiker auf. Als die Beatles im Interview gefragt wurden, welches sie denn benutzen würden, antworteten sie: keines.

Begrüdnung: Wenn eine Idee wirklich gut ist, muss sie nicht festgehalten werden, denn dann setzt sie sich ohnehin im Kopf fest. Die schlechten und mittelmäßigen Ideen verschwinden auf diese Weise, was besser sei.

Ganz so sehe ich das nicht, aber ich denke, da ist was dran. Ich halte in Notizen also keine Grundideen fest, sondern arbeite eher mit Detailanmerkungen oder speichere Rechercheinfos etc.

Ich versuche prinzipiell so minimalistisch wie möglich zu arbeiten. Deswegen ist mein Schreibgerät ja auch ein kleines, leichtes Notebook, auf dem so wenig wie möglich installiert ist. Viele Zettel, Büchlein, mehrere Monitore usw. lenken nur ab und verringern die Arbeitsgeschwindigikeit.

Kurzum: Ich benutze die Notizfunktion von MacOS und iOS, die via iCloud auf allen Geräten (Rechnern, Handys, Tablets) ständig synchron sind. Ich kann dort nicht nur Text, sondern auch Fotos, URLs, Tonaufnhamen etc. ablegen. Via Eingabestift kann ich sogar hangefertigte Skizzen einfügen, was ich aber fast nie mache.

Am Ende kann ich meine Notizen auch noch mit anderen Menschen teilen, sodass wir gemeinsam an ihnen arbeiten können. So kann ich z.B. wunderbar mit meinem Writing Buddy Axel Hollmann zusammenarbeiten oder mit ihm gemeinsam ohne Zeitverlust Folgenideen etc. für die SchreibDilettanten teilen.

Ich wüsste nichts mit Notizbüchern aus Papier anzufangen, die ich verlegen oder verlieren könnte, in denen ich nach bestimmten Einträgen lange suchen müsste und die in ihrer Funktinalität gegenüber einem elektronischen Notizbuch massiv eingeschränkt sind.

Andererseits bin ich kein Fan von Evernote. Ich habe mehrfach versucht, mich mit der App anzufreunden, da ja nun wirklich alle von ihr schwärmen. Ich habe allerdings den Vorteil gegenüber der Notizenfunktion von MacOS bisher nicht erkannt und finde sie ansonsten vor allem komplexer und unübersichtlicher.